USA 2014 II – 16. Tag – Fr. 07.11.2014

Washington DC – München

Wir starteten den Tag mit Ausschlafen, anschließend checkten wir aus dem Hotel aus und ließen unsere Koffer erst einmal dort und fuhren noch einmal in die Stadt. Wir liefen zum Weißen Haus, vor dem heute keine Demonstration stattfand, dafür wie die letzten Tage schon sehr viele Schülergruppen waren. Auf meine Frage an eine Sicherheitsdame, ob der Präsident im Haus ist, bekam ich die Antwort dass sie mir das nicht sagen kann. Ich hatte eher den Eindruck sie durfte es nicht. Aber er wäre in der Stadt, was meine Frage eigentlich auch beantwortete.

Ich hatte noch das Nationalarchiv gesehen und dorthin brachen wir nach dem Weißen Haus auf. Dort ist unter anderem die Unabhändigkeitserklärung ausgestellt. Sonst aber ist das ganze eher schwach auf der Brust. Wir liefen noch etwas in der Stadt umher, ehe wir zurück zum Hotel fuhren um unsere Koffer zu holen.

Mit der neuen silbernen U-Bahn ging es bis Wiehle-Reston East und von dort mit dem Bus in 10 Minuten zum Flughafen. Die U-Bahn soll nach Plan bis 2017 direkt bis zum Flughafen Dullas International fahren. Damit wird Washington anzufliegen sicher noch interessanter. Der Flughafen ist nicht so groß und deshalb sehr entspannt.

Am Flughafen nahmen wir dann noch das Angebot von Five Guys in Anspruch, ehe es gegen 22:00 Uhr in Richtung Deutschland ging.

USA 2014 II – 15. Tag – Do. 06.11.2014

Washington DC – Tag 2

Wir starteten etwas später, da Regen angesagt war und wir aufgrund der letzten Nacht ein Schlafdefizit hatten. Mit der Metro ging es in die Stadt und dann liefen wir die Memorials ab, die wir gestern nicht mehr geschafft haben.

Über das Lincoln Memorial ging es zum Franklin Delano Roosevelt Memorial, welches für mich immer noch das schönste in DC ist. Roosevelt war Präsident während des zweiten Weltkriegs und wurde insgesamt vier Mal gewählt. Er verstarb im April 1945 im Amt. Auch das Martin Luther King Jr. Memorial liegt am Tidal Basin (größerer See) und damit südlich der National Mall. Da es immer noch nicht regnete, liefen wir zum Korea War und anschließend über den Reflecting Pool noch einmal zum WWII Memorial.

Da es etwas zuzog, liefen wir zum Smithsonian National Air and Space Museum. Dieses hatte ich vor zwei Jahren nicht mehr besuchen können und ich deshalb holten wir das jetzt nach. Vom Museum selbst war ich etwas enttäuscht. Im Vergleich zum US Space & Rocket Center in Huntsville ist es nur eine sehr kleine Ausstellung. Als wir im Museum waren fing es zu regnen an. Wir nutzten deshalb eine Regenpause und fuhren nach Hause.

Morgen werden wir noch einmal in die Stadt fahren und dann geht um 22 Uhr Ortszeit der Flug zurück nach Deutschland.

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USA 2014 II – 14. Tag – Mi. 05.11.2014

Washington DC – Tag 1

Nachdem die Nacht etwas kurz war, einige Jugendliche wollten im Hotel Party machen, brachten wir erst einmal das Auto zurück. Also ging es zum Ronald Reagan National Airport, dort lieferten wir unser Auto ohne Probleme ab. Im Anschluss ging es mit der Metro zwei Stationen weiter zum Pentagon. Dort besichtigten wir das 9/11 Memorial.

Unser nächster Stopp war Arlington, zum einen um diesen beeindruckenden Friedhof zu besuchen und zum anderen, weil man von hier oben einen tollen Blick auf Washington hat. Diesen hat man auch vom Marine Corps Memorial, was in der Nähe von Arlington liegt. Da der Magen sich meldete, ging es zuerst diesen Gelüsten nach, ehe wir zur Union Station aufbrachen. Dort kaufte ich erst einmal einige State Shape Pins, da ich im Mai nicht die Möglichkeit hatte welche zu erwerben.

Vom Bahnhof Union Station liefen wir zum Capitol, was leider durch ein Gerüst etwas entstellt ist. Über die National Mall liefen wir zum Washington Monument hinab, dort wurden wir mit Karten für einen Aufstieg auf morgen vertröstet. Also liefen wir zum White House. Dort hat man im Moment, nach einigen Vorfällen die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. So steht neben dem normalen Zaun noch ein weiterer Zaun vor dem Haus. Leider steht im Garten des Hauses derzeit ein Zelt und so wurde uns der wohl bekanntere Blick von der Rückseite versperrt.

Bevor wir zu unserem Abendprogramm Basketball aufbrachen, liefen wir zum Lincoln Memorial und den Reflecting Pool bis zum WW2 Memorial ab. Nach einem Abendessen bei Shake Shack schauten wir uns im Verizon Center das Spiel der Washington Wizards gegen die Indiana Pacers an. Der Gastgeber konnte vor etwas über 15.000 Zuschauern das Spiel mit 96:94 gewinnen. Wieder eine beeindruckende Arena, wobei man sagen muss, der Square Garden in New York hatte eine deutlich andere Klasse. Mit der Metro fuhren wir ohne Probleme nach Hause.

Da für morgen Regen angesagt ist, werden wir uns das Smithsonian Air & Space Museum anschauen und hoffen, dass es nicht zu viel regnet.

Distanz: 8 Meilen (13 km)

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USA 2014 II – 13. Tag – Di. 04.11.2014

New York City – Philadelphia – Washington DC

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Heute verließen wir New York, also checkten wir aus dem Hotel aus und fuhren zum letzten Mal New York Subway. An der Pennstation stiegen wir in einen Zug nach Newark Airport um, von dort ging es mit dem Airtrain zu Hertz. Dort bekamen wir einen weißen Dodge und brachen auf in Richtung Philadelphia.

Nachdem ich mich erst einmal wieder verfahren hatte, waren wir irgendwann auf der Route 1 nach Südwesten. Gegen Mittag kamen wir in Philadelphia an, liefen dort etwas planlos rum, ehe wir noch zu den berühmten Treppenstufen fuhren, an denen Rocky gedreht wurde. Wir drehten einige Runden, da wir nicht wirklich Lust hatten 12 $ zu bezahlen nur um ein paar Bilder zu machen. In Philadelphia wurde die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet, die Liberty Hall schenkten wir uns aber. Vielleicht beim nächsten Mal Philadelphia.

Wir fuhren weiter auf der Interstate 95 in Richtung Washington, wo wir etwa gegen 17 Uhr ankamen. Unser Hotel in Alexandria fanden wir umgehend und auch den Five Guys gegenüber. Morgen werden wir in der Früh das Auto abgeben und dann in Richtung Stadt aufbrechen.

Distanz: 240 Meilen (384 km)

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USA 2014 II – 6. Tag – Di. 28.10.2014

Chincoteague Island – Atlantic City – Egg Harbor Township

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Obwohl wir heute nur 250 Kilometer gefahren sind, haben wir vier Staaten besucht. Gestartet sind wir in Virginia, ehe wir nach Maryland kamen. Auf dem Highway 1 erreichten wir dann Delaware (Spitzname: „der erste Staat“). Nach einem Shoppingstopp ging es gegen Mittag mit der Lewis Cape May Fähre über die Delaware Bay. Für 47 $ ein nicht ganz günstiger Spaß, aber es erspart einem etwa 160 Meilen und drei Stunden Fahrt. Außerdem ist es eine sehr willkommene Abwechslung und war das heutige Highlight.

In Cape May angekommen erreichten wir dann unseren heutigen vierten Staat, New Jersey. Über den Garden Highway ging es weiter nördlich nach Atlantic City, um dort noch einmal in einem Outlet shoppen zu gehen. Atlantic City selbst ist mit Las Vegas zu vergleichen, nur halt am Meer. Also ziemlich uninteressant in meinen Augen.

Nach einem verdammt guten Hotdog bei Five Guys erfuhren wir im Hotel von der Katastrophe um den Raketenstart. Die Rakete explodierte beim Start. Abends packten wir unsere Koffer um, weil wir morgen nach New York City kommen und dort das Auto erst einmal abgeben.

Distanz: 157 Meilen (251 km)

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USA 2014 II – 5. Tag – Mo. 27.10.2014

Virginia Beach – Norfolk – Chincoteague Island

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Da heute Montag war und wir dem dementsprechenden Verkehr aus dem Weg gehen wollten, fuhren wir erst etwas später los. Ich nutzte die Zeit für einen kleinen Lauf am Pier von Virginia Beach, nachdem wir uns den Sonnenaufgang angeschaut hatten.

Das Hauptziel des heutigen Tages Norfolk erreichten wir dann ohne Stress, gerade rechtzeitig um gegen 11 Uhr an einer zwei Stündigen Hafenrundfahrt teilzunehmen. Norfolk ist ja bekanntlich der größte Marinestützpunkt der Welt. Nicht weniger als 90 Schiffe haben ihren Heimathafen hier. Unser sehr fachkundiger Kapitän erklärte uns viel zu den Schiffen und wir hatten absolutes Glück. Gerade als wir am Stützpunkt ankamen, wurde ein Atom U-Boot eingeschleppt. Der Kapitän forderte uns auf aufzustehen und der Besatzung, welche bereits auf dem aufgetauchten Boot stand, für ihre Dienste zu danken. An Pier 11 lag mit der USS Harry S. Truman ein Flugzeugträger der Nimitz-Klasse. Die derzeit größten in Dienst befindlichen der Welt. Die zwei Atomreaktoren an Board sollen bis zu 25 Jahre halten. Für die etwa 6.000 Besatzungsmitglieder werden täglich 18.000 Essen produziert und der Betrieb dieses 317 Meter langen Giganten kostet 1 Million Dollar pro Monat.

Nachdem wir alle 13 Piers abgefahren waren, ging es zurück. Pier 13 selbst gibt es nicht, die Navy ist nämlich abergläubisch und deshalb gibt es nach 12 gleich 14. Auf dem Rückweg konnten wir die USS Arlington, ein Amphibious Transport Schiff, beim Auslaufen bewundern. Das Schiff wurde nach dem County in dem das Hauptquartier des FBI, das Pentagon liegt benannt. Mit der Namensgebung sollen die Opfer der Terroranschläge von 9/11 geehrt werden. Auch stand die Mannschaft an Deck und für uns auf dem kleinen Schiff, wieder aufstehen und klatschen. Passend zu dem ganzen Patriotismus legte der Kapitän dann auch noch America the Beautiful auf die Lautsprecher.

Mit festem Boden unter den Füßen liefen wir noch etwas durch Norfolk, ehe wir uns per Chesapeake Bay Bridge und Tunnel nach Norden fuhren. Ich hatte ein Hotel in Chincoteague Island rausgesucht, welches wir auch ohne Probleme erreichten. Unterwegs fuhren wir an einer NASA Basis vorbei und per Radio wurden wir informiert, dass heute ein Raketenstart vom Mid-Atlantic Regional Spaceport auf Wallops Island geplant war. Dieser sollte um 18:45 erfolgten. Also fuhren wir nach dem Check-in auf der Chincoteague Island nach Süden um den perfekten Blick zu haben. Leider wurde es aber nichts mit dem Start, irgendein Trottel schipperte mit seinem Boot in der Gefahrenzone und so wurde der Start zuerst um 10 Minuten nach hinten verschoben und dann ganz abgesagt.

Jetzt soll der Start morgen stattfinden, ich hoffe wir können die Rakete auch einige Meilen weiter Nördlich noch sehen. Morgen werden wir von Lewis nach Cape May mit der Fähre übersetzen, dann ist es nur noch eine Nacht bis Big Apple.

Distanz: 137 Meilen (219 km)

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USA 2014 II – 4. Tag – So. 26.10.2014

Williamsburg – Roanoke Island – Virginia Beach

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Nach einer kürzeren Nacht ging es mit einem Kaffee bewaffnet bereits um kurz nach 8 Uhr auf die Reise. Nach etwa einer Stunde machten wir halt in einem Waffle House zum Frühstücken. Wir hatten uns, nachdem die Reservierung im Days Inn in Elizabeth City im System nicht gefunden wurde, entschieden die Route zu ändern. Als heutiges Ziel hatten wir Virginia Beach ausgemacht.

Auf dem Weg dorthin ging es zuerst nach Süden, vorbei an Norfolk wo wir morgen dann mehr Zeit haben werden. Etwa 80 Kilometer südlich von Norfolk erreichten wir auf dem Highway 17 meinen 28. US Bundestaat North Carolina. Damit war ich in jedem Staat der am Atlantik liegt. Nach den üblichen Bildern des Willkommen Schildes ging es weiter nach Hertford welches am Albemarle Sounds, ein gigantisches Ästuar. Weiter ging es Östlich um dann die Meerenge zu überqueren und südlich davon in Richtung Atlantik zu fahren.

Als nächstes erreichten wir Roanoke Island, auf dem der Ort Mateo liegt. Dort gibt es einen ziemlich schönen Leuchtturm. Weiter ging es über die Outer Banks wieder nach Norden. Nach einer langen Etappe von 440 Kilometern erreichten wir Virginia Beach, wo wir im Days Inn direkt am Strand eincheckten. Wir wurden mit einem gigantischen Blick auf den Atlantik für den langen Tag belohnt.

Morgen geht es dann nach Norfork, ehe es weiter nach Norden geht.

Distanz: 275 Meilen (440 km)

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USA 2014 II – 3. Tag – Sa. 25.10.2014

Charlottesville – Richmond – Williamsburg

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Unser erster Stopp heute war Richmond, die Hauptstadt von Virginia. Da heute Samstag war, fanden wir ziemlich nah am Capitol einen Parkplatz und spazierten los. Als erstes sahen wir einen Feuerwehreinsatz, zum Glück ohne wirklichen Grund. Spannend zu sehen war es trotzdem. Das Virginia State Capitol, welches wir als nächstes aufsuchten, ist seit 1788 Regierungssitz. Thomas Jefferson, der dritte US Präsident, hat das Gebäude entworfen. Betreten tut man es über einen Eingang, welcher sich am Fuß des Hügels befindet, auf dem das Capitol thront. Über einen unterirdischen Gang geht es dann direkt unter das Gebäude. Innen ist das Capitol modern renoviert und ein wirklich schönes Captiol. Auf dem Gelände befindet sich außerdem eine Bronzestatue von George Washington, welche in München 1857 gegossen wurde. Auch das Haus des Gouverneurs, welches etwas an das Weiße Haus in Washington erinnert liegt nur weniger Meter vom Capitol entfernt.

Bevor wir weiter in Richtung Williamsburg fuhren, liefen wir noch etwas durch Richmond und gönnten uns einen Kaffee. Da wir mit ausreichend Zeit ausgestattet waren, ging es über Landstraßen in Richtung Ziel. Mit etwas Glück und offenen Augen fanden wir die Shirley Plantation. Ein absoluter Glücksgriff wie sich rausstellte. Die Plantage ist die älteste in Virginia, sie wurde 1613 gegründet und ist damit über 400 Jahre alt. Seit 1738 befindet sich die Plantage in Besitz der Familie Carter und das Haupthaus wird heute noch bewohnt. Ein unglaublicher Fakt ist, dass die Familie damit in der 11. Generation das Haus bewohnt und damit 38 Jahre länger in Besitz der Plantage ist, als die USA alt ist. Leider war fotografieren im inneren des Hauses verboten und man konnte nur das Erdgeschoss besichtigen. In den beiden oberen Stockwerken wird wirklich gewohnt.

Weiter über den Highway 5 ging es nach Williamsburg. Der halbe Ort ist ein Museum. Hier wurden viele alte Häuser nachgebaut, bzw. erhalten. Bekannt geworden ist das Ganze als Colonial Williamsburg. Wir liefen etwas umher, ehe wir ins Hotel fuhren. Abends gingen wir zu Hooters.

Morgen geht es weiter nach North Carolina, wo ich meinen 28. US Staat besuchen werde.

Distanz: 141 Meilen (226 km)

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USA 2014 II – 2. Tag – Fr. 24.10.2014

Washington DC – Shenandoah – Charlottesville

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Nachdem ich um 3 Uhr Nachts das erste Mal wach war, konnte ich im Anschluss bis halb 6 Uhr schlafen. Ganz gut für die erste Nacht in den USA. Nach den Morgenritualen ging es mit Shuttle zum Flughafen zurück und dann zu Hertz. Dort hatten wir schnell ein Auto, welches wir allerdings tauschten. Es war schon ziemlich alt und nicht mehr wirklich schön anzuschauen. Zum ersten Mal, dass ich bei Hertz vom Auto enttäuscht war. Aber es hat vier Räder und fährt, zumal es wirklich günstig war.

Gegen 8 Uhr ging es also auf die Straße und zuerst in Richtung Norden. Unterwegs besorgten wir uns etwas Nervennahrung in Form von Süß- und Sauerkram und Getränke bei Wallmart. Das erste Ziel war der Ort Harpers Ferry, welcher an der Mündung des Shenandoah in den Potomac River liegt. Der Ort ist ein Nationalpark, da hier während des Bürgerkrieges mehrere Schlachten stattfanden. Nicht weniger als zwölfmal wechselte der Ort den Besitzer. Harpers Ferry wird außerdem vom Appalachian Trail durchquert und genau hier liegt die Hälfte des über 3500 Kilometer langen Weges, der von Georgia nach Maine führt.

Nach Harpers Ferry ging es einige Kilometer durch West Virginia, nachdem wir ja in Virginia gestartet waren und Maryland einen kurzen Besuch in Harpers Ferry abstatteten. Bei Front Royal ging es in den Shenandoah Nationalpark, welcher in den Blue Ridge Mountains (südliche Appalachen) liegt. Nachdem wir 15 $ Eintritt bezahlt hatten, machten wir uns als erstes auf den Weg zum Dickey Ridge Visitor Center um uns etwas über den Park zu informieren. Anschließend fuhren wir den Skyline Drive bis zum Ende bei Waynesboro. Wir hielten sicher ein Dutzend Mal um die wunderschöne Natur zu genießen und Bilder zu machen und brauchten insgesamt fast fünf Stunden für die 170 Kilometer. Die Straße schlängelt sich wunderschön um die Gebirgskette auf die Höhe von 1200 Metern und wieder hinab.

Wir hatten uns vorab schon ein Super 8 in Charlottesville (50 Kilometer östlich von Waynesboro) rausgesucht. Ich habe mich schon seit der Landung am Vortag auf den ersten Burger gefreut. Five Guys hat mich nicht enttäuscht, er war gigantisch!

Morgen geht es weiter nach Osten bis nach Williamsburg.

Distanz: 216 Meilen (346 km)

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USA 2014 II – 1. Tag – Do. 23.10.2014

München – Washington DC

Da der Flug erst um 15:50 ging, war am ersten Tag des Urlaubs ausschlafen angesagt. Mit der S-Bahn ging es gegen 11 Uhr zum Flughafen. Nachdem wir die Koffer aufgegeben hatten, ging es zum Mittagessen ins Airbräu. Für mich ist der Besuch im Airbräu eine nette Tradition geworden.

Ohne Zeitdruck ging es durch die Sicherheitskontrolle und die Sonderkontrolle für USA Reisende. Gegen 15:15 Uhr bestiegen wir dann den Flieger. Wie bei den letzten Reisen hatten wir wieder Plätze in der letzten Reihe. Hier hat man, da sich hinter einem nur die Flugbegleiter befinden, deutlich mehr seine Ruhe als in der Mitte des Flugzeuges. Der Flug selbst war etwas wackelig und dauerte gefühlt auch ewig. Kurz nach 20 Uhr Ortszeit landeten wir aber pünktlich auf dem Flughafen Washington Dulles International.

Nach rekordverdächtigen 30 Minuten hatten wir die Einreise schon hinter uns gebracht. Noch nie wollte ein Grenzbeamter so wenige Informationen von mir und stellte mir kaum Fragen. Ich gab die Fingerabdrücke der rechten Hand ab und war bereits durch die Kontrolle. Weder wurde ein Bild von mir gemacht, noch musste ich die Fingerabdrücke der linken Hand abgeben. Dies lag sicher daran, dass ich erst im Mai in den Staaten war. Wir schnappten uns unsere Koffer, orientierten uns kurz auf dem relativ kleinen Flughafen und stellten uns in die Wartezone für die Hotelbusse. Nach ein paar Minuten war der Best Western Bus auch schon da und nach einigen weiteren Minuten waren wir bereits im Hotel.

Morgen werden wir unser Auto bei Hertz holen und dann in Richtung Shenandoah Nationalpark aufbrechen. Wir hoffen auf ähnlich angenehmes Wetter wie bei unserer Ankunft heute. Das Wetter war relativ warm und es hat nicht geregnet.

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