USA 2017 – 6. Tag – Mo. 27.03.2017

Orlando – Universal Studios

Nachdem es gestern ziemlich spät war, ließen wir uns heute etwas Zeit. Zu Fuß ging es zu den Universal Studios, da diese nur 20 Minuten entfernt vom Hotel sind.

Die Studios sind deutlich anders als Disney World gestern. Es gibt gefühlt weniger Fahrgeschäfte und das Gelände ist viel kleiner. Gibt es bei Disney für jeden Gast die Möglichkeit drei Mal an der Warteschlange vorbei zu gehen, kann man sich das hier für über 80 Dollar für alle Geschäfte kaufen. Irgendwie entsteht dadurch eine zwei Klassengesellschaft. Nicht sonderlich gut in meinen Augen. Noch dazu kostet der reguläre Eintritt schon 130 Dollar.

Natürlich geht es bei Disney auch darum Geld zu verdienen. Aber die Idee von Walt Disney, einen Park zu erschaffen in dem Erwachsene und Kinder Spaß haben ist greifbarer. Zeichnet sich unter anderem durch die unglaublich freundlichen Mitarbeiter aus. Außerdem es ist doch angenehm, dass es bei Disney keinen Alkohol gibt.Ich finde auch das Angebot an Fahrgeschäften in den Universal Studios nicht so gut. Leider gibt es ganz viele Simulatoren welche mir leider immer auf den Magen schlagen.

So hatten wir schon relativ früh genug gesehen und brachen gegen 16 Uhr auf. Abends besuchten wir noch das örtliche Outletshoppingcenter.

Distanz: 3 Meilen (5 km)

nächster Tag ->

USA 2010 – 17. Tag – Fr. 28.05.2010

Los Angeles

Die Sehnsucht nach Brot, Wurst und Käste steigt von Tag zu Tag! Nachdem wir Nahrung zu uns genommen hatten, checkten wir aus dem Hotel aus und fuhren zum Griffith Observatorium. Vom Observatorium hat man einen wunderschönen Blick auf Downtown LA und auf die berühmten Hollywood Buchstaben.

Da wir noch den gesamten Freitag und auch den Samstag zur Verfügung hatten, entschieden wir uns zu den Universal Studios zu fahren. Dort erlebten wir den ersten Preisschock bereits beim Parken, wofür wir schlappe 20 $ hinlegten. Wir liefen dann durch einen Einkaufspassage welche zum eigentlich Parkeingang führt. Alle drei suchten wir wieder in den Gift Shops nach Bärchenanhängern, Pins oder T-Shirts.

Vor dem eigentlichen Eingang zum Park mussten wir noch einmal richtig schlucken. Der Eintritt betrug 69 $ pro Person aber am Ende entschieden wir uns doch in die Studios zu gehen. Ich kaufte mir noch einen „all-you-can-eat“ Pass, welcher sich leider nicht bezahlt machte. Man konnte nur an ausgewählten Ständen kostenfrei essen und dort warteten natürlich lange Schlangen von dicken Amerikanern.

Die Studios sind eigentlich ein großer Vergnügungspark, ähnlich einem Europapark. Als erstes gingen wir zur Simpsons Plaza, eine Art Flugsimulator. Absolut genial gemacht, würde mein Magen so etwas mitmachen dann hätte könnte ich mehr Spaß daran haben. Ich verzichtete auf weitere Abenteuer.

Wir wollten unbedingt die Studio Tour machen und so ging es nach etwa 20 Minuten warten auf eine 45 minütige Tour. Eine absolut interessant gestaltete Runde durch diverse Kulissen der Filmgeschichte. Vorbei ging es an Fahrzeugen aus Zurück in die Zukunft, Knight Rider oder den Häusern von Desperate Housewifes. Wir wurden Opfer einer Springflut, einem Haiangriff und einem Wassereinbruch in die U-Bahn. Mit Spezialeffekten wurde hier nicht gegeizt. Leider war die Tour viel zu schnell vorbei.

Zurück im Vergnügungspark fuhren wir dann noch per ewig langer Rolltreppe in den unteren Bereich. Marcus wollte unbedingt noch eine Achterbahn fahren. Auf der Rolltreppe wurde man permanent darauf hingewiesen, dass man sich nicht hinsetzen darf und dass man die Arme nicht hinausstrecken soll. In manchen Beziehungen sind die Amerikaner wirklich krank. Nachdem jeder seinen Spaß hatte, liefen wir noch etwas durch Filmkulissen in Richtung Ausgang.

Nachdem Marcus sich noch sein Hard Rock Cafe T-Shirt gekauft hatte, fuhren wir zum Hotel. Wir checkten im Best Western Airpark Hotel ein, in welchem wir schon die erste Nacht verbracht hatten. Da wir das Hotel dieses Mal von der anderen Seite und bei Tageslicht anfuhren, wirkte die Gegend auch gleich nicht mehr so unfreundlich wie die erste Nacht.

Zum Abendessen gingen wir zu Mc Donald’s. Übrigens wird in den USA der Burger erst produziert wenn eine Bestellung eingegangen ist. Damit dauert es zwar etwas bis man sein Essen bekommt, dafür ist es absolut frisch. Da wartet man gerne etwas und verzichtet auch festgeklebtes wie man es in Deutschland oft bekommt.

Distanz: 43 Meilen (69 km)

nächster Tag ->