USA 2017 – 11. Tag – Sa. 01.04.2017

Savannah – Charleston – Walterboro

Wir brachen zeitig auf, da es über zwei Stunden bis nach Charleston waren. Vor der Abfahrt stellte ich noch fest, dass heute dort ein 10km Lauf stattfindet und deshalb die Brücke, über die man zur USS Yorktown kommt, gesperrt ist. Also führen wir erst einmal nach Downtown Charleston und hofften darauf später dort hin zu können. Auf dem Weg nach Charleston erreicht man kurz hinter Savannah schon die Grenze zu South Carolina. Wir parkten nördlich der Altstadt und das war auch gut so. Die Innenstadt war überfüllt mit Läufern und wir waren wohl kaum südlicher gekommen.

Wir liefen Richtung Süden und waren auf einmal in mitten von Menschen. Wir scherzten noch, dass wir jetzt auf der Laufstrecke wären. Waren wir auch. Allerdings gingen fast alle hier. Beim Blick auf die Uhr im Zielbereich sahen wir etwas von fast 3 Stunden. Besenwagen gibt es hier wohl nicht.

Nachdem wir den alten Markt durchquert hatten, ging es erst einmal zum Waterfront Park. Auch hier gibt es Delphine und die lassen sich sogar etwas mehr blicken und schauen etwas mehr aus dem Wasser. Toll solche Tiere in der Natur zu sehen.

Wir liefen weiter die Promenade hinab und dann direkt in die Straßen dieser wunderschönen Stadt. Nachdem ich Charleston und Savannah nun je zwei Mal gesehen habe, Charleston ist für mich die schönere der beiden. Die Dichte der restaurierten und unfassbar tollen Häuser ist hier höher und das Lebensgefühl irgendwie greifbarer. Durch die vielen Bäume wirkt Savannah auch irgendwie dunkler.

Wir liefen zum Auto zurück und führen zum Patriots Point auf der anderen Seite der Stadt. Dazu ging es über die Brücke, über die die Läufer am Morgen mussten. Kein einfacher Lauf. Wir zahlten 5 Dollar für Parken und 22 Dollar pro Nase Eintritt. Zu sehen gibt es hier vor allem die USS Yorktown, ein Flugzeugträger der Essex-Klasse, welcher 1941 in Dienst gestellt wurde. Seit 1975 liegt das Schiff in Charleston vor Ort und dient als Museumsschiff. Ziemlich beeindruckend auch einmal durch einen Flugzeugträger zu laufen. Deutlich mehr Platz als in der USS Clamagore, einem U-Boot, ebenfalls aus dem 2. Weltkrieg welches auch besichtig werden kann.

Da in Charleston nichts Günstiges zu bekommen war, mussten wir noch einmal einen Stunde über Land fahren um in Walterboro anzukommen. Aber diese Fahrten liebe ich und es war toll in die untergehende Sonne zu fahren und die Einsamkeit zu genießen.

Distanz: 165 Meilen (266 km)

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USA 2017 – 10. Tag – Fr. 31.03.2017

Savannah

Heute war ein relativ kurzer Tag zu dem es auch nicht viel zu erzählen gibt. Nachdem wir gefrühstückt hatten, fuhren wir nach Savannah Downtown. Wir hatten gestern vor allem den Teil beim Hafen besichtigt, heute liefen wir den Rest ab. Also ging es wieder durch diese wunderschönen kleinen Parks. Für diese wunderschöne Stadt sprechen Bilder einfach mehr als Worte. Am Chippewa Square gingen wir in ein Cafe „The Gallery Espresso“, hier war ich auch schon vor drei Jahren. Wieder versuchte ich mich am sieben Schichten Schokolade Kuchen, scheiterte aber erneut. Einfach etwas zu viel.

Nachdem wir alle Parks abgelaufen hatten, fuhren wir relativ früh ins Hotel und legten die Füße etwas hoch.

Distanz: 36 Meilen (58 km)

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USA 2017 – 9. Tag – Do. 30.03.2017

Brunswick – Savannah

Heute ging es nach Savannah, auch Perle des Südens genannt. Ich war schon 2014 hier und wusste somit was für eine wunderschöne Stadt mich erwartet. Zuerst steuerten wir die Wormsloe Historic Site an. Ein Familiensitz mit einer gigantisch langen Auffahrtsallee, gesäumt von alten Eichen. Sehr beeindruckend, ähnlich wie auf der Oak Alley Plantation. Die 10 Dollar pro Nase für die Besichtigung des Anwesens schenkten wir uns aber.

Nächster Stopp war Tybee Island und hier ist auch der Weg das Ziel. Die Strecke ist toll und man kommt aus dem schauen nicht raus. Allgemein ist es hier in Georgia jetzt deutlich abwechslungsreicher als in Florida. Auch die Pflanzenwelt bietet hier deutlich mehr. Wir parkten in der Nähe des Leuchtturms und liefen zum Strand. Hier macht Muscheln sammeln Spaß! Man läuft quasi auf Muscheln und diese gibt es in unterschiedlichen Farben und Größe. Der Atlantik war heute deutlich ruhiger als noch vor ein- oder zwei Tagen und so waren doch einige Leute im Wasser. Zu meinem Erstaunen schwammen auch einige Delphine hier relativ nah am Strand. Zwar sprang keiner aus dem Wasser, aber die Finne ragte deutlich hervor, toll zu sehen!

In Savannah parkten wir am Besucherzentrum und liefen in die Stadt. Als erstes versorgten wir uns mit Mittagessen und dabei konnten wir sehen wie es zu regnen begann. Der Regen dauerte aber keine 10 Minuten und es war im Anschluss unglaublich schwül, von Abkühlung also keine Spur. Wir erkundeten nach dem Essen weiter die Stadt.

Ich habe mich sofort wieder in diese wunderschönen alten Häuser, zum Teil über 150 Jahre alt, verliebt. Die kleinen Parkanlagen, Squares genannt sind einfach unglaublich schön. Bei Huey’s gab es für uns Beignets, ein Art Krapfen, welcher seine Heimat in New Orleans hat. Im Gespräch mit einer Verkäuferin in einem Outlet hat sie mich gefragt ob ich dieses Gebäck kenne und uns dann erzählt, dass es dieses hier auch gibt. Sehr lecker und zum Nachessen empfohlen.

Distanz: 150 Meilen (241 km)

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USA 2014 – 17. Tag – Sa. 17.05.2014

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Savannah – Charleston

Bis Charleston waren es nur knapp zweieinhalb Stunden. Wir passierten die Grenze nach South Carolina (27. Staat), tankten und frühstückten noch einmal in einem Wafflehouse.

Da die Bone Hall Plantation am weitesten entfernt vom Hotel liegt, fuhren wir dort zuerst hin. Die Plantage ist aus dem Film Fackeln im Sturm bekannt. Aber 20 $ pro Person, dafür das wir gelesen hatten, dass sich eigentlich nur die Auffahrt lohnt, waren wir dann nicht bereit zu bezahlen. Also fuhren wir zur Charles Pickney National Historic Site. Einer kleinen Plantage gleich gegenüber. Nach einem kurzen Rundgang ging es weiter und in die Stadt.

Unser Auto abgestellt ging es zu Fuß weiter. Charleston ist wunderschön und bietet noch einmal deutlich mehr alte Häuser als Savannah. Fast alle renoviert und wenn ich es richtig verstanden habe, dann bekommt man Steuervergünstigungen wenn man sein Haus renoviert. Am Murray Boulevard kann man wunderschön direkt am Wasser laufen.

Die Stadt ausgiebig erkundet ging es zum Hotel. Dies lag leider ziemlich ungünstig zu einem Outlet und so mussten wir noch einmal einkaufen. Gott sei Dank ist meine Tasche jetzt voll und das Budget aufgebraucht.

Morgen geht es dann schon wieder zurück nach Georgia und damit naht das Ende der Reise. Durch Zufall entdeckten wir einen 5 Guys Laden und das machte einen tollen Tag noch perfekt.

Distanz: 156 Meilen (251 km)

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USA 2014 – 16. Tag – Fr. 16.05.2014

Savannah

Als erstes fuhren wir nach Tybee Island raus, besichtigten dort den Leuchtturm und gingen am Strand spazieren. Hier ist der Sand bei weitem nicht so weiß und sauber wie am Golf von Florida. Hier am Atlantik finden sich viel mehr Muscheln und die See ist kälter.

Wir besuchten dann das Fort Pulaski, eine massive Verteidigungsanalage, die allerdings nach lächerlichen 30 Stunden Beschuss aufgeben musste.

In der Stadt fuhren wir wieder den Parkplatz am Besucherzentrum an und liefen zum Chippewa Square. Dort fanden wir ein kleines Espresso Café, welches sehr liebevoll, mit vielen unterschiedlichen Einrichtungsgegenständen ausgestattet war. Der Chippewa Square ist auch bekannt für den Film Forrest Gump. Die Szene, in der Forrest auf der Bank sitzend seine Geschichte erzählt, wurde hier gedreht.

Nach einem ausgiebigen mehrstündigen Spaziergang durch diese wunderschöne Stadt, welche meiner Meinung nach zu den schönsten in den USA gehört (von den bisher von mir gesehenen), ging es wieder zum Auto.

Abends gingen wir Steakessen. Morgen geht es dann nach Charleston weiter.

Distanz: 96 Meilen (154 km)

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USA 2014 – 15. Tag – Do. 15.05.2014

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Thomasville – Jesup – Savannah

Von Thomasville ging es über Land in Richtung Savannah. Nachdem es schon die ganze Nacht geregnet hatte, ging es auch am Tag so weiter. So war es leider nur das halbe Vergnügen über Land zu fahren. Bis Mittag hielten wir nur zwei Mal an, einmal zum Tanken und das zweite Mal wegen Nahrungsmittelabgabe.

Da wir uns am Morgen schon das Zimmer gebucht hatten, waren wir ohne Stress unterwegs. Gegen frühen Nachmittag erreichten wir die Gegend um Savannah und suchten das erste Mal einen Taco Bell auf. Anschließend fuhren wir direkt in das Stadtzentrum und nahmen von dort einen Schuttlebus in die Innenstadt.

Wir stiegen am Flussufer aus und liefen gemütlich zurück zum Parkplatz. Zuerst direkt am Fluß, dann quer durch die wunderschöne Stadt. Da Savannah nur 1,5 x 1,5 Meilen in der Innenstadt hat, war dies absolut locker machbar. Leider gab es immer wieder kurze Regenschauer, so dass wir immer wieder die Regensachen an und ausziehen mussten. Nachdem wir uns noch mit einem Kaffee gestärkt hatten, ging es in unser Hotel, was aufgrund der Preislage in Savannah, etwas außerhalb liegt. Positiv überrascht waren wir, dass wir unser Parkticket nicht bezahlen mussten.

Morgen werden wir uns dann die Stadt einmal genauer anschauen. Die ersten Blicke haben schon Lust auf diese wunderschöne Stadt gemacht.

Distanz: 221 Meilen (356 km)

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