POI – Bodie State Historic Park

Bodie State Historic Park

Die Geisterstadt Bodie und der dazugehörige State Historic Park liegen in California, östlich dem Gebirgszug Sierra Nevada. Die Anfahrt geht über 13 Meilen von der Route 395 ab, wobei die letzten 3 Meilen Schotterpiste sind. Diese ist aber gut zu befahren (Stand 2015). 

Bodie ist 1859 als Goldgräbersiedlung entstanden und stieg 1880 zu einer Stadt mit 10.000 Einwohnern auf. Bereits im Jahr 1881 hatte die Stadt aber nur noch 3.000 Einwohner. Da die Minen nicht mehr den Gewinn abwarfen wanderten die Einwohner weiter. 1917 wurde die Eisenbahnlinie demontiert und in den 1930er Jahren hatte Bodie nur noch um die 100 Einwohner. Spätestens nach dem Großbrand von 1932 war das Schicksal besiegelt. Die Einwohnerzahl ging auf um die 20 zurück. Interessant finde ich, dass das 1877 eröffnete Postamt erst 1942 schloss. Der Goldabbau wurde erst in den 1960er Jahren komplett aufgegeben.

Der Historic State Park ist wirklich toll. Man kann sich komplett frei bewegen und rumlaufen. Es sind noch etwa 170 Gebäude erhalten, einige davon kann man sogar von innen besichtigen. Die geringe Luftfeuchtigkeit macht den Erhalt der Gebäude und Liegenschaften möglich. Es sieht zum Teil so aus, als ob die Bewohner nicht lange weg sind. Nur eine dicke Staubschicht und der Zahn der Zeit nagen an den Einrichtungen.

Ich hatte mir etwas mehr erwartet, aber es ist trotzdem ein toller Ort. Daher drei Punkte:

Tipps:
Nicht von den drei Meilen Schotterpiste abhalten lassen. Wenn man langsam fährt, ist es auch mit einem normalen Auto kein Problem. 

Top 3:

  1. Versuchen so früh wie möglich dort zu sein, damit man noch Bilder ohne Menschen machen kann. 
  2. Bodie liegt auf 2500 Metern! Dementsprechend kann es im Sommer kalt sein. Denkt auch an UV Schutz.
  3. Von November bis April erreicht man Bodie oft gar nicht. Aus dem Yosemite Valley fährt man über den Tioga Pass, der ist oft bis Mai gesperrt. 

Kosten:
5 $ kostet der Eintritt in den California State Historic Park

Schlafen:
Bodie liegt in einer sehr einsamen Region. Die nächsten Hotels und Zimmer finden sich in Bridgeport (30 km) und in Lee Vining (50 km).

Ich habe nicht in der Region Bodie geschlafen, kann daher keine Hoteltipps geben.

POI – Monument Valley

Das Monument Valley liegt an der Grenze zwischen Arizona und Utah und wird von den Navajo (Indianerstamm) verwaltet. Das Tal ist bekannt aus vielen Filmen und dürfte für viele Menschen wie nichts anderes für den wilden Westen stehen. Wer den Loop fährt, der sollte etwas Zeit mitbringen, aber mehr als einen halben Tag benötigt man nicht für das Monument Valley.
Aufgrund der tollen Landschaft gibt es vier Punkte.

Tipps:
Unbedingt mit dem Auto die Tour durch das Valley machen. Er ist mit einem normalen Auto ohne Probleme zu fahren, auch wenn selbiges im Anschluss eine Wäsche benötigt. Unbedingt Klimaanlage ausschalten und Fenster schließen. Alternativ kann man natürlich auch eine der angebotenen Touren buchen, ist aber nicht notwendig.

Top 3:

  1. Unbedingt einen Sonnenaufgang im Valley erleben. Es gibt eine Besucherterrasse direkt bei Hotel.
  2. John Ford Point . Hollywood-Regisseur Ford drehte im Valley insgesamt neun Filme. Der John Ford Point bietet einen tollen Blick durch das Tal. Oft steht auch ein Indianer mit einem Pferd auf dem Felsen.
  3. Forrest Gump Point. Wer das Valley auf der 163 nach Norden verlässt, kommt dort vorbei. Hier hörte Forrest Gump im gleichnamigen Film das Laufen auf.

Kosten:
20 $ möchten die Navajo pro Auto (bis zu vier Insassen).

Schlafen:
Das MV liegt in einer sehr schwach besiedelten Gegend, daher sind die Preise für eine Übernachtung auch teuer. Direkt im Tal gibt es nur ein Hotel.

The View
Fast 230 $ wurden für das Timmer 2010 aufgerufen. Wer sich etwas gönnen möchte, der sollte sich aber unbedingt hier einbuchen. Die Zimmer mit Blick auf das Tal sind es wert. Unbedingt einen Sonnenaufgang beobachten.

Kokopelli Inn (Bluff)
Immer noch etwas mehr als 100 $ zahlt man im Kokopelli Inn in Bluff. Obwohl dies schon 80 Kilometer, etwa eine Stunde, vom Tal entfernt liegt. Das Motel ist normaler Standard.

POI – Kennedy Space Center

Kennedy Space Center

Am 25. Mai 1961 sprach US-President Kennedy folgende Worte: „First, I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of landing a man on the moon and returning him safely to the Earth“. Die am 29. Juli 1958 gegründete Weltraumbehörde NASA hatte damit einen ganz klaren Auftrag erhalten. 

Das ambitionierte Ziel Kennedys erforderte einen neuen Start Komplex und so begann die NASA Land in der Nähe der Cape Canaveral Air Force Station zu kaufen. Am 1. Juli 1962 nahm das KSC dann seinen Betrieb auf. Nur eine Woche vor seiner Ermordung am 22. November 1963 besuchte John F. Kennedy zum dritten Mal das Gelände. 

Seinen heutigen Namen erhielt das Kennedy Space Center im November 1963, durch eine Executive Order des Präsidenten Lyndon B. Johnson. 

Am 16. Juli 1969 startete vom Startkomplex 39 A aus die Apollo 11 Mission, welche die Menschheit zum Mond bringen sollte. Die Space Shuttle starteten von hier aus zu 135 Missionen. 

Wer sich für Raumfahrt und deren Geschichte interessiert wird den Tag im KSC mit leuchtenden Augen verbringen. Daher gibt es:

Tipps:
In meinen Augen reicht ein Tag im KSC. Man sollte ihn allerdings früh beginnen und am besten schon die Touren um 10:30 Uhr buchen. Ist ist auch hier wie überall, je eher desto weniger Menschen sind unterwegs. 

Top 3:

  1. Man sollte sich vom etwas höheren Preis nicht abschrecken lassen und für 25 $ extra die KSC Explore Tour buchen. Sie bringt einen deutlich weiter in das KSC als es die regulären Bustouren machen. 
  2. Space Shuttle Atlantis. Unbedingt ausreichend Zeit mitnehmen um die Atlantis in Ruhe anschauen zu können. Der Ausstellungsraum ist toll gemacht. 
  3. Saturn V Center. Hier liegt eine der Saturn V Raketen, mit denen zum Mond geflogen wurde. 

Kosten:
50 $ pro Erwachsenen für den regulären Eintritt. Es gibt diverse andere Touren, wie die oben beschrieben KSC Explore Tour.

Schlafen:
Übernachten in der Nähe des Kennedy Space Centers ist kein Problem. Im Umkreis gibt es einige Orte und man ist sogar in nicht einmal 60 Minuten in Orlando. Ich schlief bei meinem Besuch im Motel 6 in Cocoa Beach. Leider kann ich das Hotel aber nicht empfehlen. 

POI – Washington DC

Das erst 1790 gegründete Washington DC (District of Columbia) ist seit 1800 die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Mit seinen nur 670.000 Einwohnern gehört die Hauptstadt nicht einmal zur Top 15 der größten Städte in den USA. Washington ist eine Planhauptstadt und wurde nach New York City und Philadelphia die permanente Hauptstadt des Landes.

Pierre Charles L’Enfant, ein Freund von George Washington, wurde beauftragt die neue Hauptstadt auf dem 10 auf 10 Meilen großen Gelände zu planen. Heute bestimmt die fast fünf Kilometer lange und 500 Meter breite National Mall das Stadtbild. Auf beiden Seiten der Mall finden sich unzählige Museen und Wahrzeichen.

Washington ist, obwohl sehr jung reich an Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Die Stadt ist das Zentrum der Macht in den USA. Hier findet man das Weiße Haus, das Capitol oder auch das Pentagon (Arlington).

Die Hauptstadt ist für mich eine der interessantesten und schönsten Städte in den Vereinigten Staaten. Daher gibt es:

Tipps:
Die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt finden sich an der National Mall, oder in deren Nähe. Vieles kann man davon zu Fuß erlaufen, aber man sollte dafür Zeit einplanen. Für DC benötigt man mindestens zwei volle Tage. Wenn man in Museen gehen will, dann braucht man dementsprechend mehr Zeit.

Top 3:

  1. Franklin Delano Roosevelt Memorial. Ein eher unbekanntes, aber wunderschönes, Memorial über den 32. Präsidenten der Vereinigten Staaten. FDR war von 1933 bis zu seinem Tod 1945 Präsident der Vereinigten Staaten und ist der einzige Präsident der drei Mal gewählt wurde.
  2. Arlington National Cemetery. Auf dem Nationalfriedhof liegen viele bekannte Persönlichkeiten, wie unter anderem wie der ermordete Präsident John F. Kennedy. Besonders schön ist aber der Blick nach DC Downtown.
  3. National Mall bei Nacht. Bei Nacht bieten die Denkmäler noch einmal einen ganz anderen, besonderen Blick. Besonders das WW2 Denkmal lädt zur Nachtfotografie ein.
Schlafen:
Übernachten in DC ist relativ teuer, daher lohnt ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus. Das Metrosystem bringt einen relativ schnell weit hinaus. Oft bieten die Hotels Shuttleservices zu den nächsten Bahnstationen an.

Days Inn DC / Gateway:
Rund 90 $ pro Nacht wurden 2012 fällig. Der Shuttle des Hotels bringt einen in 15 Minuten zur Union Station. Das Hotel ist normaler Days Inn Standard.

Days Inn Alexandria South:
2014 wurden 70 $ pro Nacht aufgerufen. Man kann vom Hotel in 15 Minuten zur Metrostation Huntington (Yellow line) laufen. Die U-Bahn braucht 20 Minuten ins Zentrum. Auch wenn man etwas länger in die Stadt braucht, ist man unabhängiger weil man nicht auf einen Shuttle angewiesen ist. Das Hotel ist gewohnter Days Inn Standard.