USA 2014 – 11. Tag – So. 11.05.2014

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New Orleans – Mobile – Foley

Über die Route 90 ging es nach Osten, immer entlang dem Golf von Mexiko. Als wir das Meer erreichten, mussten wir natürlich kurz anhalten und an selbiges laufen. Dies war dann auch schon wieder in Mississippi. In Gulfport hielten wir dann erneut an, um in einem Wafflehouse zu frühstücken. Weiter ging es auf dem Highway 90 entlang der Küste bis wir nach Mobile kamen.

In Mobile besuchten wir das beeindruckende USS Alabama Memorial. Dort steht das Schlachtschiff USS Alabama, sowie das U-Boot USS Drum ausgestellt. Beide dienten während es 2. Weltkriegs im Pazifik. Die MSS Alabama hatte eine Besatzung von 1.800 Mann und ist damit etwa vergleichbar mit der Deutschen Bismarck. Es war wirklich eine tolle Erfahrung dieses gigantische Schiff zu erkunden. Besonders an der Alabama ist, dass man sogar in den Geschützturm klettern kann. Dies kann man wohl auf keinem anderen Schiff. Auch hier muss man wieder sagen, Museum können die Amerikaner. Nach dem Schlachtschiff haben wir uns noch einige Flugzeuge und das U-Boot Drum angeschaut, welche auch dort ausgestellt sind.

Wir fuhren dann weiter bis nach Florey, hier gibt es ein großes Outlet. Dieses werden wir morgen als erstes aufsuchen, ehe es dann nach Florida weiter geht. Heute Nacht bleiben wir damit in Alabama. Zum ersten Mal suchten wir für das Abendessen Pizza Hut auf, eine sehr leckere und willkommene Abwechslung zum Burgerleben.

Distanz: 192 Meilen (309 km)

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USA 2014 – 10. Tag – Sa. 10.05.2014

New Orleans

Den zweiten Tag starten wir wie gestern. Erst einmal mit der Tram in die Stadt fahren. Wieder hielt der Fahrer am Depot an. Machen wohl alle, wenn es in die Stadt geht. Nach einem Kaffee und Kuchen beim Starbucks liefen wir zum World War II Museum.

Im Museum sahen wir uns zuerst den beeindruckenden 40 Minuten 4-D Film “Beyound all Boundaries” über den Krieg, aus Sicht der USA, an. Anschließend ging es auf U-Boot Mission, was eher etwas für kleine Kinder, als Erwachsene war.

Nachdem wir uns etwas gestärkt hatten, ging es zurück in das Museum. Nachdem wir gegen späten Nachmittag auch hier fertig waren, ging es zurück in die Stadt und dann direkt zum Auto. Wir fuhren ein Outlet an um etwas zu shoppen, aber irgendwie waren wir nicht in Shoppinglaune und so ging es relativ schnell nach Hause.

Morgen geht es dann in den Sunshine State Florida.

Distanz: 23 Meilen (37 km)

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USA 2014 – 9. Tag – Fr. 09.05.2014

New Orleans

Heute haben wir den Tag gemütlich angehen lassen. Es hat mich zudem einige Zeit gekostet rauszufinden, wie wir am besten in die Stadt kommen. Wir fuhren mit dem Auto an die Endhaltestelle der Tram Cemeteries nach Canal Street und fuhren zu besagter Canal Street. Schon während der Fahrt lernten wir die Gemütlichkeit dieser Stadt kennen. Am Tramdepot stieg der Fahrer einfach aus und kam nach einer kleinen Ewigkeit zurück. Hatte wohl etwas wichtiges zu erledigen. An der Canal Street (Water Front) angekommen, gingen wir erst einmal Mittagessen. Hier sahen wir auch das erste Opfer von Hurrikane Katharina (2005). Ein mehrstöckiges gigantisches Hochhaus welches einfach leer steht. Man kann sich gar nicht wirklich ausmalen wie diese Naturkatastrophe die Stadt verwüstet haben muss.

Als erstes suchten wir dann das French Quarter auf. Hier wurde ich absolut ob des Flairs und der wunderschönen Häuser überrascht. Straßenzug um Straßenzug wunderschöne Balkone und tolle Häuser. Leider sind auch hier viele verlassen. Aber den Flair hat sich die Stadt auf alle Fälle erhalten. Gar nicht auszudenken, wenn die Stimmen, welche sich gegen einen Wiederaufbau aussprachen, such durchgesetzt hätten. Man kann nur hoffen, dass die getroffenen Hochwasserschutzmassnahmen greifen und die Stadt trocken bleibt.

Da sich das Wetter leider heute nicht von seiner Besten Seite zeigte, beschlossen wir etwas Tram zu fahren. So setzten wir uns in die Tram in Richtung Garden District. Zwischendurch gab es einen Bustransfer, ehe wir weiter bis zur Endhaltestelle fuhren. Auch der Garden District zeigte uns wunderschöne alte Häuser und gigantische, von großen alten Bäumen, gesäumte Alleen. Wir machten uns auf den Weg zurück in die Stadt, da es mittlerweile doch schon halb Sieben war.

Zurück in der Stadt suchen wir uns etwas zu essen und landeten im Hard Rock Cafe, gerade bevor der große Regen erneut ausbrach. Als ob der Himmel seine Schleusen öffnete, leider viel deshalb auch der Abendspaziergang aus. Als wir nach dem Essen zur Haltestelle liefen, war eine gespenstische Stimmung in der Stadt, dieser starke Regen, dazu Wind und alles bei absolut angenehmen Temperaturen. Wir kamen aber sicher nach Hause und hoffen für morgen auf besseres Wetter.

Distanz: 10 Meilen (16 km)

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USA 2014 – 8. Tag – Do. 08.05.2014

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Natchez – Baton Rouge – New Orleans

Heute stand wieder ein Autofahrtag auf dem Programm, es ging nach Louisiana (25. Staat) runter. Also starteten wir südlich auf die 61 und erreichten am späten Nachmittag Baton Rouge, die Hauptstadt von Louisiana. Hier steht das höchste Kapitol der US Bundesstaaten, leider war die Aussichtsplattform gesperrt, so mussten wir uns mit dem nicht minder beeindruckenden Plenarsaal im Erdgeschoss zufrieden geben.

Weiter ging es über die 30 nach Süden, vorbei an einer Raffinerie nach der anderen. Wirklich erschreckend wie viel Fläche hier von der Industrie eingenommen wird. Aber so wird der Mississippi nun einmal auch genutzt. Der River Road folgend überquerten wir bei Donaldsonville den Fluß um auf der westlichen Seite weiter zu fahren. Hier erreichten wir nach einer Weile die Oak Alley Plantation, dass heutige Highlight. Die wohl bekannteste aller Plantagen, mit ihrer berühmten Auffahrt. Auch wenn die 20 $ auf den ersten Blick viel erscheinen, sind sie absolut gut investiert. Wir haben einige Zeit auf dem Anwesen verbracht und die Führung durch das Haus ist super gemacht. Die Guides laufen in Gewändern der damaligen Zeit und erzählen die Geschichte der ersten Besitzer.

Nachdem wir auch noch Bilder der berühmten Auffahrt gemacht hatten, ging es weiter nach New Orleans. Hier fanden wir ein Days Hotel, was zwar etwas teurer als gewohnt war, aber die Gegend gefiel uns. Hier werden wir jetzt die nächsten drei Nächte schlafen, ich freue mich wirklich darauf einmal den Koffer stehen lassen zu können.

Distanz: 196 Meilen (315 km)

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