USA 2014 II – 13. Tag – Di. 04.11.2014

New York City – Philadelphia – Washington DC

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Heute verließen wir New York, also checkten wir aus dem Hotel aus und fuhren zum letzten Mal New York Subway. An der Pennstation stiegen wir in einen Zug nach Newark Airport um, von dort ging es mit dem Airtrain zu Hertz. Dort bekamen wir einen weißen Dodge und brachen auf in Richtung Philadelphia.

Nachdem ich mich erst einmal wieder verfahren hatte, waren wir irgendwann auf der Route 1 nach Südwesten. Gegen Mittag kamen wir in Philadelphia an, liefen dort etwas planlos rum, ehe wir noch zu den berühmten Treppenstufen fuhren, an denen Rocky gedreht wurde. Wir drehten einige Runden, da wir nicht wirklich Lust hatten 12 $ zu bezahlen nur um ein paar Bilder zu machen. In Philadelphia wurde die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet, die Liberty Hall schenkten wir uns aber. Vielleicht beim nächsten Mal Philadelphia.

Wir fuhren weiter auf der Interstate 95 in Richtung Washington, wo wir etwa gegen 17 Uhr ankamen. Unser Hotel in Alexandria fanden wir umgehend und auch den Five Guys gegenüber. Morgen werden wir in der Früh das Auto abgeben und dann in Richtung Stadt aufbrechen.

Distanz: 240 Meilen (384 km)

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USA 2014 II – 11. Tag – So. 02.11.2014

New York City – Tag 4

Von der Zeitumstellung haben wir nicht viel gemerkt, aber wohl vom Temperatursturz. Es war eiskalt im Zimmer und so haben wir etwas gebraucht um uns zu motivieren raus zu gehen. Immerhin hatte es das Regnen aufgehört. Direkt an der Straße vor dem Hotel blieben wir dann auch gleich stehen und haben uns die Spitzengruppe der Damen vom Marathon angeschaut.

Da wir gestern am Flatiron Building schlechtes Wetter hatten, war das unser erster Stopp heute. Als nächstes liefen wir an das nördliche Ende des Highline Parks. Dieser befindet sich mittlerweile auf Höhe der 34. Straße. Damit ist der Park, welcher sich auf einer ehemaligen Hochbahnlinie befindet, vollendet. Vor zwei Jahren fehlte noch ein letztes Stück. Im Park, welcher immer wieder wunderschöne und ungewöhnliche Einblicke gewährt, ging es an das südliche Ende welches im Meatpacking District endet.

Dort fanden wir dann in der Perry St. 66 auch unser nächstes Ziel. Der Hauseingang der bei Sex and the City zur Wohnung von Carrie führt. Leider etwas doof, dass gerade dort eine Baustelle war. Zumal im TV ja immer alles anders aussieht. Aber die gesamte Gegend ist wunderschön, ganz viele Bäume in den Straßen und alles nicht so hektisch. Über den Washington Square ging es zum World Trade Center, nachdem wir in einer Bar noch etwas gegessen hatten. Wir haben uns dann das Memorial noch einmal bei Tag angeschaut, ehe wir zum Fußball nach Harrison fahren wollten. Am Memorial war so ein starker Wind, dass am Nordpool der Wasserfall ausgestellt war.

Leider mussten wir feststellen, dass die PATH (Zug der Hafenbehörde) am Wochenende nicht vom WTC fährt und so mussten wir einen gewaltigen Umweg fahren. Wir hatten aber Glück und haben am Ende nur zwei Minuten der ersten Halbzeit verpasst. Die Red Bulls aus New York schlugen Washington DC United mit 2:0 vor 17.000 Zuschauern. Mein erstes Fußballspiel auf dem neuen Kontinent ist damit auch gesehen. Der Fußball ist schon ein ganz anderer als bei uns, auch die Stimmung eine ganz andere. Es wird auch gesungen, aber richtig laut wurde es nur bei „Let’s go Red Bulls“. Das der mittlerweile 37 Jahre alte Ex-Weltmeister Thierry Henry, mit deutlich mehr Gewicht auf den Rippen, zum besten Spieler auf dem Platz gehörte, sagt vieles aus.

Morgen haben wir den letzten Tag in New York und gehen Abends dann in den Madison Square Garden und schauen uns die New York Rangers an.

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USA 2014 II – 7. Tag – Mi. 29.10.2014

Egg Harbor Township – New York City

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Der Tag startete wie gewohnt mit Frühstück und dann Check-out. Über Nebenstraßen ging es auf dem Highway 9 weiter nach Norden. In Seaside Heights hielten wir am Atlantik ehe es weiter ging. Dieses Mal kreuzten wir den Garten State Parkway, welcher mit 50 Cents bezahlt werden wollten. Da die Station nicht besetzt war, kratzen wir unsere letzten Cents zusammen. Was allerdings passiert wenn man einfach durchfährt, weil man einfach kein Kleingeld hat, bleibt uns erspart.

Bevor es nach Sandy Hook ging, suchten wir ein letztes Outlet auf. Von Sandy Hook aus hat man einen wunderschönen Blick auf Big Apple, wenn auch noch etwas verschwommen. Nach einem Blick auf unser Tagesziel machten wir uns auf den Weg. Kurz 13 $ für den Staten Island Expressway abgedrückt ging es über die Verrazano-Narrows Bridge nach Brooklyn. Über diese Brücke startet am Sonntag der NYC Marathon. Wir fuhren als erstes zum Hotel und entluden unsere Koffer, ehe wir uns auf den Weg zum Flughafen JFK machten um das Auto abzugeben. Ging die Fahrt zum Hotel noch gut, so war die zum Flughafen der Horror. 20 Kilometer kosteten uns mal eben fast 90 Minuten.

Eigentlich wollten wir heute nicht mehr in die Stadt, aber wir waren gut in der Zeit und so fuhren wir mit der U-Bahn direkt nach Manhattan. Wir stiegen einige Querstraßen von Ground Zero aus und liefen zum 9/11 Memorial. Vor zwei Jahren musste man noch eine Sicherheitskontrolle über sich ergehen lassen, jetzt ist die Fläche frei zugänglich. Dies macht eine wesentlich angenehmere Atmosphäre, wenn ein Ort wie dieser überhaupt angenehm sein kann. Auch ist das World Trade Center One mittlerweile, zumindest äußerlich, fertiggestellt.

Für heute aber war dies genug, der Hunger trieb uns in Richtung Hotel. Morgen werden wir dann mit der richtigen Erkundung der Stadt starten. Hoffentlich mit gutem Wetter, heute hatte es doch glatt etwas geregnet. Vom Hotelzimmer, wofür wir 120 $ pro Nacht bezahlen, können wir übrigens das WTC bewundern.

Distanz: 175 Meilen (280 km)

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USA 2014 II – 6. Tag – Di. 28.10.2014

Chincoteague Island – Atlantic City – Egg Harbor Township

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Obwohl wir heute nur 250 Kilometer gefahren sind, haben wir vier Staaten besucht. Gestartet sind wir in Virginia, ehe wir nach Maryland kamen. Auf dem Highway 1 erreichten wir dann Delaware (Spitzname: „der erste Staat“). Nach einem Shoppingstopp ging es gegen Mittag mit der Lewis Cape May Fähre über die Delaware Bay. Für 47 $ ein nicht ganz günstiger Spaß, aber es erspart einem etwa 160 Meilen und drei Stunden Fahrt. Außerdem ist es eine sehr willkommene Abwechslung und war das heutige Highlight.

In Cape May angekommen erreichten wir dann unseren heutigen vierten Staat, New Jersey. Über den Garden Highway ging es weiter nördlich nach Atlantic City, um dort noch einmal in einem Outlet shoppen zu gehen. Atlantic City selbst ist mit Las Vegas zu vergleichen, nur halt am Meer. Also ziemlich uninteressant in meinen Augen.

Nach einem verdammt guten Hotdog bei Five Guys erfuhren wir im Hotel von der Katastrophe um den Raketenstart. Die Rakete explodierte beim Start. Abends packten wir unsere Koffer um, weil wir morgen nach New York City kommen und dort das Auto erst einmal abgeben.

Distanz: 157 Meilen (251 km)

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USA 2012 – 8. Tag – Di. 25.09.2012

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Pennsville – Ocean City – Washington DC

Heute ging es weiter in die Hauptstadt Washington DC! Von Pennsville unserem letzten Stopp erreichten wir nach Zahlung einer kleinen 4 $ Gebühr den Staat Delaware (mein 12.). Dort ging es dann auf dem Highway 1 weiter nach Süden, ich habe absolut gefallen an dieser wunderschönen Küste gefunden. Da wir bereits außerhalb der Saison sind, kann man die Strände auch ohne weitere Kosten genießen. Nach einem Frühstücks- und Badestopp ging es weiter nach Maryland (13. Staat).

Gegen 16 Uhr Ortszeit erreichten wir die Hauptstadt der United Staates, Washington DC. Wir sind etwas hineingefahren und haben dann ein Days Inn an der Strasse gebucht. Nach dem Check-in ging es mit dem Shuttle Bus zur Union Station (Hauptbahnhof). Hier fand ich endlich meine State Label Pins, in einem unglaublich coolen Shop. Anschließend ging es nach Downtown. Dort sind wir dann etwas rumgelaufen, da es aber dunkel wurde und wir Hunger hatten, ging es weiter nach Georgetown. Dort haben wir dann einen Shake Schack aufgesucht und richtig lecker gespeist. Bisher ist dieser Laden der absolute Liebling unter den Burgerketten. Die Pommes mit Käse überzogen sind einfach Wahnsinn! Heute war aber das erste Mal richtig schlimmer Chlorgeschmack in meiner Cola. Da freut man sich doch wieder auf das gute Münchner Trinkwasser.

Anschließend sind wir noch in eine Bar gegangen und haben eine Runde getrunken, ehe es mit einem wirklich genialen Taxifahrer zurück zum Hotel ging. Morgen werden wir dann also die Hauptstadt der USA unsicher machen! Was ich bisher gesehen habe, lässt für morgen nur schönes erwarten. Laut unserem Taxifahrer ist „The President at home“.

Distanz: 267 Meilen (430 km)

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USA 2012 – 7. Tag – Mo. 24.09.2012

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New York City – Pennsville

Wie gewohnt ging es früh aus dem Bett. Heute ging es nach dem Frühstück direkt wieder auf die Straße. Dieses Mal ging es sogar recht gut im Straßenverkehr von NYC (nur einmal verfahren). Aber wir hatten auch Glück, da wir gegen den Strom gefahren sind. Von Brooklyn ging es über Staten Island nach New Jersey (mein 11. Staat). Ursprünglich wollten wir nach ja nach Philadelphia. Nach drei Tagen Stadt beschlossen wir aber die Natur genießen und so ging es an der Küste nach Süden. Wir hielten mehrfach und einige von uns gingen sogar baden! Ich habe mich lieber mit respektvollem Abstand zum Wasser aufgehalten. Bei Little Egg Harbor (auf Höhe von Atlantic City) machten wir uns wieder auf ins Inland zu fahren. Über kleine Nebenstraßen ging es ins Inland.

Eine wirklich wunderschöne Gegend, man müsste eigentlich alle paar Meter anhalten, um wieder eines dieser tollen Häuser zu fotografieren. Kaum ein Grundstück wird hier durch einen Zaun abgegrenzt und Platz spielt keine Rolle. In Salmen kamen wir dann an die Delaware Bay und haben angefangen nach einem Hotel zu suchen. Dieses fanden wir in der nächsten (und letzten Ortschaft in New Jersey) Pennsville. Abends haben wir uns dann alle Zutaten für ein ordentliches American Sandwich besorgt und ein Picknick am Strand gemacht. Anschließend ging es noch in eine urige kleine Bar. Dort haben wir uns noch ein Bier gekauft und Monday Night Football geschaut, ehe es ins Hotel und dann bald ins Bett ging.

Auch heute hatten wir wieder wunderschönes Wetter, es ging zwar ein leichter Wind, dieser störte aber nicht weiter. Wir haben wirklich verdammt viel Glück bisher mit dem Wetter. Auch heute haben wir wieder festgestellt wie freundlich die Menschen hier sind. Man sagt ihnen zwar nach oberflächlich zu sein, was wir heute auch feststellen mussten (unsere Bedienung kannte nicht einmal Mozart), aber sie sind immer freundlich. Man wird von allen angesprochen und jeder versucht dem anderen zu helfen. Hier könnte man sich bei uns im Land wirklich eine Scheibe abschneiden. Wenn ich bedenke mit was für einem Gesicht so manche Bedienung durch unsere Bars laufen.

Ein Wort zu den unterschiedlichen Preisen in diesem Land. Jeder Bundestaat hat seine eigenen Steuern, deshalb wird hier auch alles in netto ausgezeichnet und die Steuer kommt erst an der Kasse hinzu. Ein kleines Beispiel: Eine Schachtel Marlboro kostete in New York Downtown $ 12,50. In Pennsville kostet sie gerade einmal $ 5,75 – Bei Alkohol ist es ähnlich. In New York kostete ein Bier (ca. 0,3 l) zum Teil $ 6,- hier bekommt man einen Pitcher (ca. 1 l) für $ 5,-

Morgen geht es dann in die Hauptstadt, worauf ich mich schon sehr freue!

Distanz: 210 Meilen (338 km)

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