USA 2017 – 23. Tag – Do. 13.04.2017

Miami – München

Ich kann es gar nicht glauben das drei Wochen vorbei sind. Es kommt mir wie gestern vor als wir am Flughafen ankamen. Irgendwie bin ich traurig und fröhlich zu gleich. Es sind diese wechselnden Gefühle die ich am Reisen auch mag. Aber von vorne.

Der Tag startete spät und gemütlich. Wir hatten ja schon gepackt. Nachdem wir ausgecheckt hatten, fuhren wir noch einmal in ein Outlet. Wir nutzen auch die Gelegenheit in den dort befindlichen Ikea zu schauen. Wir hatten keine Lust uns noch einmal in den Stau zu stellen und nach Miami Beach zu fahren.

Nachdem wir auch noch einmal bei Hooters waren, ich liebe diese Boneless Wings, fuhren wir tanken. Siehe da beim letzten Mal tanken klappte es dann auf mit der Kreditkarte ohne Probleme.

Im Anschluss ging es zur Rückgabe des Autos. Wir fuhren 2877 Meilen (4630 Kilometer) in 23 Tagen und waren in vier Bundesstaaten.

Wir waren knapp zwei Stunden vor Abflug am Flughafen. Pünktlich beim Abflug und pünktlich bei der Landung brachte uns die Lufthansa zurück nach München. Die Reise ging in München am nächsten Tag um 11 Uhr zu Ende.

Distanz: 21 Meilen (34 km)

USA 2017 – 1. Tag – Mi. 22.03.2017

München – Miami

21 Monate sind seit meinem letzten Trip in die USA vergangen, heute ging es endlich wieder in die USA. Eigentlich hatten wir einen Direktflug von München nach Miami gebucht. Die Lufthansa hatte andere Pläne für uns. Statt einem Direktflug ging es mit Stop über Frankfurt. So müssten wir schon um 5:15 Uhr zum Flughafen aufbrechen. Der Flug um 7 Uhr nach Frankfurt war pünktlich und an der Security musste ich nicht einmal meinen Rucksack auspacken. Die Strecke München – Frankfurt wurde übrigens von den Damen am Gate nur liebevoll „Rennstrecke“ genannt. Wird ja auch fast jede Stunde von der Lufthansa beflogen. * 

In Frankfurt mussten wir einmal durch den kompletten Flughafen laufen. Wir hatten aber ausreichend Zeit und kamen pünktlich am Gate an und bezogen unsere Plätze im oberen Teil des A380. Dort gibt es 35 Economy Plätze, neben diversen Business und First Class Plätzen. Generell bin ich in jedem Flugzeug gerne im hinteren Teil, da es dort meistens ruhiger ist. Das obere Deck Economy Klasse im Flaggschiff der Lufthansa hat einen klaren Vorteil. Der Stewart hat nur die 35 Passagiere zu bewirten, was etwas exklusives an sich hat. Der Flug selber war ungewöhnlich holprig. Auch war ich über die Flugdauer überrascht. Man braucht fast 10 Stunden, obwohl Miami ja an der Ostküste liegt. 

Seit wohl letzter Woche muss man bei der Einreise, zumindest in Miami, kein Zollformular mehr ausfüllen. Also ging es mit den vielen anderen Gästen direkt an ein Computerterminal. Der Terminal lässt sich auf mehreren Sprachen bedienen, Deutsch war auch dabei. Zuerst wird der Pass gescannt, dann werden die Zollabfragen (z.B. führen sie Obst, Pflanzen oder Bargeld > 10.000 $ ein, etc.) durchgegangen. Fingerabdrücke und auch Bild werden vom Automaten gemacht. Der Automat druckt am Ende ein Formular aus, welches entweder ein X oder nichts aufgedruckt hat. So durfte ich, weil ohne X, zu einem Officer der mir noch ein paar Fragen stellte und dann direkt zum Ausgang. Meine Begleitung musste noch einmal extra Fingerabdrücke abgeben, war aber auch gleich hindurch. Dies hat wohl damit zu tun, dass diese Automaten eigentlich erst genutzt werden dürfen, wenn man seit 2008 schon einmal im Land war. Insgesamt sensationelle 30 Minuten Wartezeit. Dies dürfte die schnellste Einreise gewesen sein, die ich bisher erlebte.

Nachdem wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich auch meinen Koffer hatten, ging es mit dem Shuttlebus zum Hotel. Dort eingecheckt noch einmal kurz mit Getränken eingedeckt und den Abend in der neben dem Hotel liegenden Bar ausklingen lassen.

Miami empfing uns übrigens mit 28 Grad und Sonnenschein. Hätte schlimmer sein können.

*Ich beschwerte mich nach der Reise bei der Lufthansa über die Streichung des Direktfluges. Da wir mit dem Taxi zum Flughafen fuhren, übernahm die Lufthansa die Kosten für das Taxi. 

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USA 2015 – 24. Tag – So. 21.06.2015

San Francisco – München

Den letzten Tag habe ich spät begonnen und es ganz gemütlich angehen lassen. Zuerst habe ich noch einmal die Dusche auf dem Gang benutzt. Alles übrigens viel besser als ich mir vorher dachte. Ich musste lediglich einmal warten und sie war stets sauber. Allgemein war das Hotel The Mosser wirklich super, wenn natürlich nicht ganz günstig. Aber in San Francisco ist leider kaum etwas billig. Ich deponierte meinen Koffer und Rucksack im Hotel und zog noch einmal durch die Stadt.

Das „Railroad Museum“, welches eigentlich nur ein Verkaufsshop in der Größe meiner Wohnung ist, hielt mich nicht lange. Ich fuhr deshalb mit der elektrischen Tram zu Fishermans Warf um noch einmal die Golden Gate Bridge zu sehen. Nachdem ich den Seelöwen am Pier 39 auch noch einen Besuch abgestattet hatte und noch einmal bei In-N-Out Burger war fuhr ich noch einmal Cable Car.

Da öffentliche Verkehrsmittel wohl in jeder größeren Stadt ein Problem sind, dauerte meine Anreise zum Flughafen etwas länger. Die BART hatte ein Problem und so musste ich auf die Muni ausweichen, was dementsprechend länger dauerte. Ich hatte aber genügend Zeit eingeplant und war rechtzeitig am Flughafen. Unser Flug ging etwas verspätet, aber landete trotzdem pünktlich in München. Ich konnte sogar etwas schlafen, war aber doch sehr froh als ich wieder in München war.

Es war meine erste Reise alleine durch die USA und ich muss sagen, es ist unglaublich wie schnell diese 24 Tage vergingen. Ich habe in über drei Wochen nie das Gefühl gehabt wirklich alleine zu sein. Durch die Freundlichkeit der Amerikaner fühlt man sich auch in einem relativ fremden Umfeld schnell wohl. Gerade was der Umgang im Alltag angeht, dass man sich für alles entschuldigt, hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Natürlich gab es auch viele Dinge in denen man leider in Vorurteilen bestätigt wurde. Ich habe viele neue Dinge gesehen, auch an Orten wo ich schon war.

Es wird nicht mein letzter Urlaub in den USA gewesen sein. Es gibt noch genug zu erkunden!

USA 2015 – 1. Tag – Fr. 29.05.2015

München – San Francisco

Etwa ein halbes Jahr nach meinem letzten Trip ging es erneut in die USA. Mittlerweile habe ich eine gewisse Routine entwickelt und so hielt sich meine Aufregung zurück und ließ der Vorfreude freien Lauf. Nachdem ich alles gepackt hatte, machte ich mich gegen Mittag mit dem Transrapid (S-Bahn) auf zum Flughafen.

Dort angekommen und das Gepäck aufgegeben, ging es zum Airbräu. Traditionen müssen ja erhalten werden. Alle Sicherheitschecks im Anschluss ohne Probleme gemeistert. Dass ich meinen Fotorucksack natürlich öffnen musste war eh klar. Eine Bekannte gab mir den Tipp, ich sollte die selbstständige Passkontrolle nutzen, funktionierte perfekt und sparte mir viel Zeit. Deshalb konnte ich noch gemütlich einen Kaffee mit ihr trinken, ehe ich zum Gate ging.

Mit einer halben Stunde Verspätung startete dann LH 458, ein A340-600, in Richtung San Francisco. Nach einem grausam langen 12 Stunden Flug kam ich um 19 Uhr Ortszeit (Deutschland 4 Uhr morgens nächster Tag) in San Francisco an. Dort wurde ich mit 15 Grad und Wolken empfangen.

Nach nur 20 Minuten passierte ich die Immigration (Passkontrolle und Einreise) und hatte mich noch über diese unglaublich schnelle Zeit gefreut. Allerdings musste ich, nachdem ich meinen Koffer in Empfang genommen hatte, beim Zoll noch einmal warten. Der Beamte bei der Passkontrolle hatte mich wohl als potentiell gefährlich eingestuft und so durfte ich mich einer gesonderten Behandlung erfreuen. Aber auch diese war ein paar Minuten später vorbei, ich hatte ja auch nichts zu verbergen. Vielleicht bin ich etwas zu oft eingereist in den letzten Monaten.

Vor dem Flughafen rief ich dann im Hotel an und bestellt das Shuttle, welches auch keine 15 Minuten später vor Ort war. Gegen 21 Uhr fiel ich erschöpft auf mein Bett. Ein langer, aber ruhiger und stressfreier, Anreisetag.

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USA 2014 II – 16. Tag – Fr. 07.11.2014

Washington DC – München

Wir starteten den Tag mit Ausschlafen, anschließend checkten wir aus dem Hotel aus und ließen unsere Koffer erst einmal dort und fuhren noch einmal in die Stadt. Wir liefen zum Weißen Haus, vor dem heute keine Demonstration stattfand, dafür wie die letzten Tage schon sehr viele Schülergruppen waren. Auf meine Frage an eine Sicherheitsdame, ob der Präsident im Haus ist, bekam ich die Antwort dass sie mir das nicht sagen kann. Ich hatte eher den Eindruck sie durfte es nicht. Aber er wäre in der Stadt, was meine Frage eigentlich auch beantwortete.

Ich hatte noch das Nationalarchiv gesehen und dorthin brachen wir nach dem Weißen Haus auf. Dort ist unter anderem die Unabhändigkeitserklärung ausgestellt. Sonst aber ist das ganze eher schwach auf der Brust. Wir liefen noch etwas in der Stadt umher, ehe wir zurück zum Hotel fuhren um unsere Koffer zu holen.

Mit der neuen silbernen U-Bahn ging es bis Wiehle-Reston East und von dort mit dem Bus in 10 Minuten zum Flughafen. Die U-Bahn soll nach Plan bis 2017 direkt bis zum Flughafen Dullas International fahren. Damit wird Washington anzufliegen sicher noch interessanter. Der Flughafen ist nicht so groß und deshalb sehr entspannt.

Am Flughafen nahmen wir dann noch das Angebot von Five Guys in Anspruch, ehe es gegen 22:00 Uhr in Richtung Deutschland ging.

USA 2014 II – 1. Tag – Do. 23.10.2014

München – Washington DC

Da der Flug erst um 15:50 ging, war am ersten Tag des Urlaubs ausschlafen angesagt. Mit der S-Bahn ging es gegen 11 Uhr zum Flughafen. Nachdem wir die Koffer aufgegeben hatten, ging es zum Mittagessen ins Airbräu. Für mich ist der Besuch im Airbräu eine nette Tradition geworden.

Ohne Zeitdruck ging es durch die Sicherheitskontrolle und die Sonderkontrolle für USA Reisende. Gegen 15:15 Uhr bestiegen wir dann den Flieger. Wie bei den letzten Reisen hatten wir wieder Plätze in der letzten Reihe. Hier hat man, da sich hinter einem nur die Flugbegleiter befinden, deutlich mehr seine Ruhe als in der Mitte des Flugzeuges. Der Flug selbst war etwas wackelig und dauerte gefühlt auch ewig. Kurz nach 20 Uhr Ortszeit landeten wir aber pünktlich auf dem Flughafen Washington Dulles International.

Nach rekordverdächtigen 30 Minuten hatten wir die Einreise schon hinter uns gebracht. Noch nie wollte ein Grenzbeamter so wenige Informationen von mir und stellte mir kaum Fragen. Ich gab die Fingerabdrücke der rechten Hand ab und war bereits durch die Kontrolle. Weder wurde ein Bild von mir gemacht, noch musste ich die Fingerabdrücke der linken Hand abgeben. Dies lag sicher daran, dass ich erst im Mai in den Staaten war. Wir schnappten uns unsere Koffer, orientierten uns kurz auf dem relativ kleinen Flughafen und stellten uns in die Wartezone für die Hotelbusse. Nach ein paar Minuten war der Best Western Bus auch schon da und nach einigen weiteren Minuten waren wir bereits im Hotel.

Morgen werden wir unser Auto bei Hertz holen und dann in Richtung Shenandoah Nationalpark aufbrechen. Wir hoffen auf ähnlich angenehmes Wetter wie bei unserer Ankunft heute. Das Wetter war relativ warm und es hat nicht geregnet.

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USA 2014 – 21. Tag – Mi. 21.05.2014

Atlanta – München

Nach dem Trubel mit unserem Flug war unser letzter Tag etwas durcheinander gebracht. Da alles zeitlich ziemlich schlecht war, entschieden wir uns nicht mehr in die Stadt zu fahren. Deshalb brachte ich am Morgen erst einmal, nach 4303 Kilometern, unser Auto zurück. Mit dem Skytrain ging es wieder zum Flughafen und das Shuttle brachte mich ins Hotel zurück.

Nach dem Check-out um 11 fuhren wir wieder mit Shuttle zum Flughafen. Dort mussten wir dann leider etwas warten, bis der Lufthansa Schalter aufmachte. So waren wir aber immerhin ganz vorne in der Schlange. Nach Check-in ging es durch die Sicherheitsschleuse. Schuhe ausziehen und dann vom Nacktscanner durchleuchten lassen. Dann suchten wir uns etwas zu essen bevor wir uns in den Abflugbereich begaben.

Im Flieger dann, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Es waren sicher 40 Familien an Bord. Die Befürchtungen eines absolut unerträglichen Fluges wurden aber nicht erfüllt.

Ziemlich pünktlich landeten wir, etwas mehr als 9 Stunden später, in Frankfurt. Was dann kam, hat mich einiges an Nerven gekostet. Angekommen am Terminal A mussten wir aus dem Sicherheitsbereich raus und wieder rein. Zudem wurden wir über den Hauptbereich geschickt. Dadurch hätten wir fast den Flug nach München verpasst. Warum wir aus dem Bereich raus mussten, habe ich nicht verstanden.

Am Ende ging es noch gut und wir flogen auch nach München. Glücklich und mit etwas Verspätung kamen wir um 10:15 Uhr in München an.

Tolle drei Wochen USA Urlaub sind zu Ende!

Distanz: 6 Meilen (10 km)

USA 2014 – 1. Tag – Do. 01.05.2014

München – Atlanta

Sagen wir es in einem Wort: Grausam. So war die Nacht auf den 1. Mai für mich. Ich konnte kaum schlafen und wälzte mich hin und her. Ich war sogar vor dem Wecker wach, welcher schon um 3:45 Uhr klingelte. Zusammen mit meinen Mitfahrern ging es dann kurz vor 5 Uhr morgens mit dem Nachtbus zum Stachus und weiter mit der S-Bahn zum Flughafen. Nach Check-In und der üblichen Sicherheitskontrolle, ich musste nicht einmal meinen Rucksack öffnen, hoben wir pünktlich um 8 Uhr nach Frankfurt ab. Der knapp halbstündige Flug nach Frankfurt ist nicht mehr als kurz auf Flughöhe gehen und zurück. In Frankfurt angekommen, machten wir uns auf direktem Weg auf zu unserem Gate. Gegen 10 Uhr deutscher Zeit fing auch schon das Boarding des A340-300 an. Da das Flugzeug noch betankt werden musste, wurden immer nur 10 Personen gleichzeitig an Board gelassen. Wieder einmal erwiesen sich die Plätze in der letzten Reihe als goldrichtig. Während die beiden Mitfahrer ja eh nebeneinander saßen, blieb der Platz neben mir sogar komplett frei.

Nach über 10 Stunden Flug kamen wir gegen 15 Uhr Ortszeit in Atlanta an. Dann dauerte es über 90 Minuten bis wir endlich durch die Immigration waren. So lange musste ich wirklich noch nie warten. Anschließend ging es mit dem Schuttlebus vom internationalen zum nationalen Flughafen von Atlanta. Von dort nahmen wir denn Busshuttle zu unserem Super 8 Motel, was wir für die erste Nacht im Vorfeld gebucht hatten. Bevor es ziemlich müde in Richtung Bett ging, waren wir noch bei Ruby Tuesday. Ein ganz nettes Restaurant mit ausgezeichneten Burgern.

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USA 2012 – 22. Tag – Di. 09.10.2012

Boston – München

Da unser Flug erst Abends ging, fuhren wir am Morgen noch einmal nach Boston rein. Dort liefen wir den Freedomtrail ab und streiften durch die Stadt. Nach einem Mittagessen ging es schön langsam in Richtung Flughafen. Dort brachten wir zuerst unser Auto zurück, was uns wirklich treue Dienste geleistet hat. Anschließend ging es von dort mit dem Hertzschuttle zum Flughafen. Dort kamen wir auch gut in Zeit an und mussten so nicht ewig auf den Check-in warten.

Wir hatten einen absoluten perfekten Rückflug. Er dauerte nur etwas mehr als 6 Stunden und zudem war die Maschine bei weitem nicht ausgebucht, so konnte sich jeder zwei Plätze genehmigen. Da man beim Heimflug in der Nacht fliegt, konnte man auch eine Mütze Schlaf nehmen. So kamen wir übermüdet, aber glücklich in München an.

Distanz: 5 Meilen (8 km)

USA 2012 – 1. Tag – Di. 18.09.2012

München – Boston

Nachdem sich in den letzten Tagen vor dem Abflug doch endlich auch dieses Urlaubsfieber eingestellt hatte, freute ich mich darauf endlich am Wochenende meine Tasche zu packen. Gegen 11 Uhr ging es in Richtung Ostbahnhof, wo ich mich mit meinen Mitreisenden verabredet hatte. Mit der S-Bahn ging es dann ohne Verspätung zum Flughafen. Nachdem wir unsere Koffer aufgegeben hatten, ging es noch einmal ins Air Bräu. In den letzten Jahren ist ein Besuch des Air Bräus zu einem Bestandteil einer Fernreise geworden.

Nach dem üblichen kompletten zerlegen meines Rucksacks beim Sicherheitscheck, ging es ans Gate. Pünktlich konnten wir dann unsere Plätze in der letzten Reihe des Airbus A330-300 beziehen. Wir hatten annähernd die gleichen Plätze wie vor zwei Jahren, nur auf der anderen Seite des Fliegers. Diese Plätze sind in diesem Typ Flugzeug einfach perfekt. Neben einer vorzüglichen Beachtung der Flugbegleiter, befindet sich am Heck des A330 nur eine Toilette. Der dadurch entstehende Publikumsverkehr ist zu verschmerzen. Die etwa neun Stunden in der Luft vergingen dann auch absolut schnell, was sicher auch an dem nicht versiegenden Alkoholnachschub lag. Am Ende wurden uns schon gar keine Softgetränke mehr angeboten, sondern gleich eine Dose Warsteiner gebracht. Wie heißt es so schön, ist der Ruf erst ruiniert ;-).

Mit verschmerzbaren 10 Minuten Verspätung landeten wir um 18:45 Uhr Ortszeit auf dem Boston Logan International. Wie gewohnt dauerte es etwas mehr als eine Stunde bis wir durch die Immigration und den Zoll waren. Nach einer Zigarette nahmen wir ein Taxi zu unserem Hotel Wyndham in Chelsea für schlappe 30 $. Hätten wir gewusst, dass das Hotel einen Schuttle anbietet, hätten wir uns das Geld natürlich sparen können.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es noch einmal raus zum örtlichen Burger King. Dann ging es nach einem langen Tag doch recht schnell ins Bett. Jetzt kann der Urlaub beginnen, der stressigste Teil mit Einreise und Jetlag sind geschafft. Morgen holen wir dann das Auto ab und machen uns auf in Richtung Big Apple!

Ein Nachtrag noch zum Wetter, es hatte 23 Grad in Boston war aber durch den Wind gefühlt deutlich kälter.

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