USA 2017 – 23. Tag – Do. 13.04.2017

Miami – München

Ich kann es gar nicht glauben das drei Wochen vorbei sind. Es kommt mir wie gestern vor als wir am Flughafen ankamen. Irgendwie bin ich traurig und fröhlich zu gleich. Es sind diese wechselnden Gefühle die ich am Reisen auch mag. Aber von vorne.

Der Tag startete spät und gemütlich. Wir hatten ja schon gepackt. Nachdem wir ausgecheckt hatten, fuhren wir noch einmal in ein Outlet. Wir nutzen auch die Gelegenheit in den dort befindlichen Ikea zu schauen. Wir hatten keine Lust uns noch einmal in den Stau zu stellen und nach Miami Beach zu fahren.

Nachdem wir auch noch einmal bei Hooters waren, ich liebe diese Boneless Wings, fuhren wir tanken. Siehe da beim letzten Mal tanken klappte es dann auf mit der Kreditkarte ohne Probleme.

Im Anschluss ging es zur Rückgabe des Autos. Wir fuhren 2877 Meilen (4630 Kilometer) in 23 Tagen und waren in vier Bundesstaaten.

Wir waren knapp zwei Stunden vor Abflug am Flughafen. Pünktlich beim Abflug und pünktlich bei der Landung brachte uns die Lufthansa zurück nach München. Die Reise ging in München am nächsten Tag um 11 Uhr zu Ende.

Distanz: 21 Meilen (34 km)

USA 2017 – 22. Tag – Mi. 12.04.2017

Miami & Miami Beach

Heute war der letzte ganze Tag in den USA für diese Reise, da es morgen ja nach Hause geht. Also fuhren wir zuerst zum Stadion der Miami Marlins um Karten für das am Abend stattfindende Baseballspiel zu erwerben. Eigentlich wollten wir gestern gehen, aber dies war das erste Heimspiel der Saison und die Tickets daher teurer. Nachdem wir uns Tickets für 19 Dollar das Stück und Parken für 15 Dollar geholt hatten, fuhren wir weiter nach Miami Beach.

Miami selbst interessierte uns beide nicht so und außerdem war die Wettervorhersage nicht sonderlich toll. Daher nutzten wir die Sonnenstrahlen um das legendäre Miami Beach zu besichtigen. Es dauerte etwas bis wir einen Parkplatz gefunden hatten. Das die Leute hier kreuz und quer laufen sowie fahren, machte mich etwas wahnsinnig. Aber einige Querstraßen vom Ocean Drive entfernt fanden wir dann einen Parkplatz.

Bevor wir zurück zum Ocean Drive liefen, machten wir noch einen kleinen Halt in Charlotte’s Bakery um dort Tequenos zu kaufen. Eine Kollegin welche einige Zeit in Miami lebte gab uns diesen Tipp. Es ist wohl ein Gebäck mit Käsefüllung und Marmelade? Auf alle Fälle war es sehr lecker.

Am Ocean Drive machten wir einen ausgiebigen Spaziergang. Es ist eine sehr schöne und besondere Szenerie hier. Die bunten und unterschiedlich gestalteten Restaurants und Hotels und im Hintergrund gigantische Hochhäuser. Nachdem wir genug gesehen hatten, ging es noch einmal kurz ins Hotel und abends dann zum Baseball.

Den Bericht füge ich morgen dann ein.

Ich muss sagen heute war ich ziemlich traurig. Ich habe mich etwas in Key West verliebt und wäre gerne noch einige Tage dort geblieben. Zudem wird München uns mit 14 Grad und einem verregneten Osterwochenende begrüßen. Welch Freude…

Distanz: 45 Meilen (72 km)

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USA 2017 – 21. Tag – Di. 11.04.2017

Key West – Miami

Ich muss zugeben, es fiel mir sehr schwer heute aufzustehen. Meine Lust diesen wunderschönen Ort zu verlassen ging gleich null. Aber es hilft ja alles jammern nichts und so ging es auf den Overseashighway in Richtung Norden. Wir starteten quasi den Highway 1 in die andere Richtung und bleiben ihm auch erst einmal treu.

Wir hielten am Bahia Honda State Park machten Pause. Hier kann man noch schön die Teile der ersten Eisenbahnbrücke sehen. Nachdem die Eisenbahnlinie aufgegeben wurde, baute man auf ihr den ersten Highway in Richtung Key West. Dieser wiederrum wurde in den 1970er Jahren durch den neuen, deutlich breiteren ersetzt. Außerdem befindet sich hier auch ein nicht unerheblich schöner Badestrand mit diesem tollen türkisgrünen Wasser. Der Strand wurde 1992 sogar zum schönsten Strand in den USA gewählt.

In Miami angekommen starteten wir gleich durch nach Key Biscane. Die Insel ist quasi die südlichste Spitze von Miami und bietet einen ersten Blick die gigantischen Wolkenkratzer von Miami. Gleich nachdem wir ausgestiegen waren, machten wir Bekanntschaft mit den örtlichen Wildtieren. Heute ein Waschbär. Wir machten einen Spaziergang und wie zu erwarten gibt es auch hier einen schönen Leuchtturm.

Über das unglaubliche Straßengewirr ging es im Anschluss zu unserem letzten Hotel, wo wir uns für zwei Nächte einrichteten.

Distanz: 186 Meilen (300 km)

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USA 2017 – 2. Tag – Do. 23.03.2017

Miami – West Palm Beach

Immerhin hatten wir es geschafft bis fast kurz vor 6 Uhr zu schlafen, wenn auch mit mehreren Unterbrechungen. Stichwort Klimaanlage aus, Klimaanlage an. Knapp zwei Stunden später ging es mit Frühstück im Bauch per Hotelshuttle zurück zum Flughafen. Der MIA Mover, ein selbstständig fahrender Zug, brachte uns dann zum Rental Car Center. Hertz teilte uns dort einen 2017er KIA Sportage, mit gerade einmal 5121 Meilen auf dem Buckel zu.

Als erstes richtiges Ziel steuerten wir einen Wallmart an, um uns mit einigen Lebensmitteln und Getränken zu versorgen. Gegen Mittag waren wir dann bereits in den Sawgrass Mills, einem gigantischen Outletcenter. Im dortigen Foodcourt gab es die notwendige Stärkung, ehe wir uns ins Getümmel begaben.

Gegen drei Uhr nachmittags machten wir uns auf den Weg nach Fort Lauderdale, da es aber zu regnen anfing, fuhren wir direkt weiter in Richtung Strand. Auf der A1A, einer Straße die teilweiße direkt am Strand lief, ging es nach Norden in Richtung West Palm Beach. Wir hielten nur zwei Mal, da das Wetter nicht besser wurde sondern es immer stärker zu regnen anfing.

Aber trotz des Regens war es ein angenehm milder Tag mit um die 25 Grad. Sobald die Sonne scheint, wird es im Auto unglaublich schnell warm und man benötigt die Klimaanlage.
Abendessen genehmigten wir uns im Hooters.

Distanz: 100 Meilen (161 km)

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USA 2017 – 1. Tag – Mi. 22.03.2017

München – Miami

21 Monate sind seit meinem letzten Trip in die USA vergangen, heute ging es endlich wieder in die USA. Eigentlich hatten wir einen Direktflug von München nach Miami gebucht. Die Lufthansa hatte andere Pläne für uns. Statt einem Direktflug ging es mit Stop über Frankfurt. So müssten wir schon um 5:15 Uhr zum Flughafen aufbrechen. Der Flug um 7 Uhr nach Frankfurt war pünktlich und an der Security musste ich nicht einmal meinen Rucksack auspacken. Die Strecke München – Frankfurt wurde übrigens von den Damen am Gate nur liebevoll „Rennstrecke“ genannt. Wird ja auch fast jede Stunde von der Lufthansa beflogen. * 

In Frankfurt mussten wir einmal durch den kompletten Flughafen laufen. Wir hatten aber ausreichend Zeit und kamen pünktlich am Gate an und bezogen unsere Plätze im oberen Teil des A380. Dort gibt es 35 Economy Plätze, neben diversen Business und First Class Plätzen. Generell bin ich in jedem Flugzeug gerne im hinteren Teil, da es dort meistens ruhiger ist. Das obere Deck Economy Klasse im Flaggschiff der Lufthansa hat einen klaren Vorteil. Der Stewart hat nur die 35 Passagiere zu bewirten, was etwas exklusives an sich hat. Der Flug selber war ungewöhnlich holprig. Auch war ich über die Flugdauer überrascht. Man braucht fast 10 Stunden, obwohl Miami ja an der Ostküste liegt. 

Seit wohl letzter Woche muss man bei der Einreise, zumindest in Miami, kein Zollformular mehr ausfüllen. Also ging es mit den vielen anderen Gästen direkt an ein Computerterminal. Der Terminal lässt sich auf mehreren Sprachen bedienen, Deutsch war auch dabei. Zuerst wird der Pass gescannt, dann werden die Zollabfragen (z.B. führen sie Obst, Pflanzen oder Bargeld > 10.000 $ ein, etc.) durchgegangen. Fingerabdrücke und auch Bild werden vom Automaten gemacht. Der Automat druckt am Ende ein Formular aus, welches entweder ein X oder nichts aufgedruckt hat. So durfte ich, weil ohne X, zu einem Officer der mir noch ein paar Fragen stellte und dann direkt zum Ausgang. Meine Begleitung musste noch einmal extra Fingerabdrücke abgeben, war aber auch gleich hindurch. Dies hat wohl damit zu tun, dass diese Automaten eigentlich erst genutzt werden dürfen, wenn man seit 2008 schon einmal im Land war. Insgesamt sensationelle 30 Minuten Wartezeit. Dies dürfte die schnellste Einreise gewesen sein, die ich bisher erlebte.

Nachdem wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich auch meinen Koffer hatten, ging es mit dem Shuttlebus zum Hotel. Dort eingecheckt noch einmal kurz mit Getränken eingedeckt und den Abend in der neben dem Hotel liegenden Bar ausklingen lassen.

Miami empfing uns übrigens mit 28 Grad und Sonnenschein. Hätte schlimmer sein können.

*Ich beschwerte mich nach der Reise bei der Lufthansa über die Streichung des Direktfluges. Da wir mit dem Taxi zum Flughafen fuhren, übernahm die Lufthansa die Kosten für das Taxi. 

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