USA 2012 – 22. Tag – Di. 09.10.2012

Boston – München

Da unser Flug erst Abends ging, fuhren wir am Morgen noch einmal nach Boston rein. Dort liefen wir den Freedomtrail ab und streiften durch die Stadt. Nach einem Mittagessen ging es schön langsam in Richtung Flughafen. Dort brachten wir zuerst unser Auto zurück, was uns wirklich treue Dienste geleistet hat. Anschließend ging es von dort mit dem Hertzschuttle zum Flughafen. Dort kamen wir auch gut in Zeit an und mussten so nicht ewig auf den Check-in warten.

Wir hatten einen absoluten perfekten Rückflug. Er dauerte nur etwas mehr als 6 Stunden und zudem war die Maschine bei weitem nicht ausgebucht, so konnte sich jeder zwei Plätze genehmigen. Da man beim Heimflug in der Nacht fliegt, konnte man auch eine Mütze Schlaf nehmen. So kamen wir übermüdet, aber glücklich in München an.

Distanz: 5 Meilen (8 km)

USA 2012 – 21. Tag – Mo. 08.10.2012

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Biddeford – Kennebunkport – Boston

Wir sind heute über den wunderschönen Highway 1 nach Boston gefahren. Als ersten Halt fuhren wir heute Kennebunkport an. Unterwegs machten wir wie gewohnt einen Frühstücks- / Mittagstop. Anschließend ging es weiter nach Boston. Dort dann erst einmal im Hotel eingecheckt und anschließend ging es nach Downtown Boston. Wunderschöne Stadt, hat etwas von New York. Jedoch kleiner und ohne diese Hektik die Big Apple umgibt. Abends ließen wir in einem gemütlichen Pub den letzten Abend ausklingen.

Distanz: 96 Meilen (155 km)

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USA 2012 – 2. Tag – Mi. 19.09.2012

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Boston – Cape Cod – Westerly

Ich war vor dem Wecker wach, dies bin ich ja mittlerweile die ersten Nächte in den USA gewöhnt. Nach packen und duschen haben wir uns, kurz vor acht, mit dem Hotelshuttle zu Hertz aufgemacht. Dort haben wir dann unser „Schlachtschiff“ Ford Explorer erhalten, welcher die nächsten drei Wochen unser Begleiter war. Anschließend haben wir uns auf den Weg in Richtung Cape Cod gemacht.

Natürlich habe ich mich in Boston erst einmal verfahren, was bei dreistöckigen Autobahnen aber auch irgendwie kein Wunder ist. So hat es leider über eine Stunde gedauert bis wir auf der richtigen Autobahn waren. Unseren ersten Halt machten wir in Plymouth wo im November 1620 die ersten Pilgerväter mit der Mayflower landeten. Wir gingen im kleinen Ort spazieren und anschließend frühstückten wir in einem urigen Restaurant.

Nach etwa zwei Stunden ging es zurück auf die Autobahn weiter in Richtung Cape Cod. Dort sind wir dann bis zum Visitor Center des Nationalparks hinausgefahren, haben dort einen kleinen Spaziergang durch die Natur gemacht, und haben am Strand den Wellenreitern bei ihren Künsten zugeschaut. Anschließend ging es zurück auf den Highway in Großrichtung New York.

Wir verließen bei Fall River den Highway nach Providence und fuhren in Richtung Süden. Über die gigantische Newportbridge, die eine Meerzunge überbrückt, setzten wir unseren Weg fort. Als Tagesziel hatten wir New London ins Auge gefasst, da aber die Zeit schon etwas fortgeschritten war, versuchten wir alsbald unser Glück ein Hotel zu finden. Da wir nicht mehr in der Hauptreisezeit unterwegs waren, brauchte es einige Versuche um schließlich in Westerly das Sand Dollar Inn zu finden. Rhode Island mein achter Staat gefiel mir sehr gut, wunderschöne Meerlandschaften und auch das Wetter spielte mit!

Zum Abendessen gab es Wendys, ehe wir noch ein Bud im Freien genossen und dann ins Bett verschwanden.

Distanz: 249 Meilen (400 km)

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USA 2012 – 1. Tag – Di. 18.09.2012

München – Boston

Nachdem sich in den letzten Tagen vor dem Abflug doch endlich auch dieses Urlaubsfieber eingestellt hatte, freute ich mich darauf endlich am Wochenende meine Tasche zu packen. Gegen 11 Uhr ging es in Richtung Ostbahnhof, wo ich mich mit meinen Mitreisenden verabredet hatte. Mit der S-Bahn ging es dann ohne Verspätung zum Flughafen. Nachdem wir unsere Koffer aufgegeben hatten, ging es noch einmal ins Air Bräu. In den letzten Jahren ist ein Besuch des Air Bräus zu einem Bestandteil einer Fernreise geworden.

Nach dem üblichen kompletten zerlegen meines Rucksacks beim Sicherheitscheck, ging es ans Gate. Pünktlich konnten wir dann unsere Plätze in der letzten Reihe des Airbus A330-300 beziehen. Wir hatten annähernd die gleichen Plätze wie vor zwei Jahren, nur auf der anderen Seite des Fliegers. Diese Plätze sind in diesem Typ Flugzeug einfach perfekt. Neben einer vorzüglichen Beachtung der Flugbegleiter, befindet sich am Heck des A330 nur eine Toilette. Der dadurch entstehende Publikumsverkehr ist zu verschmerzen. Die etwa neun Stunden in der Luft vergingen dann auch absolut schnell, was sicher auch an dem nicht versiegenden Alkoholnachschub lag. Am Ende wurden uns schon gar keine Softgetränke mehr angeboten, sondern gleich eine Dose Warsteiner gebracht. Wie heißt es so schön, ist der Ruf erst ruiniert ;-).

Mit verschmerzbaren 10 Minuten Verspätung landeten wir um 18:45 Uhr Ortszeit auf dem Boston Logan International. Wie gewohnt dauerte es etwas mehr als eine Stunde bis wir durch die Immigration und den Zoll waren. Nach einer Zigarette nahmen wir ein Taxi zu unserem Hotel Wyndham in Chelsea für schlappe 30 $. Hätten wir gewusst, dass das Hotel einen Schuttle anbietet, hätten wir uns das Geld natürlich sparen können.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es noch einmal raus zum örtlichen Burger King. Dann ging es nach einem langen Tag doch recht schnell ins Bett. Jetzt kann der Urlaub beginnen, der stressigste Teil mit Einreise und Jetlag sind geschafft. Morgen holen wir dann das Auto ab und machen uns auf in Richtung Big Apple!

Ein Nachtrag noch zum Wetter, es hatte 23 Grad in Boston war aber durch den Wind gefühlt deutlich kälter.

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