USA 2017 – 21. Tag – Di. 11.04.2017

Key West – Miami

Ich muss zugeben, es fiel mir sehr schwer heute aufzustehen. Meine Lust diesen wunderschönen Ort zu verlassen ging gleich null. Aber es hilft ja alles jammern nichts und so ging es auf den Overseashighway in Richtung Norden. Wir starteten quasi den Highway 1 in die andere Richtung und bleiben ihm auch erst einmal treu.

Wir hielten am Bahia Honda State Park machten Pause. Hier kann man noch schön die Teile der ersten Eisenbahnbrücke sehen. Nachdem die Eisenbahnlinie aufgegeben wurde, baute man auf ihr den ersten Highway in Richtung Key West. Dieser wiederrum wurde in den 1970er Jahren durch den neuen, deutlich breiteren ersetzt. Außerdem befindet sich hier auch ein nicht unerheblich schöner Badestrand mit diesem tollen türkisgrünen Wasser. Der Strand wurde 1992 sogar zum schönsten Strand in den USA gewählt.

In Miami angekommen starteten wir gleich durch nach Key Biscane. Die Insel ist quasi die südlichste Spitze von Miami und bietet einen ersten Blick die gigantischen Wolkenkratzer von Miami. Gleich nachdem wir ausgestiegen waren, machten wir Bekanntschaft mit den örtlichen Wildtieren. Heute ein Waschbär. Wir machten einen Spaziergang und wie zu erwarten gibt es auch hier einen schönen Leuchtturm.

Über das unglaubliche Straßengewirr ging es im Anschluss zu unserem letzten Hotel, wo wir uns für zwei Nächte einrichteten.

Distanz: 186 Meilen (300 km)

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USA 2015 – 3. Tag – So. 31.05.2015

San Simeon – Kingscanyon & Sequioa – Three Rivers

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Nachdem ich in der Nacht einige Zeit wach lag, schlief ich dann fast bis 7 Uhr durch, ehe es auf die Straße ging. Das Wetter war ziemlich typisch für die Küste, 15 Grad, neblig mit zum Teil Sicht unter 50 Metern.

Ich fuhr noch ein Stück auf dem Highway 1 nach Süden, ehe es über den Highway 46 ins Landesinnere ging. Um ins Landesinnere zu kommen ging es über eine kleine Bergkette. Faszinierend wie ab einer bestimmten Höhe die Wolken an den Bergen hingen blieben und auf einmal die Sonne rauskam. Die Sonne hatte dann aber auch gleich so eine Kraft, dass man die Klimaanlage einschalten konnte.

Vom Highway 46 ging es über den 41er weiter nach Osten. Mit jeder Meile würde es wärmer. Bei Kettleman City machte ich den ersten Stopp und holte mir einen Kaffee. Hier hatte es dann schon 30 Grad und von den morgendlichen Wolken war nichts mehr zu sehen. Der Highway 41 ist ein typisches Beispiel des Fortschritts an der Westküste. Man hat direkt neben der alten Straße den neuen Highway errichtet. Der alte Hihgway wurde dann einfach dem Verfall preisgegeben.

Über Visalia und die Route 63 machte ich mich auf den Weg in den Sequoia und Kingscanyon Nationalpark.
Die 63 führt mitten durch ein gigantisches Anbaugebiet von Orangen, Oliven und anderen Früchten.

Im Kingscanyon fuhr ich zuerst den General Grant Tree an. Es hat eine gewisse Komik, dass ich hier schon zum dritten Mal in meinem Leben war. Ich fuhr dann etwas in den Park hinein und nahm den kleinen romantischen Abstecher über Lake Hume. Im Sequoia hatte ich das Glück zwei mal einen Bären zu sehen. Den ersten wie er genüsslich in einer Wiese futterte und den zweiten aus dem Bus zum Moro Rock. Ziemlich coole Sache!

Da es schon nach vier war, machte ich mich schön langsam auf den Weg nach Three Rivers zu kommen. Einen ziemlich langen Tag ließ ich mit einer Pizza ausklingen ehe ich mich recht zeitig ins Bett legte.

Distanz: 278 Meilen (445 km)

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USA 2015 – 2. Tag – Sa. 30.05.2015

San Francisco – Highway 1 – San Simeon

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Wie zu erwarten war schlauchte mich die erste Nacht gewaltig. Ich war um halb 4 Uhr wach und konnte dann nicht mehr einschlafen. Also um 6:30 das Bett verlassen und fertig gemacht. Mit dem Hotelshuttle zurück zum Flughafen und per Airtrain ging es dann zum Rental Car Center. Kurz vor 8 Uhr war ich dann bei Alamo. Dort wurde ich wirklich positiv überrascht. Nachdem ich die üblichen Versuche eines Upgrades abgewehrt hatte ging es zu den Autos. Dort konnte ich mir dann ein Auto in meiner gebuchten Klasse aussuchen aus etwa 25 Autos aussuchen. Choice Line heißt das Ganze. Dies wird an mehreren Stationen angeboten, am besten im Vorfeld kurz darüber informieren wo es angeboten wird.

Ich suchte mit einen schwarzen VW Jetta aus, weil dieser am wenigsten Kilometer auf dem Buckel hatte und er mir auch irgendwie gefiel. Nachdem ich mich im Auto eingerichtet hatte und aus dem Gewirr der Straßen rund um den Flughafen entfernt hatte, machte ich erst einmal einen kleinen Einkaufsstopp um Getränke zu kaufen. Anschließend ging es über die Berge an die Pazifikküste. Hier hatte ich richtig Pech, eine Nebelwand vom allerfeinsten verdarb mir jede Sicht. Der Nebel blieb auch als ich bei Half Moon Bay auf den Pacific Coast Highway einbog. Erst bei Santa Cruz gab es gegen halb 11 Uhr die ersten Sonnenstrahlen.

Leider half auch ein kurzer Stopp in Monterey nicht gegen den Nebel. Dementsprechend enttäuschend war auch der eigentlich wunderschöne Küstenabschnitt bei Big Sur. Zwar waren die tief hängenden Nebelschwaden, die vom Pazifik kommend über die Berge ins Land zogen, ein beeindruckendes Schauspiel, Sonnenstrahlen wären mir aber deutlich lieber gewesen. Ich hielt unzählige Male an, genoss die Landschaft und machte diverse Bilder. Eines der Touristenhighlights, den Julia Pfeifer Burns State Park, sparte ich mir. Zum einen kannte ich den Park schon und die Anzahl der dort stehenden Autos schrecke mich zudem ab.

Sonne gab es dann erst wieder nach Big Sur und kurz bevor ich mit San Simeon mein heutiges Ziel erreichte. Dort bewunderte ich die Seelöwen bei ihrem gegrunze und gemaule. Ziemlich kuschelbedürfte Tiere und sehr schön diese in freier Wildbahn zu sehen.

Zum Essen fuhr ich nach Cambria in den örtlichen Grill. Nach einem leckeren Burger ging ich noch etwas am Strand spazieren und beobachtete das wunderschöne Spiel der Adler mit dem Wind. Absolut toll wie diese Tiere sich treiben lassen. Dann wurde ich noch von vier Pelikanen überflogen. Blöd nur, dass ich dabei das Meer aus den Augen verloren habe. Jetzt ist die Hose halt nass 😉

Distanz: 226 Meilen (362 km)

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USA 2010 – 16. Tag – Do. 27.05.2010

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San Simeon – Solvang – Los Angeles

Nach einem dieser besonders hervorragenden Frühstücke dieses Landes, ging es weiter auf dem Highway 1 in Richtung Los Alamos. Ich wollte die Stadt anfahren, weil wir bei meinem ersten Besuch 1998 dort zu Mittag gegessen hatten. Also machten wir einige Bilder bevor es weiter ging.

Als nächstes machten wir einen kleinen Rutsch über die halbe Welt und landeten in Solvang. Einer Kleinstadt die sich ganz Dänemark verordnet hat. Der gesamte Stadtkern, nicht nur eine Strasse sondern mehre Blocks sehen aus wie in Dänemark. Wir machten viele Bilder und liefen in Europa auf amerikanischen Boden umher ehe es weiter ging.

Regina und Marcus wollten auch unbedingt in einen dieser großen Outlet Stores. Ich hatte am Morgen eines in Camarillo rausgesucht, welches wir auch anfuhren. Drei neue Polos später ging es weiter in Richtung Malibu. Leider suchten wir hier vergeblich nach einem Hotelzimmer. Entweder gefielen uns die Hotels nicht oder Sie waren viel zu teuer. Wir fuhren weiter nach Santa Monica und versuchten dort in einem Holiday Inn unser Gluck. Als ich allerdings das Schild „20 $ Parking“ gelesen hatte, drehten wir um und suchten weiter.

Als nächstes probierten wir es in einem Best Western. Dieses war allerdings aufgrund des Memorial Days bereits ausgebucht. Er schickte uns zu einem anderen Best Western, welches weiter in der Stadt lag und noch ein Zimmer für eine Nacht frei hatte. Mir wurde das ganze etwas zu heiß uns so ließ ich im Airpark Best Western ein Zimmer für die morgige Nacht buchen.

Das Zimmer heute war sehr verwirrend, das Bad so klein das man Probleme hatte beim umdrehen. Dafür gab es einen Balkon und einen Nebenraum und Wände aus Pappe. Bevor wir uns in die weichen Betten verzogen, liefen wir noch zum Jack in the Box zum Essen.

Distanz: 241 Meilen (386 km)

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USA 2010 – 15. Tag – Mi. 26.05.2010

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San Francisco – Big Sur – San Simeon

Leider neigt sich unser Urlaub schön langsam aber sicher dem Ende zu. Zwei Wochen ging es nach Osten, Norden und Westen. Um Los Angeles unser letztes großes Ziel zu erreichen, geht es jetzt zum ersten Mal richtig lange nach Süden.

Bevor wir San Francisco verließen, holten wir noch den Ausflug zum Alamo Square nach. Dieser war gestern sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Am Alamo Square, das ein kleiner Park ist, befinden sich die so genannten „Painted Ladys“. Die „Ladys“ sind eine Häuserreihe, die oft im TV zu sehen ist. Es handelt sich um wunderschöne viktorianische Häuser in verschiedenen Farben, welche auf einer Anhöhe liegen und in deren Hintergrund die Skyline von San Francisco zu sehen ist. Wahrlich ein super schöner Anblick.

Leider hatten wir heut eine größere Etappe vor uns und so verabschiedeten wir uns von San Francisco mit einem Frühstück bei Starbucks und Subway. Wir fuhren auf den California Highway 1 in Richtung Süden und verließen die Stadt am Golden Gate.

Der traumhafte Pacific Coast Highway führt zu großen Teilen direkt an der Steilküste entlang. Besonders im Küstenabschnitt Big Sur befindet sich hinter jeder Kurve eine neue atemberaubende Aussicht. In Big Sur liegt auch der Julia Pfeiffer Burns State Park. Der Park ist ein wunderschönes kleines Paradies mit einem Wasserfall der in den Pazifik mündet. Wir verweilten einige Zeit ehe wir uns vom heutigen Highlight verabschiedeten und weiterfuhren.

Leider wurde im weiteren Verlauf das Wetter im schlechter und die Küste von Big Sur wurde in tief hängende Nebelschwaden gehüllt. Wir fuhren weiter bis San Simeon wo wir ein Days Inn für 78,92 $ fanden. Hier gab es auch endlich wieder richtiges Internet. Auch wenn wir im Vorfeld den Großteil geplant hatten, sucht man auch unterwegs immer wieder Informationen wie Wetter, Strecke etc., da ist es natürlich ärgerlich wenn man offline ist.

Abends gingen wir aufgrund mangelnder Alternativen ins San Simeon Cafe welches direkt am Hotel lag. Dort ließen wir uns zu Hähnchen und Spare Ribs nach BBQ Art, also geräuchert überreden. Eine absolut unbekannte Geschmacksrichtung welche ich jetzt nicht jeden Tag haben müsste.

Regina hat übrigens den Unterschied zwischen einem Highway und einem Freeway herausgefunden. Ein Highway und ein Freeway können beide unzählige Fahrspuren in beide Richtungen haben. Nur auf dem Freeway gibt es freie Fahrt für alle Autos, dieser hat nämlich keine störenden Ampeln.

Distanz: 216 Meilen (346 km)

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USA 2010 – 14. Tag – Di. 25.05.2010

San Francisco

Heute hatten wir richtiges Pech mit dem Wetter. Es regnete den ganzen Tag und wir konnten leider nicht das gewünschte Programm abspulen. Insgesamt glauben wir aber trotzdem, dass wir viel von San Francisco gesehen haben.

Als erstes machten wir uns heute auf den Weg zum Cablecar Museum. Einer der Fahrer der Cablecar sagte darüber „It’s Free and it’s Open“. Viel zu sehen gab es im Museum allerdings nicht. Es laufen dort vier große Räder, die die Kabel durch die Stadt ziehen an denen die Cable Cars die Berge hochklettern. Dazu gibt es noch historisches zur großen Touristenattraktion. Übrigens ist es durchaus so, dass auch die Bewohner von San Francisco das Cable Car als Fortbewegungsmittel nutzen.

Im Downtown suchten wir einen Starbucks auf, um dann frisch gestärkt per Cablecar zur Lombard Street zu fahren. Die kurvigste Strasse der Welt ist ein absoluter Anziehungspunkt für Touristen, deshalb waren wir ja auch da. Noch während wir Bilder machten und umherschlenderten, fing es zu regnen an. Wir machten uns deshalb auf den Weg zurück in die Stadt und nahmen eine U-Bahn zum Baseballstadion der SF Giants. Wir wollten Abends ein Spiel anschauen und kauften uns Karten für 21 $ pro Person.

Wir hatten gehofft das wir damit etwas Zeit vertreiben können, bis der Regen aufhört. Leider klappte dies nicht uns so fuhren wir zurück ins Hotel um uns aufzuwärmen. Da das Stadion nicht überdacht ist, hatten wir doch etwas Angst beim Spiel komplett nass zu werden. Der Wettergott war aber doch gnädig mit uns. Als wir um kurz nach 18 Uhr am Stadion ankamen, regnete es nicht und während des Spiels nieselte es nur leicht. Wir hatten, dass das Stadion nicht ausverkauft war und so konnten wir uns auf die etwa fünf überdachten Reihen zurückziehen.

Der „AT & T Ballpark“ der SF Giants ist ein echtes Schmuckkästchen. Malerisch an der Bucht von San Francisco gelegen, Backsteinfassade, eine sicher 30 auf 15 Meter große HD-Anzeige und beste Sicht von allen Plätzen. Auf ein Dach hat man wohl bewusst verzichtet, da Baseball eher weniger im Regen gespielt wird. Sehr nett auch die „Splash Hits“ Tafel, auf der angezeigt wird wie viele Homeruns hinter dem Stadion in die Bucht ins Wasser platschten. Leider kam am heutigen Tag kein weiterer hinzu und so blieb die Anzeige bei 51 stehen.

Marcus und ich versorgten uns erst einmal mit original US Baseballcaps „Made in Korea“, ehe wir uns auf Essensuche begaben. Von Fast Food verstehen die Amerikaner ja etwas und auch hier im Stadion wurde man satt! Hot Dog, Bratwurst, Nacos mit Käse, Sandwiches, Softgetränke (bis zu 1,5 Liter groß), Bier (günstige 9 $) und vieles mehr. Wir entschieden uns für ein Käsesteak (glich einem Döner mit Käse), das mit 7 $ zwar nicht günstig war, aber dafür verdammt lecker.

Die Giants gewannen Ihr Heimspiel vor 27.000 Zuschauern mit 4:2 und standen damit weiter im Mittelfeld der Tabelle. Am Ende der Saison 2010 sollte allerdings der erste Titel für die Giants seit dem Umzug aus New York in den 50er Jahren stehen. Das Spiel war schon einmal interessant zu sehen, auch wenn es sich doch recht lange hinzieht. Die Amerikaner haben allerdings ein komplett anderes Verständnis für Stimmung. Hier wird der Gast von der Anzeigetafel dazu animiert Lärm zu machen, für uns undenkbar.

Nach dem Spiel machten wir uns direkt auf den Heimweg und sofort ins Bett.

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