USA 2017 – 22. Tag – Mi. 12.04.2017

Miami & Miami Beach

Heute war der letzte ganze Tag in den USA für diese Reise, da es morgen ja nach Hause geht. Also fuhren wir zuerst zum Stadion der Miami Marlins um Karten für das am Abend stattfindende Baseballspiel zu erwerben. Eigentlich wollten wir gestern gehen, aber dies war das erste Heimspiel der Saison und die Tickets daher teurer. Nachdem wir uns Tickets für 19 Dollar das Stück und Parken für 15 Dollar geholt hatten, fuhren wir weiter nach Miami Beach.

Miami selbst interessierte uns beide nicht so und außerdem war die Wettervorhersage nicht sonderlich toll. Daher nutzten wir die Sonnenstrahlen um das legendäre Miami Beach zu besichtigen. Es dauerte etwas bis wir einen Parkplatz gefunden hatten. Das die Leute hier kreuz und quer laufen sowie fahren, machte mich etwas wahnsinnig. Aber einige Querstraßen vom Ocean Drive entfernt fanden wir dann einen Parkplatz.

Bevor wir zurück zum Ocean Drive liefen, machten wir noch einen kleinen Halt in Charlotte’s Bakery um dort Tequenos zu kaufen. Eine Kollegin welche einige Zeit in Miami lebte gab uns diesen Tipp. Es ist wohl ein Gebäck mit Käsefüllung und Marmelade? Auf alle Fälle war es sehr lecker.

Am Ocean Drive machten wir einen ausgiebigen Spaziergang. Es ist eine sehr schöne und besondere Szenerie hier. Die bunten und unterschiedlich gestalteten Restaurants und Hotels und im Hintergrund gigantische Hochhäuser. Nachdem wir genug gesehen hatten, ging es noch einmal kurz ins Hotel und abends dann zum Baseball.

Den Bericht füge ich morgen dann ein.

Ich muss sagen heute war ich ziemlich traurig. Ich habe mich etwas in Key West verliebt und wäre gerne noch einige Tage dort geblieben. Zudem wird München uns mit 14 Grad und einem verregneten Osterwochenende begrüßen. Welch Freude…

Distanz: 45 Meilen (72 km)

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USA 2017 – 21. Tag – Di. 11.04.2017

Key West – Miami

Ich muss zugeben, es fiel mir sehr schwer heute aufzustehen. Meine Lust diesen wunderschönen Ort zu verlassen ging gleich null. Aber es hilft ja alles jammern nichts und so ging es auf den Overseashighway in Richtung Norden. Wir starteten quasi den Highway 1 in die andere Richtung und bleiben ihm auch erst einmal treu.

Wir hielten am Bahia Honda State Park machten Pause. Hier kann man noch schön die Teile der ersten Eisenbahnbrücke sehen. Nachdem die Eisenbahnlinie aufgegeben wurde, baute man auf ihr den ersten Highway in Richtung Key West. Dieser wiederrum wurde in den 1970er Jahren durch den neuen, deutlich breiteren ersetzt. Außerdem befindet sich hier auch ein nicht unerheblich schöner Badestrand mit diesem tollen türkisgrünen Wasser. Der Strand wurde 1992 sogar zum schönsten Strand in den USA gewählt.

In Miami angekommen starteten wir gleich durch nach Key Biscane. Die Insel ist quasi die südlichste Spitze von Miami und bietet einen ersten Blick die gigantischen Wolkenkratzer von Miami. Gleich nachdem wir ausgestiegen waren, machten wir Bekanntschaft mit den örtlichen Wildtieren. Heute ein Waschbär. Wir machten einen Spaziergang und wie zu erwarten gibt es auch hier einen schönen Leuchtturm.

Über das unglaubliche Straßengewirr ging es im Anschluss zu unserem letzten Hotel, wo wir uns für zwei Nächte einrichteten.

Distanz: 186 Meilen (300 km)

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USA 2017 – 20. Tag – Mo. 10.04.2017

Key West (Conch Republic)

Heute war entspannen angesagt und so schliefen wir erst einmal aus, bevor wir frühstücken. Das Hotel ist nicht nur teuer, sondern auch echt gut. Die Zimmer sind top und auch das Frühstück war gut, also für die USA. Unseren Standard mit hier zu vergleichen ist einfach nicht möglich.

Wir liefen zum kleinen Strand, der nur drei Minuten vom Hotel entfernt liegt. Leider geizt Key West etwas mit Stränden und auch der South Beach ist ziemlich klein. Bis frühen Nachmittag relaxten wir aber dann zuerst am Strand um im Anschluss am Pool. Eine wirklich gute Idee, den als wir gegen drei Uhr aufbrachen um in die Stadt zu gehen, war es noch unglaublich warm. Die Sonne hatte nichts von ihrer Kraft verloren und so suchten wir die Schattenseiten zum Laufen.

Zuerst versorgten wir uns mit Eis, also besser gesagt zwei Kugeln, die eigentlich vier Kugeln waren. War wieder eine dieser Amerikanischen Begegnungen. Wir machten einen kleinen Schlenker zum Little White House und weiter zum alten Hafen, oder besser gesagt zum Hafen für die kleinen Schiffe. Die Kreuzfahrtschiffe, die hier sehr gerne haltmachen, legen auf der anderen Seite an. Das große Deutsche Kreuzfahrtschiff von gestern war heute nicht mehr da, dafür ein anderes. Eigentlich wollten wir erst einmal nur etwas trinken, entschieden uns dann aber auch etwas am Hafen zu essen. Heute wollten wir unbedingt einen Sonnenuntergang sehen.

Warum so viele Leute auf Schiffen den Sonnenuntergang sehen wollten, war uns nicht so ganz begreiflich, wurde es aber später noch. Eine gigantische Völkerwanderung setzte in Richtung Sonnenuntergang ein und dann wurde es uns klar. Die Sonne geht hinter der Insel, welche man vom Hafen aus sieht unter. Deshalb schaut man sich hier den Sonnenuntergang auf einem Boot an. Aber auch die Leute die heute auf dem Boot waren hatten Pech, die Sonne ging in kleinen Wolken unter. Das Ganze war aber nicht minder schön vom Land aus, auch wenn die Sonne hinter einer Insel unterging. Übrigens heißt die Insel Sunset Key, irgendwie passend.

Ach und apropos verrückt, neben der Fahne von Florida und den USA fanden wir hier immer eine der Conch Republic. Wir waren beide etwas verwundert, bis ich Wikipedia befragte. Am 23. April 1982, also einen Tag vor meiner Geburt, sagte sich Key West und einige benachbarte Inseln von den USA los und ruf die Conch Republic aus. Der nun unabhängige Staat erklärte den USA den Krieg, nur um sofort wieder zu kapitulieren. Hintergrund waren Streitigkeiten wegen Grenzkontrollen auf dem Weg zum Inland. Am besten hierzu bei Wikipedia nachlesen. Irgendwie passt die Geschichte zu diesem tollen Stück Erde und macht es noch etwas sympathischer.

Distanz: nur gelaufen

Nachtrag: Die Sonne geht nicht immer hinter Sunset Key unter. Zu anderen Jahreszeiten geht sie auch wo anders unter.

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USA 2017 – 19. Tag – So. 09.04.2017

Florida City – Key West

Der Tag endet in einem tollen Hotel nur 90 Meilen vor Kuba. Er fing an in Florida City und einem ersten Blick aus dem Fenster der schockte. Es regnete wieder einmal im Sunshine State. Der Regen begleitete uns auch noch die ersten Meilen auf dem Weg nach Key West. Gott sei dank hörte es dann aber auf und es wurde noch ein sonniger wunderschöner Tag.

Bis Marathon, was etwa auf der Hälfte der Strecke liegt, war ich vom Overseas Highway etwas enttäuscht. Ich hatte es mir etwas romantischer vorgestellt. So fuhren wir auch durch bis zu unserem ersten Stopp. Wir hatten im Turtle Hospital für die Tour um zwei Uhr reserviert. Da wir noch Zeit hatten, suchten wir Sombrero Beach auf. Ein wunderschöner kleiner Strand.

Mit gefüllten Mägen ging es dann zum Krankenhaus. Das Turtle Hospital wurde in den 80gern gegründet und kümmert sich um verletzte und kranke Schildkröten. Die Tour sollte man unbedingt machen, sie kostet für einen Erwachsenen 22 Dollar und dauert etwa 80 Minuten. Bis zum Hurricane Willma 2005 war das Krankenhaus auch ein Motel. Durch das Unwetter wurden die Zimmer sehr in mittleidenschaft gezogen und man entschied sich nur noch für die Schildkröten da zu sein.

Derzeit sind knapp 50 Schildkröten im Spital und die meisten werden auch wieder frei gelassen. Nur die wenigsten bleiben ein Leben lang hier, oder werden an andere Aquarien weitergegeben. Leider sind die meisten der auf den Keys ansässigen fünf Arten von Schildkröten vom Menschen bedroht. Auch die Verletzung und Erkrankungen rühren oft von Menschenhand her. Etwa Bootsschrauben, gefressener Müll oder Wucherungen aufgrund von menschlichem Abwasser. Wenn man übrigens eine Schildkröte adoptieren möchte, sollte man bedenken wie alt die Tiere werden. Mit einem Besuch hier tut man auf alle Fälle schon einmal etwas Gutes.

Einen kleinen Schreck jagte uns beim gehen die Leguane ein der sich dort befand. Sicher 40 cm lang und ziemlich lebendig. Wie uns die Tourguide des Krankenhauses erklärte sind diese Tiere auf den Keys heimisch. Wieder etwas gelernt.

Der restliche Weg nach Keyboard West war dann wunderschön. Der Weg ins Paradies, wie der örtliche Polizeichef den südlichsten Punkt der USA im Radio nannte. Verbunden mit der Ansage sein Auto und Zimmer zuzusperren. Nachdem wir unser tolles Zimmer bezogen hatten, ging es noch einmal los um etwas die Umgebung zu erkunden und zum Abendessen.

Ein unglaublich toller erster Eindruck den Key West am heutigen Tag hinterlassen hat. Auch wenn uns die freilaufenden Hühner gewaltig verwirrten. Irgendwie hatten wir das hier nicht erwartet.

Der Blick in das örtliche Immobilienblatt hat mir leider etwas die Illusion genommen hier heimisch zu werden. Preise wie in München.

Distanz: 132 Meilen (212 km)

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USA 2017 – 18. Tag – Sa. 08.04.2017

Fort Myers – Florida City

Heute ging es zurück an die Ostküste von Florida. Nach dem Frühstück, bei dem ich mich wieder einmal für unsere Landsleute schämen musste. Ein älterer Herr redete unmöglich mit der Rezeptionistin, weil 15 Minuten vor Ende des Frühstücks Dinge schon aus waren. Leider fällt einem das im Ausland immer besonders auf wie ätzend manche Deutsche sind.

Wir fuhren erst einmal nach Süden in Richtung Naples, ehe es dann nach Osten ging. Unseren ersten Stopp legten wir in Everglades City und im dortigen Everglades Nationalpark Visitor Center ein. Wir entschieden uns aber gegen eine der angebotenen Bootstouren der örtlichen Firma, uns fehlte schlicht das Interesse. Als nächstes stand das kleinste Postoffice der USA auf dem Programm. Man muss sagen, es ist wirklich winzig. Ich glaube der Postbeamte kann sich darin nicht einmal umdrehen. Leider hatte es geschlossen und so ging es weiter.

Wir fuhren weiter durch Big Cypress National Preserve, einem Naturschutzgebiet und hielten an einem Parkplatz an. Hier gab es auch etwas zu sehen und zwar Alligatoren in freier Wildbahn. Das brachte uns durchaus etwas zum Staunen. Erstaunliche Tiere, wenn auch nicht so groß wie ich dachte. Der Ranger erklärte uns, eigentlich liegen die Tiere den ganzen Tag faul in der Sonne um Kraft zu sammeln. Sie tun ihren Job meinte er über die Kaltblüter. Waren es beim ersten Stopp noch einige wenige, gab es beim zweiten Stopp durchaus mehr zu sehen.

In Florida City erreichten wir am späten Nachmittag unser heutiges Ziel. Eine kleine Anmerkung. Wie oft die Amerikaner etwas historisch nennen ist uns heute wieder aufgefallen. Meine Begleitung meinte dazu nur trocken: Da hat wieder jemand irgendwann ein Postoffice gegründet.

Distanz: 167 Meilen (270 km)

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USA 2017 – 17. Tag – Fr. 07.04.2017

Bradenton – Fort Myers

Wir holten uns Frühstück bei Dunkin Donuts bevor wir weiter in Richtung Süden fuhren. Einen ersten Stopp machten wir auf der Insel Boca Grande. Hier gab es gefühlt mehr Golf Cars, als normale Autos. Um auf die Insel zu kommen berechnen die einem hier 6 Dollar und dann noch einmal 3 Dollar zum Parken.

Der nächste geplante Stopp lag quasi nur gegenüber. Captiva Island liegt aber auf dem Landweg fast zwei Stunden entfernt. Also ging es zurück aufs Festland und nach Süden. Fort Myers als Durchgangsstation wusste durchaus zu gefallen. Die Stadt nennt sich Stadt der Palmen und dem kann man nur zustimmen. Nach einem Tankstopp ging es dann zuerst nach Sanibel Island, was die südlichere der beiden Inseln ist.

Mit gemütlichen 30 Meilen und zum Teil sogar noch weniger, ging es noch einmal 45 Minuten nach Norden. Captiva Island war dann aber eine Enttäuschung. Normale Menschen sind hier nicht erwünscht. Die Reichen sind hier wohl gerne unter sich und die letzten drei Meilen der Insel sind für normale Menschen schon einmal gar nicht zugänglich. Da hilft es auch nicht, dass es hier wirklich toll aussah. Der Strandparkplatz war brechend voll, abgesehen davon hatte er vielleicht 30 Parkplätze. Wir fuhren also wieder zurück nach Sanibel Island.

Sanibel soll in den USA der Beste Ort zum Sammeln von Muscheln sein. Wir wurden nicht enttäuscht. Für vier Dollar pro Stunde parkten wir unser Auto in der Nähe des Leuchtturms, einer der unzähligen auf dieser Reise. Wir liefen zum Strand und kaum waren wir dort hatten wir quasi schon die erste große Muschel gefunden. So lief es weiter und wir mussten im Schnitt fast jede zweite der großen Muscheln wieder zurückwerfen, weil noch bewohnt. Das Sammeln machte unglaublich Spaß, weil es hier nicht ganz so windig war und das Wasser nicht tief und angenehm warm.

Das absolute Highlight war aber ein anderes Tier. Wir sahen wieder Delphine und einer traute sich bis fast an den Strand, er plantschte kaum zehn Meter von uns entfernt. Ich verfluchte mich innerlich meine Kamera im Auto gelassen zu haben.

Abends ging es dann zu Five Guys zu einem Burger. Gott sei Dank ist meine Begleitung auch von diesem Laden begeistert.

Ein Nebenwort zum Tanken, es nervt mich tierisch. Mit der Kreditkarte wird an den Zapfsäulen immer eine Postleitzahl benötigt. Von unseren etwa fünf Tankstopps habe ich einmal Glück gehabt und meine PLZ wurde angenommen. Die anderen Male musste ich immer in den Laden. Ich habe auch Postleitzahlen aus den USA versucht und kein Glück gehabt. Es bleibt mir ein Geheimnis.

Distanz: 186 Meilen (300 km)

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USA 2017 – 16. Tag – Do. 06.04.2017

Belleair – Bradenton

Nach einer etwas unruhigen Nacht, es gab erneut Gewitter und Sturm, fuhren wir zum nächst gelegenen Waffle House um dort zu frühstücken. Leider hatte es in der Nacht auch etwas abgekühlt und so fiel auch der heutige Badestrandtag aus, zudem gab es wieder diesen unfassbaren Wind. Wir fuhren auf den Inseln, die hier fast immer dem Festland vorgelagert sind, weiter nach Süden bis zum Fort de Soto Park.

Der Park ist ein Naherholungsgebiet mit tollen Stränden und vielen Möglichkeiten zu angeln. Der Golf von Mexiko ist eigentlich, wenn nicht gerade ein Sturm in der Nacht tobte, deutlich wärmer als der Atlantik auf der Ostseite Floridas und lädt dementsprechend zum Baden ein. Heute allerdings nicht. Wir machten einen kleinen Spaziergang, ehe wir zu einem Angelpier fuhren. Dort konnten wir dann Delphine beobachten. Ein absolutes Highlight und gigantisch diese Tiere zu sehen. Wenn die kleinen nur nicht so schnell wären, dann könnte man sie auch besser fotografieren.

Nachdem wir uns auch von Flipper und den diversen Vögeln die es hier gibt stattgesehen hatten, machten wir uns auf den Weg nach Anna Maria Island. Die Insel liegt in Sichtweite vom Fort de Soto Park entfernt. Allerdings muss man um dorthin zu kommen über die gewaltige Sunshine Skyway Bridge fahren. Kostet 1,5 Doller pro Strecke und Auto und bietet einen gewaltigen Ausblick. Alles in allem dauerte die Fahrt fast 45 Minuten.

Auf Anna Maria Island, was ein wirklich grausamer Ort zum Leben sein muss, machten wir noch einmal einen Spaziergang am Wasser. Über die weiteren Inseln nach Süden ging es dann zurück nach Bradenton, unserem heutigen Ziel.

Distanz: 125 Meilen (201 km)

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USA 2017 – 15. Tag – Mi. 05.04.2017

Perry – Belleair

In der Nacht hatte es wieder geregnet, aber der Morgen begrüßte uns mit Sonnenschein und am späten Nachmittag hatte es dann über 30 Grad. Da es im Hotel kein Frühstück gab, fuhren wir Magenknurrend ohne los. Es dauerte fast zwei Stunden und knapp 200 Kilometer, bis wir in Crystal River ein Dennys fanden. Hier begann dann auch wieder die Zivilisation. Zuvor war es menschenleer auf den Straßen. Wir erreichten gegen frühen Nachmittag das Hard Rock Casino in Tampa, wo wir erst einmal für eine kleine Runde Zocken in diese besondere Welt eintauchten. Nachdem meine Begleitung und ich jeweils etwas ärmer waren, fuhren wir weiter in Richtung Clearwater. Tampa ließen wir linker Seite liegen, da es hier wohl kaum etwas wirklich Interessantes zu sehen gibt. Wir fuhren über die Old Tampa Bay, mit einer gewaltigen 10 Kilometer langen Brücke. Vor der Brücke stand man solle noch einmal den Tank prüfen, da die Brücke lange sei. Auch St. Petersburg passierten wir ohne Halt. Wir fuhren weiter nach Clearwarter Beach um etwas Zeit am Strand zu verbringen. Die Idee hatten wohl einige andere auch und so war der Strand mehr als gut frequentiert.

Nicht nur gut besucht war der Strand, sondern auch verdammt windig. Der sehr feine Sand, den es hier oft gibt, macht daraus kein Vergnügen vor allem wenn es auch noch sehr windig ist. Also gab es ein Eis zu Stärkung und wir fuhren in Richtung unseres Hotels, was nur wenige Minuten entfernt lag. Im Hotel nutzten meine Begleitung dann noch den Pool, ehe wir Abendessen gingen.

Ein Wort zu den Portionsgrößen für Eis, für drei Kugeln mit Waffel zahlt man hier dann etwas über 9 Dollar. Ich würde eine Kugel fast mit zweien unserer Eisdielen vergleichen. Nur kostet es bei uns nicht so viel aber der Strand hier macht es irgendwie trotzdem schöner.

Distanz: 235 Meilen (378 km)

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USA 2017 – 14. Tag – Di. 04.04.2017

Panama City Beach – Perry

Nachdem der gestrige Tag nicht so verlief wie wir uns das gewünscht hatten, änderten wir den heutigen etwas ab. Wir schliefen länger und gingen dann erst einmal zum Frühstücken und dann an den Strand. Da gerade eine Baustelle direkt am Strand vor dem Hotel war, fiel die Trauer über den gestrigen Regen etwas kleiner aus. Die Amerikaner machen den Strand „Great again“ oder so ähnlich. Nachdem wir genügend Muscheln gesammelt hatten, packten wir im Hotel unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg. Immerhin regnete es heute nicht und es hatte etwas abgekühlt, auch nicht unangenehm.

Mittlerweile war es fast 11 Uhr und wir fuhren in Richtung Apalachicola, um etwa auf Höhe von Port St. Joe wieder zurück in die Eastern Time Zone zu kommen. Es war also gleich wieder eine Stunde später. Wir fuhren als ersten Halt des heutigen Tages St. George Island an und parkten dort direkt beim Leuchtturm, welchen wir für fünf Dollar pro Person auch bestiegen. Der Leuchtturm ist relativ neu, da sein Vorgänger 2005 in Folge eines Sturms in den Golf von Mexiko stürzte.

Wir machten noch einen kleinen Spaziergang auf dem wunderschönen Strand, ehe wir uns wieder ins Auto setzten. Wir hätten heute eigentlich die Hauptstadt von Florida Tallahassee besucht, dies aber dann gestrichen. Ich kenne die Stadt schon und abgesehen vom Regierungssitz, gibt es nicht viel zu sehen. So erreichten wir gemütlich gegen 17 Uhr unser heutiges Ziel Perry.

Distanz: 200 Meilen (322 km)

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USA 2017 – 13. Tag – Mo. 03.04.2017

Macon – Panama City Beach

Der Tag verlief aufregender als gedacht. Eigentlich hätte es, mit kurzen Schlenker über Alabama, nach Panama City Beach gehen sollen, um dann dort etwas am Strand zu sein. Über die gewohnt kleinen Nebenstraßen ging es in Richtung Alabama. Kurz vor der Grenze legten wir einen Tankstopp in einem kleinen Nest ein. Meistens sind die Tankstellen mit kleinen Shops ausgestattet und oft triff sich dort das halbe Dorf für Kaffee und ein Gespräch.

Unmittelbar nach der Staatsgrenze zu Alabama (Sweet home…) begann es zu regnen, besser gesagt zu Gewittern. Wegen Aquaplaning musste ich zum Teil deutlich langsamer fahren und als wir einen Boxenstopp einlegten, waren die drei Meter zum Laden genug um nass zu sein.

Da wir mit Alabama auch in die Central Zeitzone kamen, gewannen wir eine Stunde hinzu und sind nun sieben hinter Deutschland. So kamen wir gegen 13 Uhr in Panama City Beach an. Da es immer noch Gewitterte fuhren wir kurzerhand weiter nach Miramar Beach ins dortige Outlet. Diese Idee hatten zwar einige andere auch, aber ins Hotelzimmer konnten wir noch nicht und am Strand war es uns etwas zu gefährlich und nass.

Im Hotel angekommen konnten wir dem Gewitter über dem Golf von Mexiko noch zuschauen, es wurde gegen Abend aber etwas schöner. Leider ein komplett anderer Tag als gewünscht.

Distanz: 331 Meilen (533 km)

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