USA 2014 – 20. Tag – Di. 20.05.2014

Atlanta

Nachdem wir mit der Marta in die Stadt gefahren sind, gingen wir als erstes nach Underground Atlanta. Teile der Altstadt liegen unter den heutigen Straßen. Irgendwie ziemlich künstlich, aber auch nett anzusehen.

Wir liefen dann zum CNN Center, ein von außen gar nicht so beeindruckendes Gebäude, aber das Innere hat es in sich. Gigantisch was Turner hier hingestellt hat. Da es hier auch einen Essensladen neben dem nächsten gab, haben wir das gleich genutzt.

Der Olympiapark liegt gleich gegenüber und dies war unser nächstes Ziel. Dieser ist eher ein Parkchen, nicht zu vergleichen mit unserem Park. Als Highlight muss hier schon der Springbrunnen im Form der Olympischen Ringe genannt werden.

Für 16 $ pro Nase ging es dann ins Coca Cola Museum. Es wird auf einem eher niedrigen Level die Geschichte der Firma erzählt. Kurz gesagt hat die Firmengeschichte viel mit dem Geheimnis um die Rezeptur zu tun. Interessant fand ich das Coke, bis auf Nord Korea und Kuba (zweiteres wird sich eventuell bald ändern) in allen Ländern der Welt verkauft wird. Laut eigener Aussage hat Coca Cola das größte Vertriebsnetz der Welt. Am Ende kann man alle Sorten von Coca Cola probieren. Der Ausgang erfolgt dann natürlich durch den Gift Shop. Das ganze ist nett gemacht, aber auch kein Problem wenn man es nicht gesehen hat.

Das Westin Hotel lässt einen für 8 Dollar in den 72 Stock. Von dort hat man einen wirklich atemberaubenden Ausblick auf Atlanta und war unsere nächste Station.

Leider hatte das Martin Luther King Jr. Memorial Center schon zu als wir dort ankamen. Aber die Grabstätte ist nicht minder beeindruckend. Beim Spaziergang in die Stadt wurden wir dann von einem Heimatlosem begleitet, er hat uns einige Geschichten über die Stadt erzählt. Das er dafür ein paar Dollar haben wollte war mir sofort klar, also ließ ich ihn gewähren. Er erzählte mir unter anderem, dass 1949 das erste Polizeirevier mit schwarzen Polizisten eröffnete. Die Polizisten durften aber weder Waffen tragen, noch Weise Menschen verhaften. Außerdem durften Schwarze eine gewisse Straße in Richtung Downtown nicht überqueren.

Mit dem Zug ging es dann nach College Park zurück und zum Abendessen noch einmal in ein Steakessen. Sehr gut, aber auch nicht billig. Abends dann Koffer packen, morgen geht es zurück. Den letzten Bericht gibt es dann aus Deutschland!

Distanz: 12 Meilen (19 km)

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USA 2014 – 7. Tag – Mi. 07.05.2014

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Greenville – Vicksburg – Natchez

Von Greenville ging es heute weiter auf dem Highway 1 nach Süden. Gegen späten Vormittag kamen wir in Vicksburg an und suchten uns sogleich den National Military Park. Die Stadt wurde während des Bürgerkrieges 47 Tage von den Unionssoldaten belagert, ehe am 04. Juli 1863 die Konföderierten kapitulierten. Wir fuhren die diversen Denkmäler im Park ab und ließen den Auslöser glühen. Anschließend suchten wir die Innenstadt auf und haben etwas gegessen. Übrigens wurde in Vicksburg die erste Coca Cola abgefüllt.

Über Port Gibbson und den Natchez Trace Park Highway ging es dann weiter nach Süden. Eine wunderschöne Straße die durch einen noch schöneren Wald führt. Für uns nichts Besonderes, aber für die Amerikaner anscheinend schon. In Natchez selbst angekommen suchten wir uns zuerst ein Hotel (wieder Days Inn), anschließend ging es in die Innenstadt und an den Mississippi. Dort genossen wir einen wunderschönen, romantischen Sonnenuntergang. Zum Abendessen holten wir uns Sandwiches aus dem Supermarkt. Morgen geht es schon weiter nach New Orleans, ich bin gespannt ob es dort auch so einfach geht ein Zimmer zu bekommen.

Heute haben wir auch zum ersten Mal richtig schlechtes Internet. Die Wifi-Dichte hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Viele Lokale und sogar Städte bieten kostenlosen Internetzugang an.

Distanz: 202 Meilen (325 km)

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