USA 2014 – 21. Tag – Mi. 21.05.2014

Atlanta – München

Nach dem Trubel mit unserem Flug war unser letzter Tag etwas durcheinander gebracht. Da alles zeitlich ziemlich schlecht war, entschieden wir uns nicht mehr in die Stadt zu fahren. Deshalb brachte ich am Morgen erst einmal, nach 4303 Kilometern, unser Auto zurück. Mit dem Skytrain ging es wieder zum Flughafen und das Shuttle brachte mich ins Hotel zurück.

Nach dem Check-out um 11 fuhren wir wieder mit Shuttle zum Flughafen. Dort mussten wir dann leider etwas warten, bis der Lufthansa Schalter aufmachte. So waren wir aber immerhin ganz vorne in der Schlange. Nach Check-in ging es durch die Sicherheitsschleuse. Schuhe ausziehen und dann vom Nacktscanner durchleuchten lassen. Dann suchten wir uns etwas zu essen bevor wir uns in den Abflugbereich begaben.

Im Flieger dann, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Es waren sicher 40 Familien an Bord. Die Befürchtungen eines absolut unerträglichen Fluges wurden aber nicht erfüllt.

Ziemlich pünktlich landeten wir, etwas mehr als 9 Stunden später, in Frankfurt. Was dann kam, hat mich einiges an Nerven gekostet. Angekommen am Terminal A mussten wir aus dem Sicherheitsbereich raus und wieder rein. Zudem wurden wir über den Hauptbereich geschickt. Dadurch hätten wir fast den Flug nach München verpasst. Warum wir aus dem Bereich raus mussten, habe ich nicht verstanden.

Am Ende ging es noch gut und wir flogen auch nach München. Glücklich und mit etwas Verspätung kamen wir um 10:15 Uhr in München an.

Tolle drei Wochen USA Urlaub sind zu Ende!

Distanz: 6 Meilen (10 km)

USA 2014 – 20. Tag – Di. 20.05.2014

Atlanta

Nachdem wir mit der Marta in die Stadt gefahren sind, gingen wir als erstes nach Underground Atlanta. Teile der Altstadt liegen unter den heutigen Straßen. Irgendwie ziemlich künstlich, aber auch nett anzusehen.

Wir liefen dann zum CNN Center, ein von außen gar nicht so beeindruckendes Gebäude, aber das Innere hat es in sich. Gigantisch was Turner hier hingestellt hat. Da es hier auch einen Essensladen neben dem nächsten gab, haben wir das gleich genutzt.

Der Olympiapark liegt gleich gegenüber und dies war unser nächstes Ziel. Dieser ist eher ein Parkchen, nicht zu vergleichen mit unserem Park. Als Highlight muss hier schon der Springbrunnen im Form der Olympischen Ringe genannt werden.

Für 16 $ pro Nase ging es dann ins Coca Cola Museum. Es wird auf einem eher niedrigen Level die Geschichte der Firma erzählt. Kurz gesagt hat die Firmengeschichte viel mit dem Geheimnis um die Rezeptur zu tun. Interessant fand ich das Coke, bis auf Nord Korea und Kuba (zweiteres wird sich eventuell bald ändern) in allen Ländern der Welt verkauft wird. Laut eigener Aussage hat Coca Cola das größte Vertriebsnetz der Welt. Am Ende kann man alle Sorten von Coca Cola probieren. Der Ausgang erfolgt dann natürlich durch den Gift Shop. Das ganze ist nett gemacht, aber auch kein Problem wenn man es nicht gesehen hat.

Das Westin Hotel lässt einen für 8 Dollar in den 72 Stock. Von dort hat man einen wirklich atemberaubenden Ausblick auf Atlanta und war unsere nächste Station.

Leider hatte das Martin Luther King Jr. Memorial Center schon zu als wir dort ankamen. Aber die Grabstätte ist nicht minder beeindruckend. Beim Spaziergang in die Stadt wurden wir dann von einem Heimatlosem begleitet, er hat uns einige Geschichten über die Stadt erzählt. Das er dafür ein paar Dollar haben wollte war mir sofort klar, also ließ ich ihn gewähren. Er erzählte mir unter anderem, dass 1949 das erste Polizeirevier mit schwarzen Polizisten eröffnete. Die Polizisten durften aber weder Waffen tragen, noch Weise Menschen verhaften. Außerdem durften Schwarze eine gewisse Straße in Richtung Downtown nicht überqueren.

Mit dem Zug ging es dann nach College Park zurück und zum Abendessen noch einmal in ein Steakessen. Sehr gut, aber auch nicht billig. Abends dann Koffer packen, morgen geht es zurück. Den letzten Bericht gibt es dann aus Deutschland!

Distanz: 12 Meilen (19 km)

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USA 2014 – 19. Tag – Mo. 19.05.2014

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Augusta – Athens – Atlanta

Unser erstes Ziel erreichten wir über die Interstate 20 bis Madison und nahmen dann den Antebellum Trail nach Augusta. Dort gingen wir erst einmal eine Runde spazieren und kehrten dann in Weaver D’s ein. Ein kleines, ziemlich runtergekommenes Diner in dem schon REM aufgetreten sind. Diese kommen nämlich aus Athens. Beim Anblick des kleinen Lokals frage ich mich aber schon wie das gehen soll.

Der Inhaber betreibt das Lokal schon seit 28 Jahren und schreit bei jeder Bestellung liebevoll nach Dorothee, seiner Köchin. Die Toiletten erreicht man, indem man durch die Küche läuft. Der Raum selbst ist neben Toilette auch Putzkammer und Abstellraum. Eine ganz besondere Atmosphäre. Ich habe mich an Chicken & Gravy gewagt. Aber habe schon deutlich besser gegessen. Aber immerhin probiert!

Im Anschluss ging es weiter über Land nach Atlanta und dort zum Hotel, direkt in der Einflugschneise des Flughafens. Leider musste ich mich am Abend dann mit unserem Rückflug beschäftigen. United, die uns von Atlanta nach Chicago gebracht hätte, stornierte kurzerhand einen Flug und so hätten wir nur noch 25 Minuten Umsteigezeit gehabt. Also hängte ich mich in die US Hotline der Lufthansa und ließ den Flug umbuchen. Jetzt geht es von Atlanta nach Frankfurt und dann nach München. Auch wenn es etwas ärgerlich war, dass ich gar nicht über die Änderung des Fluges informiert wurde, so unkompliziert war die Dame an der Hotline. Etwas Negatives mit einem super Service wieder gut gemacht! Danke dafür Lufthansa!

5 Guys, die für mich Beste Burger Kette in den USA, gab es dann zum Abendessen. Morgen schauen wir uns noch Atlanta an, ehe es am Mittwoch zurück über den Teich geht.

Distanz: 213 Meilen (343 km)

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USA 2014 – 2. Tag – Fr. 02.05.2014

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Atlanta – Rome – Huntsville

Wie immer an den ersten Tagen bringt der Jetlag meine innere Uhr absolut durcheinander. Immerhin konnte ich aber bis fast 6 Uhr schlafen, das habe ich schon deutlich schlimmer erlebt. Nach Frühstück im Hotel, ging es mit dem Shuttlebus zurück zum Flughafen. Der ATL Skytrain, ein Automatischer Zug, brachte uns anschließend zum Mietwagenzentrum. Dort bekamen wir einen schönen Ford Escape. Nachdem wir unser Gepäck verstaut und alle ihren Platz gefunden hatten, ging es auf die Straßen. Wir fuhren Richtung Norden und nahmen recht schnell kleinere Straßen. Auch wenn klein in den USA immer eine andere Definition ist wie bei uns (zwei Spuren pro Seite).

Gegen Mittag kamen wir in im Städtchen Rome an, dort liefen wir etwas durch die schöne kleine Altstadt und versorgten uns mit einem Cappuccino. Nachdem wir noch einige Fotos gemacht hatten, ging es weiter in Richtung Huntsville. Kurz hinter Rome passierten wir die Staatsgrenze und kamen nach Alabama (where the Sky’s are so blue). Alabama ist mein 21. US Bundesstaat, nachdem Georgia am Ankunftstag die Nummer 20 war. Mit der Staatsgrenze passierten wir auch eine Zeitzonengrenze. Wir befinden uns nun in der Central Time und sind nun sieben Stunden hinter Deutschland.

Kurz vor Scottsboro hielten wir noch einmal an einem Aussichtspunkt um die wunderschöne Landschaft des Lake Guntersville zu bestaunen. Gegen vier Uhr erreichten wir unser Ziel Huntsville und steuerten zielsicher das Motel 8 an. Wir steuerten nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten die Altstadt von Hunstville an. Dort fanden wir ein beeindruckendes Kriegsdenkmal und schöne Häuser. Zum Abendessen gingen wir ins Hooters. Ich hatte gigantisch gute Chilli Cheese Fries und Wings.
Morgen geht es etwas später los, da das US Space & Rocket Center erst ab 9:00 Uhr geöffnet ist.

Distanz: 227 Meilen (365 km)

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USA 2014 – 1. Tag – Do. 01.05.2014

München – Atlanta

Sagen wir es in einem Wort: Grausam. So war die Nacht auf den 1. Mai für mich. Ich konnte kaum schlafen und wälzte mich hin und her. Ich war sogar vor dem Wecker wach, welcher schon um 3:45 Uhr klingelte. Zusammen mit meinen Mitfahrern ging es dann kurz vor 5 Uhr morgens mit dem Nachtbus zum Stachus und weiter mit der S-Bahn zum Flughafen. Nach Check-In und der üblichen Sicherheitskontrolle, ich musste nicht einmal meinen Rucksack öffnen, hoben wir pünktlich um 8 Uhr nach Frankfurt ab. Der knapp halbstündige Flug nach Frankfurt ist nicht mehr als kurz auf Flughöhe gehen und zurück. In Frankfurt angekommen, machten wir uns auf direktem Weg auf zu unserem Gate. Gegen 10 Uhr deutscher Zeit fing auch schon das Boarding des A340-300 an. Da das Flugzeug noch betankt werden musste, wurden immer nur 10 Personen gleichzeitig an Board gelassen. Wieder einmal erwiesen sich die Plätze in der letzten Reihe als goldrichtig. Während die beiden Mitfahrer ja eh nebeneinander saßen, blieb der Platz neben mir sogar komplett frei.

Nach über 10 Stunden Flug kamen wir gegen 15 Uhr Ortszeit in Atlanta an. Dann dauerte es über 90 Minuten bis wir endlich durch die Immigration waren. So lange musste ich wirklich noch nie warten. Anschließend ging es mit dem Schuttlebus vom internationalen zum nationalen Flughafen von Atlanta. Von dort nahmen wir denn Busshuttle zu unserem Super 8 Motel, was wir für die erste Nacht im Vorfeld gebucht hatten. Bevor es ziemlich müde in Richtung Bett ging, waren wir noch bei Ruby Tuesday. Ein ganz nettes Restaurant mit ausgezeichneten Burgern.

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