USA 2015 – 14. Tag – Do. 11.06.2015

St. George – Las Vegas

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Wie gewohnt ging es früh los und es waren ja auch nur knapp 200 Kilometer bis Las Vegas. Gegen 10 Uhr kam ich in Las Vegas an und ging erst einmal Shoppen. Im Anschluss fuhr ich ins Treasure Island. Hier merkte ich auch gleich wieder deutlich wie grausam Stadtverkehr in den USA ist. Innerhalb weniger Kilometer wird aus einer kleinen Straße ein gigantischer Highway mit bis zu acht Spuren pro Seite.

Den restlichen Tag machte ich mir im Casino einen schönen Tag.

Distanz: 126 Meilen (202 km)

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USA 2015 – 7. Tag – Do. 04.06.2015

Grand Canyon – Bluff

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Nachdem ich mich mit einem Kaffee versorgt hatte, ging es auf die Straße. Das heutige Ziel in Bluff Utah lag über 500 Kilometer entfernt, deshalb lieber früh starten. Bevor ich den Grand Canyon Nationalpark verließ, fuhr ich noch einige Aussichtspunkte an, unter anderem Desert View, welcher sich am östlichen Ausgang des Parks befindet.

Im Anschluss ging es in Richtung Page. Auch wenn die Strecken lange sind und viel Zeit benötigen, aber es ist ein sehr angenehmes fahren. Im Schnitt heute mit 65 Meilen (ca. 110 km/h) geht es doch zügig dahin. Wenn man nicht gerade an einer Baustelle eine Wartezeit von über 15 Minuten hat, weil die Straße nur auf einer Seite befahrbar ist. Also wartet man bei einer Dame welche ein Schild mit „Stopp“ hält auf das „Pilot Car“, welches einen sicher durch die „gefährliche“ Baustelle bringt. Ich möchte nicht wissen was Menschen, die nichts anderes machen als ein Schild zu halten, am Ende des Monats für einen Verdienst nach Hause bringen. Viel mehr als Sozialhilfeniveau kann es nicht sein. Eines der Probleme dieses Landes.

Kurz vor Page befindet sich der Horseshoebend, eine unglaublich gigantischeSchleife des Colorados. Aber auch dieser Ort ist mittlerweile sehr bekannt und wird dementsprechend auch von Reisebusen frequentiert. In Page machte ich einen kurzen Halt zum Mittagessen, ehe es weiter in Richtung Monument Valley ging. Was ich an der Geschwindigkeitsbegrenzung sehr schätze ist ja, man weiß immer wie lange man noch für die vor einem liegende Strecke benötigt.

Kurz bevor man zum Monument Valley kommt, erreicht man die Staatsgrenze von Utah. Jetzt ist es dann auch höchste Zeit die Uhr eine Stunde nach vorne zu stellen (gegenüber Deutschland dann nur noch -8). Nachdem ich 20 Dollar Eintritt für das Valley gezahlt hatte, ging es auf den Loop Trail. Diesen hatte ich noch nie gefahren und bereute es keine Minute. Es ist mit einem normalen Auto ohne Probleme zu fahren, auch wenn selbiges jetzt aussieht wie eine Sandkiste. Als Highlight kann man sicher den John Ford Point nennen. Hier fühlt man sich wirklich so, als ob gleich John Wayne um die Ecke reitet. Nach einem kurzen Abstecher in das Visitor Center machte ich mich weiter auf den Weg zu meinem Ziel für heute.

Wenn man das Monument Valley nach Norden verlässt, bekommt man auch den Blick auf das Valley wie man ihn aus dem Film Forrest Gump kennt. Forrest stellt hier fest, dass er nicht mehr weiter laufen will und dreht um.

Seit ich in Richtung Grand Canyon unterwegs war hatte ich kein Mobilfunksignal mehr. Dies hatte mich etwas irritiert. Die Erklärung dazu erhielt ich von der Rezeptionistin in Bluff: „It’s because you’re in Bluff“. Ich musste doch deutlich schmunzeln. Später erfuhr ich, dass die Gegend um den Grand Canyon und Nord Arizona schlicht für Prepaid kein Netz bietet. Es ist das Gebiet der Hopi und Navajo Indian Reservation und auch für US Amerikaner Ausland.

Abends ging es in das Cottonwood Steakhouse in Bluff, obwohl der Ort selbst nur 320 Einwohner hat, ist das Restaurant sehr bekannt und die Steaks eine Klasse für sich!

Distanz: 332 Meilen (531 km)

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USA 2015 – 6. Tag – Mi. 03.06.2015

Kingman – Grand Canyon

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Wie gewohnt ging es gegen sieben aus den Federn und auf die Straße. Wieder auf die Route 66, die zwischen Kingman und Seligman einen Abstecher in die Berge macht. Die I 40 bleibt weiter südlich davon.

Erster Halt war Hackberry und der dortige General Store. Da ich früh dran war, konnte ich in Ruhe Bilder machen ehe die erste Horde Biker einfiel. Der Laden selbst ist einfach genial und gehört für mich zu den Dingen die man auf der 66 gesehen haben muss. Die vielen Gäste haben Geldscheine, Abzeichen, Kennzeichen und alles Mögliche aus der ganzen Welt hier gelassen.

Anders sieht das in Seligman aus. Das Städtchen nennt sich selbst Geburtsort der historischen Route 66 und schlachtet den Kommerz bis auf das letzte aus. Hier steht unter anderem Lilos Café, welches mehrfach im deutschen TV zu sehen war. Da ich solche Dinge nicht anziehend finde, fuhr ich weiter bis Flagstaff

Flagstaff liegt auf 2100 Metern Höhe und kennt, im Gegensatz zu Seligman schon Jahreszeiten. Das Städtchen liegt romantisch in den Bergen. Ich fuhr erst einmal in die Innenstadt und fand auf dem Weg das Galaxy Diner, welches ich dann auch für Mittagessen aufsuchte. Ein ziemlich cooler Laden genauso wie man aus den Filmen wie „Zurück in die Zukunft“ kennt. Nachdem ich mir Pasta genehmigt hatte, ging es nach Norden zum Grand Canyon.

Dass es dort wohl etwas voller sein würde, als beim letzten Besuch war mir klar. Ich wurde nicht enttäuscht, es waren wirklich viele Menschen im Nationalpark. Gott sei Dank ist der Park so groß, dass sich die Menschen gut verlaufen. Ich fuhr zuerst zum Visitorcenter und riskierte einen ersten Blick auf den Canyon. Es ist nicht in Worte zu beschreiben wie klein und unwichtig man sich hier als Mensch vorkommt. Einer Amerikanerin half ich beim Selfie machen. Sie bedankte sich artig und meinte, jetzt hat sie ein gutes Bild. Man kommt hier ja nur einmal im Leben her. Sie hatte einen unglaublich tollen Ausdruck im Gesicht als ich ihr sagte ich wäre zum dritten Mal hier.

Nachdem ich mein Zimmer in der Maswik Lodge bezogen hatte, ließ ich mein Auto stehen und lief zum Canyon. Dort nahm ich den roten Bus nach Hermits Rest. Ich stieg immer wieder aus und machte unzählige Fotos dieses unglaublichen Canyons. Man hat das Gefühl, hinter jeder Biegung sieht er anders aus. Die Dimensionen sind einfach nicht greifbar. Die perfekt organisierten Shuttles machen einfach nur Spaß und jeder Dollar Eintritt ist hier gut investiert! Ich lief einige Kilometer an der Klippe entlang ehe ich mich zum Abendessen zurück in die Lodge aufmachte.

Nach dem Abendessen habe ich mir noch ein Bier geschnappt und mich an den Canyon gesetzt. An Romantik war dieser Moment kaum zu überbieten.

Distanz: 246 Meilen (393 km)

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USA 2015 – 5. Tag – Di. 02.06.2015

Barstow – Kingman

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Get your kicks on Route 66. Das Motto des heutigen Tages. Also ging es kurz hinter Barstow auf die richte alte Route 66. Die meiste Zeit ist die „Mother Road“ direkt neben der Interstate 40. Hier ist dann auch die Straße wirklich sehr holprig. Man hat fast das Gefühl hier liegt noch der erste Asphalt von 1926. Ich hatte mit 40 Meilen schon das Gefühl das mein Auto dies nicht lange mitmacht. Wie sich das erst für die vielen Motorradfahrer anfühlt? Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese wirklich auf der alten Straße fahren. Die meisten werden wohl doch auf der Interstate unterwegs sein.

Bei Ludlow macht die 66 dann einen Schlenker nach Süden bis Amboy. Dort gibt es ein wieder aufgelebtes Cafè und ein kleines Postamt. Immer wieder sieht man neben der Straße verfallene und verlassene Gebäude, hier sind schon einige Träume zerplatzt. Leider ist die Strecke kurz hinter Amboy gesperrt und man muss nach Norden auf die I-40 zurück. Aber man kann an der übernächsten Ausfahrt wieder zurück auf die 66, ehe sie dann 20 Meilen vor Needles mit der Interstate 40 verschmilzt.

Nachdem ich in Needles einen kurzen Stopp machte, ging es weiter in Richtung Kingman. Nachdem man die Staatsgrenze zu Arizona passiert, kann man dann noch einmal auf die alte Route 66 zurück. Hier schlängelt sich die Route 66 romantisch durch die Berge. Für mich eines der schönsten Stücke Route 66.

Als erstes erreicht man Oatman. Vor fünf Jahren waren wir sehr früh in Oatman und bekamen nicht mit wie viele Touristen diese Strecke fahren. Oatman beschreibt sich mit den Worten: „Wo die Zeit stehen geblieben ist“. In was der Ort definitiv auf der Höhe der Zeit liegt: Geld verdienen. Hier geht es nur darum den Touristen die Dollars abzuknöpfen. Dementsprechend überlaufen war es auch. Alles im Mythos der Motherroad Route 66. Nett fand ich ledigliechlediglich die frei laufenden Esel. Ein ganz Neugieriger steckte seine Nase in mein offenes Fenster und wollte wohl etwas von meinen Keksen ab.

Bei Kingman erreicht die 66 dann wieder die Interstate und ich hatte mein heutiges Ziel erreicht. Zum Abendessen ging es dann noch zu Five Guys. Es ist für mich immer wieder unverständlich wie man, wenn man die Möglichkeit hat einen Five Guys Burger essen kann, trotzdem zu MC Donalds gehen kann. Auch wenn die Burger bei Five Guys etwas teurer sind, als bei MC Donalds, ist der Qualitätsunterschied einfach zu enorm.

Distanz: 258 Meilen (413 km)

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USA 2010 – 4. Tag – Sa. 15.05.2010

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Grand Canyon – Page – Monument Valley

Um den Sonnenaufgang zu sehen, sind wir um halb fünf aufgestanden. Wir haben uns dann schnell angezogen und sind zum Aussichtspunkt gefahren. Zwar war der Himmel frei von Wolken, aber es war doch deutlich kälter als die letzten Tage. Wir waren froh, dass wir unsere Jacken anhatten. Wir genossen den Sonnenaufgang und bekamen am Rande mit wie ein Amerikaner seiner Freundin einen Heiratsantrag machte. Absolut kitschig!

Zum Frühstücken waren wir in der großen Kantine im Visitor Center. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es zurück ins Zimmer um zu packen und unsere Sachen zu holen. Nachdem wir Ausgecheckt hatten, verließen wir den Nationalpark über den östlichen Ausgang mit einem kurzen Zwischenstopp am Desert View.

Wir hatten uns am Vorabend noch entschieden dass wir unsere Route verändern um noch zwei Nationalparks mehr anzufahren. Die neue Route ging vom Grand Canyon nach Page um von dort zum Monument Valley zu fahren. Über den Capitol Reef und den Bryce Canyon Nationalpark wird es dann zum Zion NP gehen. Vorher wollten wir vom Grand Canyon zum Monument Valley und dann über Page zum Zion NP.

Wir nahmen als die 89 in Richtung Norden nach Page. Kurz vor unserem Zwischenziel machten wir noch einen Abstecher zum Horseshoe Bend, eine wunderschöne Schleife des Colorado. Absolut atemberaubend wie die Natur so etwas schaffen kann. Der Horseshoe Bend ist nicht minder schön als der Grand Canyon. Der Bogen liegt hinter einem kleinen Sandhügel der doch einige Kraft benötigte um erklommen zu werden, der sandige Untergrund tut sein Übriges dazu.

Als nächstes Highlight schauten wir uns den Glen Canyon Dam an. Hier erzeugt man mit der Wasserkraft des Colorado unter anderem für Page elektrischen Strom. Da nicht nur wir Durst hatten, sondern auch unser Auto, mussten wir tanken. Leider gab es beim Tanken wieder Probleme, aber am Ende hat es dann doch geklappt. Denn Pizza Hut gegenüber nutzten wir noch um unsere Mägen zu füllen, ehe es weiterging.

Ohne Stopp, bis auf die üblichen Fotopausen, ging es direkt zum Monument Valley. Um ca. 18:00 Uhr Ortszeit checkten wir für 229,60 $ für eine Nacht in „The View“ ein. Das Hotel liegt direkt am Valley und man hat von jedem Zimmer aus einen Blick auf das Steingebilde. Wir freuten uns schon darauf hier den Sonnenaufgang zu genießen. Das Monument Valley liegt in Utah und damit sind wir auch in einer anderen Zeitzone und im Moment nur acht Stunden hinter Deutschland.

Es ist genial wie viele Harley Davidsons hier unterwegs sind. Die Harley gehört absolut zum American way of life. Immerhin aber sind die meisten mittlerweile mit Helm unterwegs, auch wenn es auch erlaubt ist ohne Helm zu fahren. Erschreckend ist mir aufgefallen welche Fahrzeuge hier noch bewegt werden dürfen. Eine Hauptuntersuchung kennen die USA wohl nicht.

Heute war es den ganzen Tag über deutlich kühler, es hatte in der Spitze knapp 22 Grad Celsius. Da die Sonne hier aber deutlich stärker als in Bayern ist, benötigt man auch bei diesen Temperaturen leider die Klimaanlage im Auto.

Distanz: 269 Meilen (430 km)

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USA 2010 – 3. Tag – Fr. 14.05.2010

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Needles – Route 66 – Grand Canyon

Auch die zweite Nacht war bereits sehr früh zu Ende. Wir hatten uns einen Weckruf für 7:00 Uhr bestellt, zu dieser Zeit waren wir aber dann schon auf der Strasse. Von Needles ging es zurück auf die Interstate 40 nach Osten. Nach wenigen Meilen überquerten wir die Grenze zu Arizona und verließen die I-40 um auf einen der letzten Abschnitte der Original Route 66 zu wechseln.

Die Route 66 von Topock nach Kingman schlängelt sich romantisch über wunderschöne Berglandschaften und war ein absolutes Highlight unserer heutigen Etappe. Noch vor 9 Uhr errichten wir die Ortschaft Oatman, welche folgenden Slogan hat: „Oatman, wo die Zeit stehen geblieben ist“. Dies trifft absolut auf das kleine verschlafene Nest zu. Die Ortschaft sieht aus wie vor 100 Jahren. Leider hatten zu früh am Morgen noch keine Geschäfte geöffnet und so machten wir einige Fotos um uns dann wieder auf den Weg zu machen.
Die landschaftlich sehr reizvolle Strecke setzte sich weiter bis zum Sitgreaves Pass fort. Auf der anderen Seite ging es dann auf die Ebene hinunter um dann schnurr gerade nach Kingman zu führen. Am Strassenrand fanden wir immer wieder einsame Briefkästen. In den USA bekommen übrigens sogar ungeteerte Strassen einen Namen.

Als wir gegen 10 Uhr in Kingman angekommen waren, suchten wir zuerst einmal eine Tankstelle auf. Wir hatten etwas zu kämpfen, aber am Ende war unser Tank wieder gefüllt. Es ist für einen Deutschen schon befremdend wenn man zum bezahlen keine Unterschrift und auch keinen Pin benötigt, aber auch daran haben wir uns gewöhnt. Nachdem das Auto gefüttert war, versuchten wir unser Glück beim Mc Donald’s. Leider mussten wir feststellen, dass zu den Frühstückszeiten die regulären Burger nicht verkauft werden und so war es ein kurzweiliger Genuss.

Nach dem Frühstück setzte sich Marcus das erste Mal ans Steuer und es ging weiter auf der Route 66. Von Kingman nach Seligman führt die 66 ein Stück weg von der neuen Interstate 40, auch wenn die Strecke länger ist lohnt sich der Abstecher. Etwa in der Mitte der Strecke findet man den Hackberry General Store. Die ehemalige Tankstelle ist heute eine Anlaufstelle für alle die der Sehnsucht der Route 66 folgen. Rund um den Laden finden sich diverse alte Fahrzeuge und Kuriositäten. Auch der Laden innen ist geschmückt mit alten Emailleschildern, alten Karten und Postern. In einer Ecke findet man eine Weltkarte auf der die Gäste mit Pinnadeln gekennzeichnet haben woher sie kommen. Dazu zieren unzählige Geldscheine aus aller Welt und sogar Polizeikennzeichen aus Deutschland den Laden. Natürlich kann man sich im General Store auch stärken oder ein Souvenir mitnehmen.

Vor dem Laden trafen wir auf eine Gruppe von Rockerdamen, die Stilecht auf ihren eigenen Harley Davidsons unterwegs waren. Die Damen zelebrierten dann natürlich auch Ihre Abfahrt dementsprechend. Es war schon etwas Besonderes eine Gruppe von Rockerinnen zu sehen.

Nachdem wir uns genügend umgeschaut hatten, ging es für uns weiter nach Seligman um dort von der Route 66 zurück auf die I-40 zu wechseln. Wir fuhren weiter bis nach Williams, einem Ort in dem wir 1998 übernachteten. In Williams machten wir einen kleinen Spaziergang durch die Läden. Wir machten dann einen Einkaufsbummel. Anschließend genossen wir in einem kleinen Laden noch fantastische selbstgemachte Burger.

Frisch gestärkt übernahm ich wieder das Steuer um die letzte Etappe für heute anzugreifen. Es ging von Williams gerade aus nach Norden zum Grand Canyon Nationalpark. Es war den ganzen Tag schon kälter als gestern und es regnete sogar etwas, aber nur für einige Minuten. Am Grand Canyon angekommen, kauften wir uns den Jahrespass „Annual Pass“ für alle US Parks für 80 $ das Auto. Da wir ja mehrere Parks anfuhren hat sich die Anschaffung auf alle Fälle gelohnt. Alleine der Grand Canyon kostet 25 $ pro Auto.

Nachdem wir im Park waren, suchten wir zuerst einen Aussichtspunkt auf. Ich hatte versucht meine Mitfahrer auf diesen Blick vorzubereiten, aber dies kann man einfach nicht. Da es ja fast ohne Steigung bis zur Kante des Canyons geht, ist der Blick umso faszinierender weil man sich nicht vorstellen kann das es gleich mehrere hundert Meter nach unten geht. Man kann einfach weder mit Worten, Bildern oder bewegten Bildern erklären was man empfindet wenn man an diesen Blick vor Augen hat.

Da heute Freitag war und wir in einem Nationalpark übernachten wollten, haben wir das Hotel bereits von Deutschland aus gebucht. An Freitagen kommen zu den Touristen auch noch die Amerikaner die in den Nationalparks übernachten. Zudem scheut ein gebranntes Kind das Feuer. 1998 mussten wir einmal bis spät in die Nacht nach einem Hotel suchen, weil im Yosemite Nationalpark alles ausgebucht war. Wir bezogen unser Zimmer in der Maswik Lodge für 105,67 $ und luden das Auto aus.

Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen kleinen Spaziergang zum Canyon, der nur fünf Minuten entfernt liegt. Auf dem Rückweg besuchten wir noch den Shop des Nationalparks. Dort gab es dann auch T-Shirts in meiner Größe.

Distanz: 266 Meilen (426 km)

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