USA 2017 – 13. Tag – Mo. 03.04.2017

Macon – Panama City Beach

Der Tag verlief aufregender als gedacht. Eigentlich hätte es, mit kurzen Schlenker über Alabama, nach Panama City Beach gehen sollen, um dann dort etwas am Strand zu sein. Über die gewohnt kleinen Nebenstraßen ging es in Richtung Alabama. Kurz vor der Grenze legten wir einen Tankstopp in einem kleinen Nest ein. Meistens sind die Tankstellen mit kleinen Shops ausgestattet und oft triff sich dort das halbe Dorf für Kaffee und ein Gespräch.

Unmittelbar nach der Staatsgrenze zu Alabama (Sweet home…) begann es zu regnen, besser gesagt zu Gewittern. Wegen Aquaplaning musste ich zum Teil deutlich langsamer fahren und als wir einen Boxenstopp einlegten, waren die drei Meter zum Laden genug um nass zu sein.

Da wir mit Alabama auch in die Central Zeitzone kamen, gewannen wir eine Stunde hinzu und sind nun sieben hinter Deutschland. So kamen wir gegen 13 Uhr in Panama City Beach an. Da es immer noch Gewitterte fuhren wir kurzerhand weiter nach Miramar Beach ins dortige Outlet. Diese Idee hatten zwar einige andere auch, aber ins Hotelzimmer konnten wir noch nicht und am Strand war es uns etwas zu gefährlich und nass.

Im Hotel angekommen konnten wir dem Gewitter über dem Golf von Mexiko noch zuschauen, es wurde gegen Abend aber etwas schöner. Leider ein komplett anderer Tag als gewünscht.

Distanz: 331 Meilen (533 km)

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USA 2014 – 12. Tag – Mo. 12.05.2014

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Foley – Pensacola – Panama City

Der heutige Tag ist ziemlich schnell erzählt. Bis früh am Nachmittag befanden wir uns im Outletcenter. Ist schon ziemlich genial hier. Die Preise sind eh schon sehr niedrig, auch bei bekannten Marken wie Adidas, dazu kommt der gut stehende Euro (etwa 25 % des Preises gehen weg). Enttäuschend für mich war nur der Nike Store. Dort gab es nicht einmal das Trikot der US Soccerboys, dass hätte ich mir gerne gekauft.

Anschließend ging es weiter in Richtung Panama City, wir wären ursprünglich ja gestern bis Pensacola gefahren. Da wir aber in das Outlet wollten, haben wir die Strecke etwas abgeändert. Von Foley ging es nach Süden und dann immer, soweit möglich, am Golf von Mexiko entlang nach Südosten. Es ist schon Wahnsinn wie hier die Küstenstreifen zugebaut werden. Sehr viele Appartementtürme gibt es hier und kaum ein Strand ist wirklich für die Öffentlichkeit freigegeben. Nachdem wir kurz vor Pensacola endlich Florida erreichten (26. Staat), fuhren wir durch den Gulf Islands National Seashore. Hier durfte man, aufgrund von brütenden Vögeln, zum Teil nur 20 Meilen in der Stunde fahren. Aber der weiße Sandstrand war so wunderbar, dass uns das gar nicht störte.

Gegen führen Abend kamen wir in Panama City an und entschieden uns für zwei Nächte zu bleiben. Ich hatte ein Ramada Hotel rausgesucht, in welches wir uns einquartierten.

Abends waren wir ganz ordinär bei Burger King.

Distanz: 154 Meilen (248 km)

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USA 2014 – 11. Tag – So. 11.05.2014

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New Orleans – Mobile – Foley

Über die Route 90 ging es nach Osten, immer entlang dem Golf von Mexiko. Als wir das Meer erreichten, mussten wir natürlich kurz anhalten und an selbiges laufen. Dies war dann auch schon wieder in Mississippi. In Gulfport hielten wir dann erneut an, um in einem Wafflehouse zu frühstücken. Weiter ging es auf dem Highway 90 entlang der Küste bis wir nach Mobile kamen.

In Mobile besuchten wir das beeindruckende USS Alabama Memorial. Dort steht das Schlachtschiff USS Alabama, sowie das U-Boot USS Drum ausgestellt. Beide dienten während es 2. Weltkriegs im Pazifik. Die MSS Alabama hatte eine Besatzung von 1.800 Mann und ist damit etwa vergleichbar mit der Deutschen Bismarck. Es war wirklich eine tolle Erfahrung dieses gigantische Schiff zu erkunden. Besonders an der Alabama ist, dass man sogar in den Geschützturm klettern kann. Dies kann man wohl auf keinem anderen Schiff. Auch hier muss man wieder sagen, Museum können die Amerikaner. Nach dem Schlachtschiff haben wir uns noch einige Flugzeuge und das U-Boot Drum angeschaut, welche auch dort ausgestellt sind.

Wir fuhren dann weiter bis nach Florey, hier gibt es ein großes Outlet. Dieses werden wir morgen als erstes aufsuchen, ehe es dann nach Florida weiter geht. Heute Nacht bleiben wir damit in Alabama. Zum ersten Mal suchten wir für das Abendessen Pizza Hut auf, eine sehr leckere und willkommene Abwechslung zum Burgerleben.

Distanz: 192 Meilen (309 km)

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USA 2014 – 3. Tag – Sa. 03.05.2014

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Huntsville – Lynchburg – Murfreesboro

Ausgeschlafen ging es kurz nach acht los, zuerst gab es bei MC Donalds Frühstück und Kaffee. Dort habe ich auch zum ersten Mal einen Amerikaner gesehen, der in der Öffentlichkeit eine Waffe trug. Diesen Waffenirrsinn kann verstehen wer will, ich tue es nicht.

Kurz nach neun Uhr kamen wir im US Space & Rocket Center an, welches am Rande von Huntsville liegt. Dort ist unter anderem ein Spaceshuttle, sowie eine Saturn V Rakete ausgestellt. Besonders interessant war die Geschichte der Entwicklung der Saturn V. Es war der deutsche Werner von Braun, der für die Nazis die V2 Rakete während des zweiten Weltkriegs entwickelte. Nach dem Krieg wurde er in die USA geholt und am 01. April 1950 kam von Braun mit seinem Team nach Huntsville (Spitzname Rocket City). Es war Präsident John F. Kennedy, der sagte wir fliegen zum Mond. Werner von Braun baute die Saturn V, welche unter anderem die Apollo 11 zum Mond und zurück brachte.

Nachdem wir uns genügend mit der Geschichte der Mondlandung befasst hatten, fuhren wir am führen Nachmittag los in Richtung Lynchburg. Dort machten wir einen kleinen Stopp in diesem netten Städtchen, ehe wir noch dem Besucherzentrum von Jack Daniels einen Besuch abstatten. Lynchburg liegt dann auch schon in Tennessee, mein 22. Staat.

Da wir schon etwas spät dran waren, fuhren wir zügig weiter und erreichten bald Murfreesboro, wo wir uns in einem Motel einbuchten. Der kleine Mexikaner direkt beim Motel versorgte uns mit Abendessen, ehe es auf das Zimmer ging. Morgen werden wir die etwa 25 Kilometer nach Nashville fahren und uns die Stadt der Countrymusic anschauen.

Distanz: 101 Meilen (163 km)

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USA 2014 – 2. Tag – Fr. 02.05.2014

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Atlanta – Rome – Huntsville

Wie immer an den ersten Tagen bringt der Jetlag meine innere Uhr absolut durcheinander. Immerhin konnte ich aber bis fast 6 Uhr schlafen, das habe ich schon deutlich schlimmer erlebt. Nach Frühstück im Hotel, ging es mit dem Shuttlebus zurück zum Flughafen. Der ATL Skytrain, ein Automatischer Zug, brachte uns anschließend zum Mietwagenzentrum. Dort bekamen wir einen schönen Ford Escape. Nachdem wir unser Gepäck verstaut und alle ihren Platz gefunden hatten, ging es auf die Straßen. Wir fuhren Richtung Norden und nahmen recht schnell kleinere Straßen. Auch wenn klein in den USA immer eine andere Definition ist wie bei uns (zwei Spuren pro Seite).

Gegen Mittag kamen wir in im Städtchen Rome an, dort liefen wir etwas durch die schöne kleine Altstadt und versorgten uns mit einem Cappuccino. Nachdem wir noch einige Fotos gemacht hatten, ging es weiter in Richtung Huntsville. Kurz hinter Rome passierten wir die Staatsgrenze und kamen nach Alabama (where the Sky’s are so blue). Alabama ist mein 21. US Bundesstaat, nachdem Georgia am Ankunftstag die Nummer 20 war. Mit der Staatsgrenze passierten wir auch eine Zeitzonengrenze. Wir befinden uns nun in der Central Time und sind nun sieben Stunden hinter Deutschland.

Kurz vor Scottsboro hielten wir noch einmal an einem Aussichtspunkt um die wunderschöne Landschaft des Lake Guntersville zu bestaunen. Gegen vier Uhr erreichten wir unser Ziel Huntsville und steuerten zielsicher das Motel 8 an. Wir steuerten nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten die Altstadt von Hunstville an. Dort fanden wir ein beeindruckendes Kriegsdenkmal und schöne Häuser. Zum Abendessen gingen wir ins Hooters. Ich hatte gigantisch gute Chilli Cheese Fries und Wings.
Morgen geht es etwas später los, da das US Space & Rocket Center erst ab 9:00 Uhr geöffnet ist.

Distanz: 227 Meilen (365 km)

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