USA 2014 – 5. Tag – Mo. 05.05.2014

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Jackson – Memphis – Robinsonville

Wir begannen den Tag wie gewohnt, anschließend ging es zurück auf den Music Highway und ab nach Memphis. Dort kamen wir gegen 10 Uhr an und waren erst einmal etwas überrascht. Die Stadt war ziemlich leer, obwohl es Montag war. Wir suchten uns also einen Parkplatz und suchten erst einmal das Postamt auf um Briefmarken zu kaufen.

Anschließend erkundeten wir die Main Street, durch die kleine Trams fahren, die sich Trolley nennen. Fast noch etwas schöner als die Cable Cars in San Francisco, da sie verschiedene Farben hatten. Insgesamt gibt es drei Linien. Eine die im Kreis fährt, eine die die Main Street rauf und runter fährt sowie eine die vom Mississippi weg nach Osten fährt. Wir liefen etwas durch die Innenstadt, ehe wir eine Tour mit der Kreistram fuhren. Da der Ticketautomat defekt war, durften wir kostenlos fahren.
Anschließend wollten wir zum Mud Island River Park, aber der Mississippi bleibt uns vorerst verwehrt, das Museum hatte zu.

Also liefen wir zur Beale Street, in der zum einen Elvis sein erstes Konzert gab, zum zweiten das Hard Rock Cafe steht und zum dritten es dort Dyers Burger gibt. Ich hatte schon so viel im Internet gelesen über diesen Laden. Hier wird das Burgerfleisch in 100 Jahre altem Fett gebacken. Die Burger selbst, günstig und was soll ich sagen. Geschmacklich gehörten dieser 3 x Käse 3 x Fleisch Burger zu den Besten die ich je gegessen habe. Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Graceland.

Dort angekommen entschieden wir uns für die normale Tour, inklusive der Automobilausstellung. Wir wurden nicht enttäuscht, so viel kann man sagen. Zuerst ging es mit einem kleinen Bus auf die andere Straßenseite. Dort ging es dann durch die Räumlichkeiten. Das Haus selbst ist relativ klein und es wurde immer wieder angebaut. Elvis und seine beiden Eltern, sowie die Oma liegen auf dem Grundstück beerdigt. Das war nicht immer so, als Elvis, mit nur 42 Jahren starb, war er auf dem normalen Friedhof beerdigt. Der Vater von Elvis ließ den Leichnam dann aber nach Graceland bringen, um Grabschändungen zu vermeiden. Auf der anderen Seite der Straße besuchten wir dann noch das Automobilmuseum von Elvis, er hatte ja doch einige Autos. Seine privaten Flugzeuge bildeten anschließend den Abschluss unseres Besuchs auf Graceland.

Ehrlich gesagt muss man sagen, wie auch Nashville lebt Memphis viel von seinem Namen. Hat Nashville eine Straße, so ist es bei Memphis etwas mehr. Die Main Street ist wunderschön und auch Graceland ist überwältigend. Hier darf man auch bei dem stolzen Preis von 34 $ für die reine Tour nicht sparen.

Wir fuhren noch etwas nach Süden um aus Memphis heraus zu sein und bezogen in Robinsonville ein Days Inn. Zum Abendessen gab es einen Burger bei Wendys. Nach den vielen Eindrücken wird es ab morgen etwas ruhiger. Wir fahren auf kleinen Straßen nach Süden, immer entlang am Mississippi (übrigens mein 23. Staat).

Distanz: 125 Meilen (201 km)

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USA 2014 – 4. Tag – So. 04.05.2014

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Murfreesboro – Nashville – Jackson

Wie gewohnt ging es ab acht Uhr los. Zuerst kurz einen Kaffee im Hotel, ehe wir direkt nach Nashville fuhren. Dort kamen wir kurz nach 10 Uhr Morgens an und suchten erst einmal einen Parkplatz. Wir wurden ziemlich Zentrumsnah fündig und legten 14 $ für drei Stunden parken hin. Nashville ist zwar die Hauptstadt von Tennessee, aber hat nur 600.000 Einwohner. So kann man alles gemütlich erlaufen. Nashville lebt viel von seinem Namen. Ehrlich betrachtet, geht es um zwei Straßenzüge. Zwei Blocks der 2nd Street und der Broadway von der 8th bis zur 1st Street.

Da wir nicht in die Country Music Hall of Fame and Museum gingen, reichten uns die drei Stunden ganz locker. Wir haben uns sogar ein Eis gegönnt, ehe wir noch das Kapitol auf dem Berg angeschaut haben und dann aufbrachen. Natürlich kann man mehr Zeit in Nashville verbringen und abends ist die Stadt sicher toll anzuschauen. Bei Zimmerpreisen von über 200 $ pro Nacht, vergeht zumindest mir der Spaß. Dazu muss man immer bedenken, es geht hier um zwei Straßenzüge!

Wir fuhren auf der Interstate 40 (welche bis nach Kalifornien geht) noch bis Jackson, ehe wir uns wieder ein Super 8 Motel suchten. Die Straße wird auf diesem Abschnitt übrigens Music Highway genannt, da sie die beiden Städte Memphis und Nashville verbindet und beide für Musik stehen. Zum Essen ging es heute zu MC Donalds und zum Abschluss des Tages waren wir noch etwas einkaufen im Wallmart und BestBuy.

Distanz: 174 Meilen (280 km)

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USA 2014 – 3. Tag – Sa. 03.05.2014

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Huntsville – Lynchburg – Murfreesboro

Ausgeschlafen ging es kurz nach acht los, zuerst gab es bei MC Donalds Frühstück und Kaffee. Dort habe ich auch zum ersten Mal einen Amerikaner gesehen, der in der Öffentlichkeit eine Waffe trug. Diesen Waffenirrsinn kann verstehen wer will, ich tue es nicht.

Kurz nach neun Uhr kamen wir im US Space & Rocket Center an, welches am Rande von Huntsville liegt. Dort ist unter anderem ein Spaceshuttle, sowie eine Saturn V Rakete ausgestellt. Besonders interessant war die Geschichte der Entwicklung der Saturn V. Es war der deutsche Werner von Braun, der für die Nazis die V2 Rakete während des zweiten Weltkriegs entwickelte. Nach dem Krieg wurde er in die USA geholt und am 01. April 1950 kam von Braun mit seinem Team nach Huntsville (Spitzname Rocket City). Es war Präsident John F. Kennedy, der sagte wir fliegen zum Mond. Werner von Braun baute die Saturn V, welche unter anderem die Apollo 11 zum Mond und zurück brachte.

Nachdem wir uns genügend mit der Geschichte der Mondlandung befasst hatten, fuhren wir am führen Nachmittag los in Richtung Lynchburg. Dort machten wir einen kleinen Stopp in diesem netten Städtchen, ehe wir noch dem Besucherzentrum von Jack Daniels einen Besuch abstatten. Lynchburg liegt dann auch schon in Tennessee, mein 22. Staat.

Da wir schon etwas spät dran waren, fuhren wir zügig weiter und erreichten bald Murfreesboro, wo wir uns in einem Motel einbuchten. Der kleine Mexikaner direkt beim Motel versorgte uns mit Abendessen, ehe es auf das Zimmer ging. Morgen werden wir die etwa 25 Kilometer nach Nashville fahren und uns die Stadt der Countrymusic anschauen.

Distanz: 101 Meilen (163 km)

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