USA 2014 – 9. Tag – Fr. 09.05.2014

New Orleans

Heute haben wir den Tag gemütlich angehen lassen. Es hat mich zudem einige Zeit gekostet rauszufinden, wie wir am besten in die Stadt kommen. Wir fuhren mit dem Auto an die Endhaltestelle der Tram Cemeteries nach Canal Street und fuhren zu besagter Canal Street. Schon während der Fahrt lernten wir die Gemütlichkeit dieser Stadt kennen. Am Tramdepot stieg der Fahrer einfach aus und kam nach einer kleinen Ewigkeit zurück. Hatte wohl etwas wichtiges zu erledigen. An der Canal Street (Water Front) angekommen, gingen wir erst einmal Mittagessen. Hier sahen wir auch das erste Opfer von Hurrikane Katharina (2005). Ein mehrstöckiges gigantisches Hochhaus welches einfach leer steht. Man kann sich gar nicht wirklich ausmalen wie diese Naturkatastrophe die Stadt verwüstet haben muss.

Als erstes suchten wir dann das French Quarter auf. Hier wurde ich absolut ob des Flairs und der wunderschönen Häuser überrascht. Straßenzug um Straßenzug wunderschöne Balkone und tolle Häuser. Leider sind auch hier viele verlassen. Aber den Flair hat sich die Stadt auf alle Fälle erhalten. Gar nicht auszudenken, wenn die Stimmen, welche sich gegen einen Wiederaufbau aussprachen, such durchgesetzt hätten. Man kann nur hoffen, dass die getroffenen Hochwasserschutzmassnahmen greifen und die Stadt trocken bleibt.

Da sich das Wetter leider heute nicht von seiner Besten Seite zeigte, beschlossen wir etwas Tram zu fahren. So setzten wir uns in die Tram in Richtung Garden District. Zwischendurch gab es einen Bustransfer, ehe wir weiter bis zur Endhaltestelle fuhren. Auch der Garden District zeigte uns wunderschöne alte Häuser und gigantische, von großen alten Bäumen, gesäumte Alleen. Wir machten uns auf den Weg zurück in die Stadt, da es mittlerweile doch schon halb Sieben war.

Zurück in der Stadt suchen wir uns etwas zu essen und landeten im Hard Rock Cafe, gerade bevor der große Regen erneut ausbrach. Als ob der Himmel seine Schleusen öffnete, leider viel deshalb auch der Abendspaziergang aus. Als wir nach dem Essen zur Haltestelle liefen, war eine gespenstische Stimmung in der Stadt, dieser starke Regen, dazu Wind und alles bei absolut angenehmen Temperaturen. Wir kamen aber sicher nach Hause und hoffen für morgen auf besseres Wetter.

Distanz: 10 Meilen (16 km)

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