USA 2017 – 17. Tag – Fr. 07.04.2017

Bradenton – Fort Myers

Wir holten uns Frühstück bei Dunkin Donuts bevor wir weiter in Richtung Süden fuhren. Einen ersten Stopp machten wir auf der Insel Boca Grande. Hier gab es gefühlt mehr Golf Cars, als normale Autos. Um auf die Insel zu kommen berechnen die einem hier 6 Dollar und dann noch einmal 3 Dollar zum Parken.

Der nächste geplante Stopp lag quasi nur gegenüber. Captiva Island liegt aber auf dem Landweg fast zwei Stunden entfernt. Also ging es zurück aufs Festland und nach Süden. Fort Myers als Durchgangsstation wusste durchaus zu gefallen. Die Stadt nennt sich Stadt der Palmen und dem kann man nur zustimmen. Nach einem Tankstopp ging es dann zuerst nach Sanibel Island, was die südlichere der beiden Inseln ist.

Mit gemütlichen 30 Meilen und zum Teil sogar noch weniger, ging es noch einmal 45 Minuten nach Norden. Captiva Island war dann aber eine Enttäuschung. Normale Menschen sind hier nicht erwünscht. Die Reichen sind hier wohl gerne unter sich und die letzten drei Meilen der Insel sind für normale Menschen schon einmal gar nicht zugänglich. Da hilft es auch nicht, dass es hier wirklich toll aussah. Der Strandparkplatz war brechend voll, abgesehen davon hatte er vielleicht 30 Parkplätze. Wir fuhren also wieder zurück nach Sanibel Island.

Sanibel soll in den USA der Beste Ort zum Sammeln von Muscheln sein. Wir wurden nicht enttäuscht. Für vier Dollar pro Stunde parkten wir unser Auto in der Nähe des Leuchtturms, einer der unzähligen auf dieser Reise. Wir liefen zum Strand und kaum waren wir dort hatten wir quasi schon die erste große Muschel gefunden. So lief es weiter und wir mussten im Schnitt fast jede zweite der großen Muscheln wieder zurückwerfen, weil noch bewohnt. Das Sammeln machte unglaublich Spaß, weil es hier nicht ganz so windig war und das Wasser nicht tief und angenehm warm.

Das absolute Highlight war aber ein anderes Tier. Wir sahen wieder Delphine und einer traute sich bis fast an den Strand, er plantschte kaum zehn Meter von uns entfernt. Ich verfluchte mich innerlich meine Kamera im Auto gelassen zu haben.

Abends ging es dann zu Five Guys zu einem Burger. Gott sei Dank ist meine Begleitung auch von diesem Laden begeistert.

Ein Nebenwort zum Tanken, es nervt mich tierisch. Mit der Kreditkarte wird an den Zapfsäulen immer eine Postleitzahl benötigt. Von unseren etwa fünf Tankstopps habe ich einmal Glück gehabt und meine PLZ wurde angenommen. Die anderen Male musste ich immer in den Laden. Ich habe auch Postleitzahlen aus den USA versucht und kein Glück gehabt. Es bleibt mir ein Geheimnis.

Distanz: 186 Meilen (300 km)

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