USA 2017 – 7. Tag – Di. 28.03.2017

Orlando – St. Augustine

Nach der gewohnten Routine fuhren wir in Richtung Atlantik zurück. Nachdem wir getankt hatten, machten wir unseren ersten Stopp in Christmas. Der Name ist Programm. Im örtlichen Post Office kann man Briefe an Santa schicken und die Straßen sind nach Rentieren benannt. Über den Highway 1 und A1A ging es im Anschluss weiter nach Norden.

In Daytona Beach hielten wir und machten Pause direkt am Meer. Ganz naturbewusst darf man hier übrigens mit dem Auto auf dem Strand fahren, funktioniert natürlich nur bei Ebbe. Der Sand ist unglaublich fein und sehr hart und wir haben jetzt auch genügend davon im Auto.

Mit gemütlichen 30 Meilen im Schnitt ging es weiter in Richtung St. Augustine unserem Tagesziel. Zuerst bestiegen wir den Leuchtturm in St. Augustine Beach, welchen man für etwa 12 Dollar besichtigen darf. Der Turm ist der zweite seiner Art und wurde 1874 errichtet, er löste den von etwa 1737 errichteten ab. Der erste Turm stürzte 1880 ins Meer. Allgemein war es in Florida ein Problem Leuchttürme zu erreichten, da der sandige Untergrund oft nachgab. Zudem änderte sich des öfteren die Küstenlinie durch die Hurrikanes die hier immer wieder durchziehen.

St. Augustine selbst ist 1565 von spanischen Auswanderern gegründet und damit die älteste durchgehend besiedelte Stadt in den Vereinigten Staaten. Sogar das junge München wurde schon 1158 und damit über 400 Jahre vorher gegründet. Im alten Stadtzentrum von St. Augustine gibt es eine Fußgängerzone und diese ist wirklich hübsch. Viele alte Häuser mit Bars, Geschäften und Restaurants laden zum Verweilen ein. Leider ist abseits dieser Straße der meiste Spaß schon vorbei. Es gibt noch ein Fort, welches aber schon geschlossen hatte und einige andere beeindruckende Gebäude. Insgesamt hat mir die Stadt sehr gut gefallen.

Distanz: 159 Meilen (256 km)

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