USA 2015 – 5. Tag – Di. 02.06.2015

Barstow – Kingman

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Get your kicks on Route 66. Das Motto des heutigen Tages. Also ging es kurz hinter Barstow auf die richte alte Route 66. Die meiste Zeit ist die „Mother Road“ direkt neben der Interstate 40. Hier ist dann auch die Straße wirklich sehr holprig. Man hat fast das Gefühl hier liegt noch der erste Asphalt von 1926. Ich hatte mit 40 Meilen schon das Gefühl das mein Auto dies nicht lange mitmacht. Wie sich das erst für die vielen Motorradfahrer anfühlt? Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese wirklich auf der alten Straße fahren. Die meisten werden wohl doch auf der Interstate unterwegs sein.

Bei Ludlow macht die 66 dann einen Schlenker nach Süden bis Amboy. Dort gibt es ein wieder aufgelebtes Cafè und ein kleines Postamt. Immer wieder sieht man neben der Straße verfallene und verlassene Gebäude, hier sind schon einige Träume zerplatzt. Leider ist die Strecke kurz hinter Amboy gesperrt und man muss nach Norden auf die I-40 zurück. Aber man kann an der übernächsten Ausfahrt wieder zurück auf die 66, ehe sie dann 20 Meilen vor Needles mit der Interstate 40 verschmilzt.

Nachdem ich in Needles einen kurzen Stopp machte, ging es weiter in Richtung Kingman. Nachdem man die Staatsgrenze zu Arizona passiert, kann man dann noch einmal auf die alte Route 66 zurück. Hier schlängelt sich die Route 66 romantisch durch die Berge. Für mich eines der schönsten Stücke Route 66.

Als erstes erreicht man Oatman. Vor fünf Jahren waren wir sehr früh in Oatman und bekamen nicht mit wie viele Touristen diese Strecke fahren. Oatman beschreibt sich mit den Worten: „Wo die Zeit stehen geblieben ist“. In was der Ort definitiv auf der Höhe der Zeit liegt: Geld verdienen. Hier geht es nur darum den Touristen die Dollars abzuknöpfen. Dementsprechend überlaufen war es auch. Alles im Mythos der Motherroad Route 66. Nett fand ich ledigliechlediglich die frei laufenden Esel. Ein ganz Neugieriger steckte seine Nase in mein offenes Fenster und wollte wohl etwas von meinen Keksen ab.

Bei Kingman erreicht die 66 dann wieder die Interstate und ich hatte mein heutiges Ziel erreicht. Zum Abendessen ging es dann noch zu Five Guys. Es ist für mich immer wieder unverständlich wie man, wenn man die Möglichkeit hat einen Five Guys Burger essen kann, trotzdem zu MC Donalds gehen kann. Auch wenn die Burger bei Five Guys etwas teurer sind, als bei MC Donalds, ist der Qualitätsunterschied einfach zu enorm.

Distanz: 258 Meilen (413 km)

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