USA 2015 – 4. Tag – Mo. 01.06.2015

Three Rivers – Barstow

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Da mich am Vortag die vielen Serpentinen etwas geschlaucht hatten, änderte ich den Tag leicht ab. So fuhr ich nicht durch den Sequoia National Forest, was wieder Serpentienen bedeutet hätte, sondern fuhr über Exeter und Lake Success. An besagtem See sieht man deutlich wie der Wasserspiegel über die letzten Jahre gesunken ist. California kämpft gegen eine unglaubliche Wasserknappheit, in vielen Gegenden hat es zum Teil seit Jahren nicht geregnet. Ich habe ganz viele Plakate „Kein Wasser, keine Jobs“ gesehen. Kurz vor Exeter ging es dann auf der 65 nach Süden. Über die 155 ging durch die Black Mountains zum Lake Isabella. Die Strecke hatte deutlich weniger Serpentinen, wenn auch sie über einen Pass führte.

Auch am Lake Isabella das gleiche Bild wie am Lake Success, Wasserknappheit. Am deutlichsten machte das sicher das leerstehende Motel Lakeview, welches vielleicht vor vielen Jahren einen Blick auf den See hatte, jetzt aber nicht einmal mehr annähernd. Nachdem ich mir ein Sandwich besorgt hatte ging es nach einer kleinen Pause weiter.

Über die 178 fuhr ich nach Osten in Richtung Indian Wells. Hier kommt man dann so richtig in die Wüste. Die Straße wird zu beiden Seiten von sehr beeindruckenden Kakteen gesäumt. Die 178 endet im Highway 14 und dieser führt nach Süden zur 58. Fast schnurgerade führte die Straße nach Osten bis Barstow. Dort kam ich etwa gegen 15 Uhr an und machte mich auf den Weg ins örtliche Outlet Center. Heute war aber kein Shoppingtag und so blieb die Kreditkarte im Geldbeutel.

Zu Abend ging ich zu In-N-Out Burger, über den ich schon sehr viel positives gelesen und gehört habe. Der Burger selbst ist sehr lecker, allerdings war ich von den Pommes ziemlich enttäuscht. Da finde ich die bei Five Guys deutlich besser. Im Anschluss ging es in mein Super 8 Motel.

Auf vielen Strecken hatte ich heute wieder dieses „Wilder Westen Gefühl“. Schnurgerade Straßen bis zum Horizont, einfach genial. Einzig dass man nur 65 Meilen fahren darf nervt etwas.

Ein Nebensatz noch: Die Steckdosen in diesem Land können einen schon etwas wahnsinnig machen. Wie kann eine Nation welche solche Technologien zur Verfügung hat, sich mit diesem Mist zufrieden geben?

Ebenso die Mischbatterien im Bad. Heute vierter Tag auf Tour, die vierte Variante der Badewannendusche.

Distanz: 278 Meilen (445 km)

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