USA 2014 II – 11. Tag – So. 02.11.2014

New York City – Tag 4

Von der Zeitumstellung haben wir nicht viel gemerkt, aber wohl vom Temperatursturz. Es war eiskalt im Zimmer und so haben wir etwas gebraucht um uns zu motivieren raus zu gehen. Immerhin hatte es das Regnen aufgehört. Direkt an der Straße vor dem Hotel blieben wir dann auch gleich stehen und haben uns die Spitzengruppe der Damen vom Marathon angeschaut.

Da wir gestern am Flatiron Building schlechtes Wetter hatten, war das unser erster Stopp heute. Als nächstes liefen wir an das nördliche Ende des Highline Parks. Dieser befindet sich mittlerweile auf Höhe der 34. Straße. Damit ist der Park, welcher sich auf einer ehemaligen Hochbahnlinie befindet, vollendet. Vor zwei Jahren fehlte noch ein letztes Stück. Im Park, welcher immer wieder wunderschöne und ungewöhnliche Einblicke gewährt, ging es an das südliche Ende welches im Meatpacking District endet.

Dort fanden wir dann in der Perry St. 66 auch unser nächstes Ziel. Der Hauseingang der bei Sex and the City zur Wohnung von Carrie führt. Leider etwas doof, dass gerade dort eine Baustelle war. Zumal im TV ja immer alles anders aussieht. Aber die gesamte Gegend ist wunderschön, ganz viele Bäume in den Straßen und alles nicht so hektisch. Über den Washington Square ging es zum World Trade Center, nachdem wir in einer Bar noch etwas gegessen hatten. Wir haben uns dann das Memorial noch einmal bei Tag angeschaut, ehe wir zum Fußball nach Harrison fahren wollten. Am Memorial war so ein starker Wind, dass am Nordpool der Wasserfall ausgestellt war.

Leider mussten wir feststellen, dass die PATH (Zug der Hafenbehörde) am Wochenende nicht vom WTC fährt und so mussten wir einen gewaltigen Umweg fahren. Wir hatten aber Glück und haben am Ende nur zwei Minuten der ersten Halbzeit verpasst. Die Red Bulls aus New York schlugen Washington DC United mit 2:0 vor 17.000 Zuschauern. Mein erstes Fußballspiel auf dem neuen Kontinent ist damit auch gesehen. Der Fußball ist schon ein ganz anderer als bei uns, auch die Stimmung eine ganz andere. Es wird auch gesungen, aber richtig laut wurde es nur bei „Let’s go Red Bulls“. Das der mittlerweile 37 Jahre alte Ex-Weltmeister Thierry Henry, mit deutlich mehr Gewicht auf den Rippen, zum besten Spieler auf dem Platz gehörte, sagt vieles aus.

Morgen haben wir den letzten Tag in New York und gehen Abends dann in den Madison Square Garden und schauen uns die New York Rangers an.

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